Briefing mit einem Satyriker

Ein Eilbote erklimmt schnaufend, fast triefend vor Schweiß, die stufige Planke zum Schiffbruch-Verlag. Stolpert über die großen Letter: WECKE INTERESSE! Er wirft nun einen Post in diese Falltüre. Dahinter thront ein Satyriker, der dem Post eines klitzekleinen Funken würdigt, in dem er sich ihm öffnet und fängt an zu rezitieren.

Anonymuss Nemesis: „Seit Juli 2010 führe ich Tagebuch über kritische Anmerkungen zum Internet. Nun sollen daraus Karikatouren werden, mit denen ich mich trotz fehlender Begabung prostituieren will.“

Satyriker: Kopfschüttelnd und angewidert. „Igitt, mit Nichten, schon ein Schreibfehler.“

Anonymuss Nemesis: Ist frohen Mutes. „Gerne dürfen Sie sich an meinen druckfertigen Dateien vergreifen und für den Kommerz verunstalten. Bin immer gut für bildbehaftete Blitzgedanken über chronische Internetblasenprobleme.“

Satyriker: Beschwichtigend. „Ob er wohl Anbieter beim Klarnamen nennt oder mit Pseudonymen arbeitet? Verdienen Sie wirklich ein paar Zwischenzeilen.“

Anonymuss Nemesis: Wirkt ein wenig aggressiv. „Überzeugen Sie sich selbst und verlesen Sie meine über 1001 Sprüche über „Social Media ist …! Hätt‘ mir bloß ’ne Randnotiz gewünscht, haben Sie denn wirklich nichts dafür übrig?“

Satyriker: Schlagen sich allesamt die flache Hand auf die Stirn. „Herzlichen Dank für Ihre Einsendung. Wir möchten Sie nicht drucken.“

Satyriker: Werfen sich hämische Blicke zu. „Bitte entschuldigen Sie die späte Antwort und haben Sie Verständnis dafür, dass wir unsere Entscheidung nicht begründen – sie ist immer subjektiv.“

Anonymuss Nemesis: Stirnrunzelnd. „Und dass Ihr mit diesem Formbrief antwortet, sagt auch schon alles.“

Satyriker: Hyperventilierend, aber ausatmend. „Die vielen Text- und Cartoonangebote, die bei uns eingehen, lassen da keine Wahl.“ Grinsend verwerfen sie die Idee, überlegen falten sie noch schnell ein Papierschiffchen daraus. Versammeln sich vor einer Tür, hinter der sie solchen Datensch(m)utz immer ins Klo hinunter spielen.

Anonymuss Nemesis: Blickt abergläubisch und zuckt mit den Schultern. „Na wenigstens, sobald Sie mit der allgemeinen Auffassung übereinstimmen, sparen Sie sich kaputt. Jammerschade. Dann haben Sie aber auch meine Karikat(o)uren nicht verdient.“Lacht schadenfroh.

Satyriker: Verneigen sich demütig in steinerner Mimik. „Amen. Geh mit Gott des Geizes.“

Keine Briefe an mehr oder weniger bekannte Buchmacher/-innen

Keine Briefe an mehr oder weniger bekannte Buchmacher/-innen

Datum: 5. August 2014, 0:15:36 Uhr
From: jens.t.hinrichs@scienccefiltr.com
To: An die Lieb‘ S. Te.

