AdVENTURES Ink // Game of Bureaucrazy – Maze of rules and regulations / Practices

AdVENTURES Ink!

Extensible Marketing Mix – A wider think outside the box / Practices

Game of Bureaucrazy – Maze of rules and regulations

von Jens T. Hinrichs

Man stelle sich nur vor, die Bürokratie steckt in der Krise. Das Unterbewusstsein der Verantwortlichen klingt sich aus. Sie selbst wollen nichts vom Debakel wissen – und merken es nicht einmal. Dann wird es Zeit, den Dilettanten die Leviten zu lesen und vor aller Augen zu führen. Wie man die Verantwortungslosigkeit zum Anfassen am besten parodiert, haben die Macher der Sendung extra 3 mit dem verrückten Behördenlabyrinth am vergangenen Donnerstag gezeigt. Das hat meinen Blick erneut über den Tellerrand schweifen lassen.

Ein Spielbrett-Labyrinth simuliert die irren PFADE des restriktiven PARAGRAPHENDSCHUNGELS, eine Gefahrenzone innerhalb der bürokratischen Organisations- und Ablaufplanung und dessen Auswege, die einem Labyrind oder Paragraphenreiter zur Verfügung stehen, um die PROFITABILITY der Beweiskette zu verwässern und die Verantwortung zu verschleiern. Die PROTAGONISTEN führen die Behörden anhand von verschiedenen Fallakten und mithilfe von Dienstanweisungen über mehrere Führungsebenen aus der Sicht des Opfers, Informanten oder einer Täterrolle und erleben so eine neue 360-Grad-PERSPEKTIVE bürokratischer Entscheidungen und Müßiggängen. Die PROTAGONISTEN erleben, wie sie die PROFITABILITY verwässern und die Verantwortung im Umgang mit Human Capital (PEOPLE) reduzieren. Dieses PLANSPIEL schafft einen neuen Zugang zur Wirklichkeit – die unfähige Bürokratie (auch als demente Verwaltung bezeichnet, einem PENDANT zu Justizia ist blind) und der verantwortungslose Umgang mit Fallakten von empfindungsfähigen PERSONEN werden entlarvt. PROLETARIER nehmen keine POLE-POSITION ein, obwohl ihre moralischen Standpunkte seitens der Führungsrollen zu berücksichtigen sind. Die Führungsrollen können sich zu keiner Zeit der Loyalität der PROTAGONISTEN sicher sein und im Falle des unmoralischen Vorgehens erwarten, dass die PROLETARIER und PARLAMENTARIER ihnen den Rücken stärken. Ein unmoralisches Vorgehen ist immer mit sozialer Inkompetenz gleichzusetzen und umgekehrt.
Die PROTAGONISTEN oder PROLETARIER oder PARLAMENTARIER sind angehalten ihre neu erworbenen Erkenntnisse sinnvoll einzusetzen und konkrete Maßnahmen zur Steigerung des eigenen Verwaltungserfolges zu entwickeln und nicht so sehr der Vollziehung des Verwaltungsaktes beizuwohnen. Der PARADIGMENWECHSEL soll nicht den bürokratische Dienstweg stärken, sondern das Loch in der Amtshilfe stopfen, das einem besseren Büroklima dienlich ist. Außerdem soll der gesunde Menschenverstand der PROTAGONISTEN geschärft, der dem des Dienstherrn überlegener zu sein hat, nicht aber dem Dienstweg unterzuordnen oder an ihm zu Zweifeln hat. Kein PROLETARIER hat dem Dienstherrn Bürosklave zu sein. Man darf unmoralisches Vorgehen nicht gutheißen. Das Nachvollziehen einer Behördenlücke und dessen Existenz dürfen nicht zu Lasten der Beweisführung auf andere Instanzen und Ressorts oder zugunsten statistischer Brettspiele oder Reduktion von Aktenbergen verschoben werden. Der Bürokratieabbau verschafft der Behörde kein Alibi.
Ziel ist es, die PROZESSE in der Behörde und ihre moralischen Konsequenzen nachhaltig an die PARLAMENTARIER und an die PROTAGONISTEN zu vermitteln.
Die PROTAGONISTEN lernen, wie sie durch ihr moralisches Denken, menschlich handeln und dadurch die Effizienz der Behörde positiv beeinflussen können. Die PROTAGONISTEN verstehen den Zusammenhang zwischen Ursache (fehlendem Handeln) und Wirkung (Vereitelung eines Terroranschlags). Die PROTAGONISTEN definieren konkrete Maßnahmen zur Bekämpfung der Behördendemenz, die sich im hohen Maß in überalterten Organisationseinheiten, Dienstanweisungen und verkrusteten Führungsrollen widerspiegeln. Sich der Notwendigkeit dieses PHÄNOMENS anzunehmen, zeigt sich in der Bedeutung für die Unternehmenswirtschaft und seiner Krisen in der Organisation, wie sie im Wachstumsmodell nach Greiner beschrieben sind.

