Einode an Kalkofes matte(s) Sch(r)eibchen

Guten Tag,
sehr geehrter Herr Kalkofe,

ich bin weder A noch B oder C prominent – keinesfalls möchte ich es solcher Prominenz gleichtun, eine Bioblamage niederzuschreiben.
Ein großes Kompliment an ihre Nichtgedanken. Gehen Ihnen eines Tages mal die Nichtgedanken aus, dann werden Sie bestimmt im Internet fündig – ein wirklich blödes Feld. Ich habe es mir einmal, aus purem Frust, zur Brust genommen. Überzeugen Sie sich bitte selbst.
Aber Vorsicht, meine Netzgedanken sind nur schwer verdaulich, gelegentlich schrieb ich mich in Rage – tue es auch weiterhin. Gönnen Sie sich dabei hin und wieder eine Atempause.
Stellvertretend für die gesamte User-Machenschaft, masse ich mir ein Mal an, mir von Ihnen ihre Nichtgedanken zu meinen Netzgedanken zu verlangen. Ich überlasse Ihnen gerne die Qu(w)ahl des Mediums – ganz oli-ziell und oli-ginell.

Und wenn auch Ihnen die Zeit zu kostbar ist, reicht mir auch eine Dankeskarte, aber bitte keine Kondolenzgrüße ins soziale Jenseits schrei(b)en.
Machen Sie nur weiter so und bringen Sie uns alle zum Lachen. Bitte machen Sie keine Wixxer-Filme mehr, die sind nur für wenige vor Freudentränen feucht und fröhlich. Obwohl es war eine echte Paar-odie. In Einzelproduktionen machen Sie aber eine deutlich bessere Figur. Ist meine Chronik auch ein Bissen wert? Guten App-etit.

Mit freundlichen Grüßen

Jens T. Hinrichs

Arg – Niemand soll MEHR sagen … und dass ich es nicht versucht hätte

„Arg“ – Niemand soll MEHR sagen … und dass ich es nicht versucht hätte

Guten TAG,

sehr geehrte Frau Leseratte,

nachdem mich Herr Bücherwurm über die Risiken und Nebenwirkung bei der Überlassung von Rezessionsexemplaren aufgeklärt hat, übergebe ich mich und gemeinen Buchtitel in Ihre vertrauenstolle Obhut ihrer elektronischen KZ-Babbyliotheken.
Buchstapellaien dürfen in ihrer Wortwahl unzensiert und ungeniert sein. Von bestellter Propaganda halte ich nüscht. Will sagen, auf die Feder oder Tasten, fertig, los!
Zukünftig möchte ich Ihnen meine Prophezeiungen zusenden, dafür sollte ich um Ihr Einverständnis beten. Im Falle einer Magenverstimmung oder späterer App-Bestellung brauchen Sie mir nur ihre Gebrauchsanweisung per Cloud-Zeichen zu übermitteln. Meinen Schmöker bekommen Sie wahlweise per post oder auch via E-Mail zugetrommelt, wie Sie es mir auch vergönnen.
Einen kurzen Schnipsel meines Unterhaltungsprogramms finden User-Teilchen immer über einen Deeplink oder auf der Rückseite meiner gewebbten Seite.
Schauen Sie doch nicht so trist drein, sondern würdigen Sie meinem verschwörerischen Fluch eines Augenblickes – eine ganze Lesestunde lang, vielleicht.
Aber niemand MEHR soll über mich sagen, ich hätte ihn nicht mit meinen Worten gewarnt – die Überzeugung ist daher für mich zweitrangig.

Mit freundlichen Verdrüßen

Jens T. Hinrichs

V E R F Ü G U N G
Zur A.C.T.A.

Nachruf an keinen Freund

Nachruf an keinen Freund

Heute verlor ich einen Freund.
Mein Wohlbefinden würde nicht besser werden,
wenn ich ihm Kondolenzgrüße ins soziale Jenseits schreiben würde.

Und noch weniger besser würde ich mich fühlen,
wenn ich diese Freundschaft auf virtuellen Pfaden fortgeführt hätte.

Heute verlor ich einen Freund.
Und ich freue mich über die zurück gewonnene Zeit.
Und feiere nun endlich das reale Leben.
Und nenne es, Bewußtsein!

Lyrik von Jens T. Hinrichs
20. August 2012, 20:52:44 Uhr