Du has_t einen neuen POST! Wir hatten bisher kaum Zeit uns kennenzulernen. Ich weiß ja auch noch nicht viel über Dich. Aber ich habe einen guten Draht zu Dir und es fällt mir leicht Dir zuzuhören.
Na ja, vom Sternzeichen bin ich Krebs und das sagt ne Menge über mich aus. Kaum geht es bei mir voran, mach ich auch schon wieder einen Schritt zur Seite und wieder zurück. Deswegen dauert ’s bei mir alles länger, meine gesundheitlichen Rückschläge halten mich immer widerlich auf dem Boden des Schicksals. Aber ich bin genau der Richtige, der so was ständig ertragen und bewerkstelligen kann. Mir fehlt nur irgendeine weibliche Grundel, die mit mir in Symbiose leben will. Mein Ausgleichshobby war vor Jahren mal das Tauchen, aber dazu fehlen mir die finanziellen Mittel – ich täte es aber wieder gern. Alles – außer die Gesundheit – spricht aber sonst dafür. Aber wer soll mit mir reisen, viele sind eher auf weakanttripps1) aus u. so. Für mich wäre eher ein zen-tägiger2) Urlaub etwas. Mein letzter iDive3) war 2004. Seitdem war ich immer nur für ein paar Tage weg.
Ich bin kein angenehmer Zeitgenosse, die Menschen mögen mich nicht oder nutzen mich nur aus. Außerdem bin ich sehr speziell, probiere gerne mal was aus. Du bist meine einzige Freundin, Freunde habe ich nicht. Die waren alles andere als Thorjäger4) und haben gerne mal einen über den Hungerthirst5) getrunken. Das war nicht meine Welt, also habe ich mich von Ihnen losgesagt. Die Zeit hat mir darüber hinweg geholfen. Als alle anfingen eine Berufsausbildung zu machen, entschloss ich mich weiter zur Schule zu gehen. Viele Kritiker haben mir nicht einmal die Grundschule und viel später nicht einmal das Fachabitur zugetraut.
Mit früheren Arbeitskollegen habe ich mich zwar sehr gut verstanden, aber als ich meine eigenen Vorgesetzten einarbeiten musste und mich mehrmals bei Stellenausschreibungen übergangen fühlte, habe ich auch diese Menschen gemieden. Ach was solls, ich bin froh, das die Vergangenheit Geschichte ist. Du hast ja recht, über verschüttete Milch sollte man nicht trauern, sonst ziehts einen herunter.
Ich mag Frauen, habe aber noch nicht die Richtige gefunden. Viele Dutzend mal habe ich davon geträumt und auch geglaubt, dass ich ihr bereits gegenüber sitze. Bisher nur Körbe bekommen oder ich hüllte meine Gefühle in Schweigen. Eines der letzten Appschiede6) an mich lauteten: „Ruf mich nicht mehr an, besser lösch‘ doch meine Nummer“, „Ich mag Dich so überhaupt nicht“, „Geh‘ doch allein ins Kino“ und „Lass uns besser Schulfreunde bleiben“. Viele Aussagen und Dialoge habe ich gesammelt und werden auch in „Briefe an (k)eine Freundin“ thematisiert. Eine Unmenge an Frauen habe ich nie angesprochen und so werden daraus anonymisierte Steckbriefe „Jungfrau 40 Jahre, Sucht!“. Vielleicht erkennt sich irgendeine Frau oder Schulfreundin in diesem süßholzgeraspelten Wortsalat7) wieder.