AdVENTURES Ink // What’s the question? / Principles

AdVENTURES Ink!

Extensible Marketing Mix – A wider thought outside the box / Principles

What’s the question?

von Jens T. Hinrichs

Ich habe in meinem Leben zwei Bücher über das Marketing in die Finger bekommen. Das eine war David Jobber‘s Principles & Practice of Marketing, Third Edition und das zweite Buch „Marketing – A Relationship Perspective“ von Svend Hollensen und Marc Opresnik. Beide Bücher habe ich nie wirklich richtig gelesen. Bis heute aber, glaube ich fest daran, dass ich damit etwas Gutes für meine Weltsicht des Marketings getan habe.

Leider kann ich auf englische Begriffe nicht verzichten, um einerseits eine breitere Kommunikation zu ermöglichen und andererseits Schnittstellen (=POINTS of intersection) zu bisherigen Ansätzen aufzeigen zu können.

Außerdem bin ich von tonnenweiser Fachliteratur nicht sonderlich beeindruckt, die so schwer bekömmlich ist wie eine Speckschwarte. Wenn ich davon ausginge, dass mir Bücher Wissen zugänglich machen sollen, dürfen Autoren nicht vehement verklemmt sein.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass uns nur gut dokumentierte Geschehnisse handfeste Erkenntnisse liefern können; haben wir einen unmittelbaren Anteil an dieser Erfahrung, sei sie positiv oder negativ, kann sie uns gewissermaßen eine tiefere Lektion erteilen. Und es stellt sich die Frage „What‘s the question?“. Die Antwort ist eigentlich nicht so sehr von Bedeutung. Die Antworten sind auf dieselbe Frage bezogen – von PROBLEM zu Problem immer anders – und deshalb immer im Kontext zu sehen.
Der Kontext ist auch nicht zu sehr zu versachlichen, sondern hat vielmehr mit den Menschen zu tun, die von den Maßnahmen betroffen sind – sowohl direkt, also beispielsweise von Entlassungen und Einsparungen betroffen sind und – als auch indirekt, mit Menschen zu tun, die die Maßnahmen zu verantworten haben und zum Wohl oder Leid anderer ausführen sollen.
Aus diesem Grund nehmen die persönlichen Faktoren PEOPLE und PARTNER einen bedingungslosen Platz in meinem Extensible Marketing-Mix ein. Der Mensch muss Teil der Problemlösung sein und nicht, als Teil des Problems angesehen werden. Man darf zurecht infrage stellen, ob nicht der Mensch durch das Management oder die Aufgaben gezielt überfordert wird. Man muss kontinuierlich hinterfragen, ob das Management in Bezug auf die Globalisierung und die Politik in Bezug auf den komperativen Vorteil – gezielt oder grob fahrlässig – die Chancen überschätzt und die Risiken unterschätzt haben.
Wer schreibt denn überhaupt vor, das der Gewinn eine Variable zu sein hat, die monetär messbar ist. Warum darf nicht der Umsatz die Besteuerungsgrundlage sein, da der Umsatzerlös doch die Variable im Unternehmen ist, mit der Wertschöpfung erwirtschaftet, sei es auch nur kalkulatorisch erwartet, beziehungswaise Geld ins Unternehmen zurückfließt und damit auch Einfluss auf die liquiden Mittel hat.
Warum unterwirft man sich der (Will-)Kür der Selbstverpflichtung, warum verpflichtet man sich nicht dem Human Development Index (HDI), dem Index einer menschlichen Entwicklung, der über soziale, ökologische Konstanten und Variablen den Wert eines Unternehmens definiert und nicht den wirtschaftlichen Erfolg über Innovationen kreiert. Das verkaufte Produkte nicht über soziale, ökologische Variablen und Konstanten verfügen sollten, die sich womöglich gegeneinander ausspielen, sondern global zu einer komperativen Harmonie und vorteilhaften Koexistenz verschmelzen. Sollten Verantwortliche noch mehr an zivilen Innovationen mitwirken, die letzten Endes zwar diplomatische Beziehungen stärken, aber in erster Linie den Bedürftigen.