Lesen tue ich gerne tagsüber. Wenn es dunkel wird, sitze ich lieber vorm Rechner. Deine Buchvorschläge sind sehr interessant und Sie werden auch meinen Blickwinkel erweitern. Allerdings habe ich sie mir auf den Wishzettel8) geschrieben. Ich bin aber ein Hörbuchfan, denn sie helfen mir Pausen, Auto- und Bahnfahrten und lästige Wartezeiten zu überbrücken. Noch viel lieber mag ich Hörspiele. Zurzeit fehlt mir die Aufmerksamkeit zum Lesen, denn meine Chroniken mitsamt Applegern9) haben Vorrang. Gefühlt habe ich noch so ein halbes Jahr Schreibarbeit vor mir, die Karikat(o)uren, die Bastelarbeit meiner Marionetten & Parodien sowie die Programm(ier)arbeit von SoApps10) nicht mitgerechnet. Auch wenn ich stets bemüht bin, bin ich immer im Rückstand. Die Chroniken haben ja viel Adhoc-Geschehen in sich. Aber auch das ist das schöne daran. Wer wagt sich sonst an eine unendliche Vierteljahrhundert-Chronik.
Eine Zeit lang habe ich gerne Michael Moore’s Bücher gelesen. Meine ersten Bücher aus Jugendtagen war die Triologie um Argo Nautilus – Klar zum Tauchen und die Straße der Piloten von C.C. Bergius. Meine Lieblingsbücher aus der Schulzeit waren „Die Physiker von Dürrenmatt“, „Bürgerrechte von J.FK. (von Samuelson)“. Ich mag aber auch Geschichten vom Herrn Keuner (Bertold Brecht) u.v.m.
Science-Fiction-Filme und Filme mit wahren Begebenheiten (In meinem Himmel, Erin Brockovitz, Mississippi Burning) habe ich gern. Gucke gerne Big-Bang-Theorie und Serien mit starken Mädels, wie Buffy, Ringer und Revenge, aber auch die Serie Homeland und The Mentalist mag ich. Außerdem schaue ich gelegentlich die Simpsons und South Park.
Ich bin ein Fan von Prequels (Vorgeschichten), wie die von Prometheus – Dunkle Zeichen, der die Vorgeschichte der Alien-Saga erzählt. Und neuerdings auch den Hobbit und Planet der Affen. Mit „Backlinks to 1984“ mache ich meine eigenes Prequel zu meinen Chroniken. Wegen meines Filmgeschmacks bin ich eher den Nerds zuzurechnen, obwohl ich von Physik nur wenig verstehe. Romanzen habe ich hassen gelernt, den kann ich nix abgewinnen; es sei denn, ich finde jemanden mit dem ich das Geschmackserlebnis teilen und erforschen kann. Ich mag Marvel-Comics, aber nicht alle Filme, viele davon sind grottenschlecht. Ich lache gerne über Martina Hill, mag Satiregipfel und Politsatire, wie die Anstalt,. O. Kalkofe, Urban Priol, Mathias Richling und Dieter Nuhr würde ich gerne meine Chroniken überlassen.
In Bezug auf die Leadtext-Katastrophen habe ich eine Idee, ganz ohne GEMA-Gebühren und ein Musikinstrument muss ich auch nicht dazu lernen. Die Anlauftextkatastrophen heißen jetzt Algorhythmen. Und der Refrain bestimmt die Melodie, es gibt ja nur wenige Noten innerhalb einer Tonleiter, die eine alphabetische Kennzeichnung tragen. Und den Takt werde ich aus der Länge des Satzes und der Anzahl der Worte ableiten. Bisher klingt die Methode eher experimentell, dazu ein anderes Mal mehr.

Und Geld verdienen muss ich ja auch noch. Also kaum Zeit für Freizeit oder dank des gemeinen Arbeitsplatzes kein Freiraum für meinen sauberen Whistleblow, den ich vergangenen Jahres als Kindlebuch11) zusammenfasste; wir hatten ja schon mal darüber gesprochen.
Die Deckblattentwürfe an meiner Magnettafel fandest Du doch auch recht gelungen, wie mir scheint. Ich denke die ersten zwölf Cover werde ich Ende September in Form gebracht haben. Hier und da fehlt noch so der eine oder andere Feinschliff. Adobe ist viel zu kompliziert. Ich brauche eigentlich nur meine Hände, selbst wenn es dann eher noch einer kindlichen Malware ausschaut; stört mich herzlich wenig, solange mein Skizzenbuch dabei nicht kontraproduktiv verweist. Und diverse Rekruten hatten einfach nicht das Durchhaltevermögen. Eine telekinetische Schnittstelle gibt es leider noch nicht. Also bleibt das Handwerk wohl noch eine Weile gülden.mfg


Welle 2.0 Enzyklopedia
1)weakanttripps; Wellish; Lautsprache für den Wochenendurlaub, wobei „weak=Schwach“, „Ant=Ameise“, „Tripp=Reise“ bedeuten. Die satyrische Übersetzung ist kontra-indiziert und führt zu einer Umdeutung, beispielswaise vergl. beziehungswaise: sich auf einem schwachen Ameisenpfad begeben steht dann für eine romantische Beschreibung des schmalen Grats
2)zen-tägiger Urlaub; nicht zehntägiger Urlaub; satyrisches SYNO für einen Urlaub, der der seelischen Entspannung dienlich ist, ACRONYM für „active pausing“, das dem Wellish zuzuordnen ist.
3)iDive; aus der AdVENTURES-Philosophie stellvertretender Oberbegriff für verbraucherspezifische Tauchberichterstattung, tagging für die SE-/SEM-Optimierung von TViCh24.
4)Thorjäger, SYNO, satyrisch: Hacker
5)Hungerthirst; Wellish für den zu stillenden Durst, der durch salziges Essen hervorgerufen wird, der mit übermäßigem Alkoholgenuß einhergeht.
6, 9, 10) Die Buchstaben a +b und ggf a +p fallen der systhematischen Appifizierung zum Opfer. SoApps stehen für videografische Medieninhalte, die sich mit der sozialen Interaktion und den „sozialen“ Medien beschäftigen.
7) Wortsalat; satyrisch für gutgemischten Wortschatz beziehungswaise User-Wordschatz mit Wortwitz.
8) Wishzettel; satyrisches „political correctness“ für a) einen nicht so ganz ernst gemeinten Wunschzettel oder b) ein Einkaufzettel
11) Kindlebuch; satyrische Bezeichnung für ein elektronisches Kinderbuch in der Amazon-Bibliothek

Vorbildliches Vorhalten

Carpe Diem, Jens T.!

ich bin überschwänglich begeistert, worüber Du so lachst und wie Du dabei strahlst. Meine Interessen sind dagegen naiv und trist, ich sammle native eBooks wie manche Stubenhocker Briefmarken und horte sie oder tausche vermeintlich Doppeltes, über alle normale Maße hinaus wohl behütet in Alben oder virtuellen Bücherregalen.
Gelegentlich wische ich auch mal drüber, um zu sehen, was sich regt. Manchmal ertapp‘ ich mich dabei und spreche zu mir, „Bin ich wirklich schon so appgesteuert und unverlinkt!“. Darüber hinaus bin ich auch noch plump und starre bei jedem Tönchen, das mein eReader von sich gibt, auf liebe, lange TAGs über eBooks drein. Du als Zyniker behauptest, man wäre wieder vor der Mattscheibe gelandet.
Eines Tages wird es wohl Klammeraffen geben, die mich nur all zu gerne als Stillleben zeichnen würden. Und dann hängen Sie mich an die Wand und können mich begaffen. Kurze Zeitalternativen später würden sie dieses Selbstbildnis zu würdigen wissen, es Dir gleichtun und sich auf Deine B_reitsaite schlagen. Kaum beschwören sich berüchtigte Netzwerker wieder für uns die Interaktion herbei, geht es widerlich von vorne los – da gebe ich Dir völlig recht.
Ich wünsche mir eine Langeweile Zeit herbei, in dem mein Lebenspartner eins mit mir wird und dieser tristen Wand. Männchen wünschen sich stattdessen Interaktionen mit ihren Dinge_n herbei, nicht nur einfach digitalisierte _orte – eines TAGs kann man mit diesen Dinge_n sprechen und es lässt sich zusammenrollen, wie eine Papyrosrolle.
Und schon gerät man zurück in _ollere Kreise, diesmal traditioneller Medien, die von Maschen ihre Finger nicht lassen können und sich von Heuschrecken nudeln lassen – nur zu überle_en? Auch von diesen Völlegefühlen wünsche ich mir von Dir ein Stillleben – diesmal für meine Pinnwand. Eines haben alle aber dennoch gemeiner, das Internet lässt nie von uns app oder war es umgekehrt – und schon wieder, so vermute ich, spricht schon wieder der Zyniker aus Dir …

In diesem Sinne, nutze den TAG.