Ich finde es geradezu pervers, dass keine Brunnen gebohrt werden, sondern an omnipotenten Prozessen (=PROCESS) gearbeitet wird, die nur einer bestimmten Unternehmenselite dienlich sind, die der Bevölkerung das Geld aus den leeren Taschen wringt, anstatt sie hier und da und jetzt zu ernähren. Ich finde es geradezu pervers, Wasser aus Müll zu kultivieren, statt damit aufzuhören, die Wegwerfgesellschaft in Entwicklungsländern zu exportieren. Materielle Innovationen zu jedem ökologischem Preis und immaterielle Intelligenz zu immensen Kosten, kann das schon alles gewesen sein?
Wozu alles in der Welt brauche ich eine E-Zigarette? Haben die Tabakkonzerne ihre Lektion denn immer noch nicht gelernt? Geht die Such_ nach Ausdünstungen und das Erlebnis mit der Elektronik noch nicht weit genug? Wie lange geben wir uns mit dem Umstand zufrieden, Meerkatzen in Käfigen zu halten, nur damit uns der Kaffee besser auf der Zunge zergeht? Nur um ein paar Beispiele zu nennen, wozu uns eine freie Marktwirtschaft verführen könnte, die meines Erachtens außer Kontrolle gerät. Alles eine Frage des Beigeschmacks, der nunmal keine Grenzen kennt, sondern schlicht überwunden werden will. Ein Paradigmenwechsel (=PARADIGM SHIFT) ist schon viel zu lange überfällig.
Der sozialen und ökologischen Verantwortung in der Politik (=POLITICS) darf man sich nicht erst dann bewusst werden, wenn das Unterfangen bereits an die Wand gefahren ist und es dem gescholtenen Vorzeige-Unternehmen nach staatlichen Beihilfen verlangt, mit dessen Hilfe wieder monetäre Bilanzen aufpoliert werden sollen. Stattdessen sollte man konsequent gegen solche Unternehmen vorgehen, die ihre monetären Bilanzen frisiert haben. Und solche Unternehmen sind dann noch Stolz darauf, dass sie nach ökologischer Bankrotterklärung und sozialen Konkursen in wenigen Jahren wieder Gewinne schreiben – vor aller Augen.

Die weltweite Automobilindustrie ist ein treffendes Beispiel. Und wenn individuelle Bedürfnisse weiterhin von Unternehmen gesteuert werden und unternehmerische Errungenschaften nicht von sozialverträglicher Bedarfsdeckung und ökologischen Vorbildern geprägt sind, wird jedes soziale und ökologische Gefüge in allen Wirtschaftszweigen innerhalb der globalen Wertschöpfungsprozesskette vorsätzlich gestört sein – und zwar zum Nachteil für alle Generationen. Ökologische und sozialverträgliche Bilanzen sind keine utopischen Rechenspielereien; sie gehören weder in die Hände von Controllern noch in die Hände und Analysten oder gar von Rating-Agenturen. Die Fragen, wie viel uns ein Menschenleben oder ein intaktes Ökosystem wert ist, kommt bei der Entwicklung einer zivilen Werte-Gemeinschaft eindeutig zu kurz. Warum können wir das Vermögen nicht einfach nur in „creditpoints“ messen, man kann ja auch Schulden sinnvoll machen, vorausgesetzt, dass sich diese Schulden in Form von Wohlstand der Gesellschaft visuell bestätigen lassen. Wenn Investoren an der Börse Leerverkäufe tätigen dürfen, dann können Investoren doch in der Zukunft auch leer ausgehen, oder etwa nicht?
Warum muss man Stärken (=Strenghts) und Schwächen (=Weaknesses) analysieren? Warum spricht man stattdessen nicht über Fähigkeiten (=Skills) und/oder nicht, über die Bereitschaft (=Willingness, e.g. for changing). Letzten Endes ist eine anvisierte Maßnahme nur in dem Maße von Erfolg gekrönt, wie sie von der Belegschaft akzeptiert und mitgetragen wird.
Warum verlangt es nach neuen Möglichkeiten (=Opportunities) und nicht, nur solche Maßnahmen zu ergreifen, die sozial und ökologisch notwendig sind (=Action has to be taken). Warum hat man Angst vor Bedrohungen (=Threats), warum spricht man nicht mitMenschen, die sich bedroht fühlen oder für Verteidigungsstrategien sensibilisiert werden müssen (=Team or Technique). Leicht hat man wieder eine menschliche Komponente für das Marketing entdeckt, mithilfe der sich Probleme nachhaltiger analysieren lassen, nämlich S.W.A.T.-Analyse.
Nur wenige Ideologien sind für die Zukunft zu gebrauchen, geschweige denn massentauglich. An praktischen Erfahrungswerten mangelt es nun wirklich nicht. Und deshalb kann man aus bestehendem Wissen neues Wissen extrapolieren, man darf nur nicht dieselben Fehler machen. Meine Sicht des Marketings ist molekular aufgebaut, auch gibt es immer wieder neue mikroskopische Ebenen zu entdecken. Element für Element werden wieder neue teildisziplinäre Konzepte zutage treten, die aus dem „Extensible-Marketing Mix – A wider thought outside the box“ ein lesenswertes Abenteuer der wissensfiltr-Reihe machen. Seit heute soll nun auch die Rubrik einen neuen Namen erhalten: AdVENTURES Ink!