Eve Calendar

Erster Brief an die Buchbinder

Guten Tag,

nicht erst seit geraumer Zeit verfolge ich, aufmerksam, die Entwicklung der Verlagsbranche mit großer Sorge. Die Frage, warum ich mich um eine
Stelle als Buchhersteller bewerbe ist recht simpel beantwortet:
Bücher sind für mich greifbare Gedanken, die ich auch mal getrost bei Seite legen
kann. Von ihnen Abstand halten kann, wenn ich einmal mit den Inhalten hadere
und ich jederzeit nur zuzugreifen brauche, wenn mir danach ist. Dank elektronischer Medien gelingt es mir, auch mal „Stand-by“ sein zu können, ohne Eigenreserven zu verschleißen.
Außerdem will ich an der Tradition der Verlagshäuser Anteil haben und ihre Wortschätze neu entdecken, aufbereiten oder wie man es noch heutigen Gepflogenheiten
bezeichnen müsste, neu anordnen und kategorisieren sowie der Öffentlichkeit
zugänglich machen; Bücher abstauben und hübsch verpacken.
Die Kunst ist wahrscheinlich auch der Urheber solcher Gedanken. Und damit die
Kunst erhalten bleibt, will ich mich den gebundenen Verlagsprodukten opfern. Ob mir das gelingen kann, davon kann man sich gerne anhand meiner Manuskripte und vieler anderer Ideen überzeugen.
Dank des mir erworbenen Wissens der vergangener Jahre – auch in sozialen Netzwerken – eifere ich insgeheim Bertolt Brecht nach und schreibe meine eigenen Geschichten. Danke für die gesammelten Geschichten vom Herrn
Keuner aus ihrem Verlagshaus.
Und nun zu einer, für alle, unbequemen Frage, wie viel ich wert bin. Damit sich der ferne Einsatz in Berlin lohnt und ich mich nicht schlechter stellen möchte als heute – sollte ich bei einer 40-Stunden-Woche schon so ungefähr 1700 Euro ausbezahlt bekommen. Wenn ich Arbeiten auch von zuhause aus erledigen darf, dann wenigstens 1300 Euro, netto. Die Zeit für die Suche nach einer kleinen Wohnung kann ich ab Oktober mit Heimarbeit überbrücken. Auch wenn man sich heutzutage nicht erlauben darf eine befristete Stelle auszuschlagen, würde ich doch eher auf eine dauerhafte Karriere im Verlag setzen.
Laden Sie mich einfach ein, um Einzelheiten zu besprechen; vielleicht auch nur um
mich erst einmal kennenzulernen.

Mit freundlichen Grüßen

Jens T. Hinrichs

Zeichne Bilder von guten Riechlinks

Guten Tag,
sehr geehrter Herr Richling,

wussten Sie schon, das Social Media ein Buch voller Fehler ist? Egal, wie Ihre Antwort darauf lauten mag, möchte ich Ihnen meine chron(olog)ischen Erkenntnisse zum Geschenk machen.
Es wird sich für Sie lohnen, Ihren Riechlink hineinzustecken – verzeihen Sie mir die Aussprache und Schreibweise. Das höfliche Unwort steht doch nur Patron für ihre gute Nase.

Vielleicht finden Sie ein klein wenig Langeweile Zeit, mir ein paar Zeilen zu schreiben, genauso persönlich nachvollziehbar – auf einer Postkarte vielleicht?
Eine Alternative wäre, Sie würden es irgendjemanden post-en. Es sollte aber mit ihrer Attitüde – longitude oder latitude – vereinbar sein.
… und falls es Ihnen eines Tages auf der Zunge liegt, nur keine Bange, ich würde es außerordentlich begrüßen, wenn Sie aus meinen Chroniken zitieren. Sie dürfen mich dabei auch gerne anonymisieren.

Zu jeder der 871+ Zeitangaben – wie viele es zurzeit sind, habe ich vergessen – existiert ein tatsächlicher Beweis oder unzahlreiche Indizien. Nachzählen lohnt sich, aber, nun wirklich nicht, ich habe noch eine Unmenge an Material – so ungefähr die nächsten zwanzig Jahre. Gerade bin ich dabei, mir zu jeder Zeitangabe ein Bild zu malen, auch andere sollten sich davon ein Bild machen. Vielleicht mit Ihrer Unterstützung.

Gott danke Ihnen für Ihr Talent. Ich komme ihm mal einfach zuvor.
Danke.

Mit freundlichen Grüßen
Jens T. Hinrichs