Weiterführende Information:
Principles & Practice of Marketing, 3rd Edition, Verlag McGrawHill, ISBN 978-0-0770-9613-7
Marketing – A Relationship Perspective, 1. Auflage, erschienen im Vahlen-Verlag, ISBN 978-3-8006-3722-5

AdVENTURES Ink // To think outside the box – Why ever not ? / Principles

AdVENTURES Ink!

The Extensible Marketing Mix – A wider thought outside the box / Principles

To think outside the box – Why ever not?

from Jens T. Hinrichs

Have you ever recognize the 4Ps? What was that again? Containing the following:

  • Product
  • Price
  • Promotion
  • Place
  • As soon as services and facilities permit we can enhance the 4Ps by

  • Process
  • People
  • Physical Evidence
  • to 7Ps. I don‘t think that is enough. I have read tons of books about marketing and I have never found a contemporary approach so far. Perhaps, I have read the wrong books. That‘s the reason why I will share new principles with you that I have experienced in the last years. But I will keep it short and precisely.

    Reshaping the 7Ps

    On a seminar for a week, August, 18 in 2006, about Business Decision Making, Steve Marshal, Ph. D. at Lincoln University, England taught us about identifying role behavior. I took my suggestions further and enhance the marketing mix by PARADIGM shift and 4-PLAYER-Model. Both are very important to decide which persons have to be involved in the process and how to handle them. Also, it can be used to reflect what went wrong from one project to another.
    During my project work about international marketing I put PARTNER to the marketing mix. It was April, 4 in 2008 and I was an out and out student. The market entrance could be easier to manage and cultural obstacles are faster to identify. The project work was graded with an A. My tutor was Ph.D. Svend Hollensen.
    Since the Internet World Business Conference in Munich, Germany, 2008, October 22 we can add PERFORMANCE marketing which differs from display advertisement to the marketing mix. Since the Media Days in Munich, Germany, 2008, October 31 we can add PUBLIC–VALUE and PROSUMER. Public-Value was given by the European Union to regulate public TV comparable to its private competitors. A prosumer is a customer who produces own content. From then on for social media professionals that is user-generated content.
    The private TV industry in Germany must use a P signature for upcoming PRODUCT PLACEMENT. At least since 2010, April 1 this signature is mandatory. Mmh, (p) stands for print like (c) for copyright. I remember that PP was normally used as abbreviation for product placement.

    My experiences gave me a different perspective and have changed the traditional view of marketing mix and its decision making. You will see it depend on a wider think outside the box or niche to recognize new elements in other discipline of study, i.e. Business Decision Making, Project Management, Change Management or Communication and Media Science and so on. Sometimes is just about your own experiences of life and media monitoring.

    Enjoy and feel free to use the thoughts for your marketing conceptions. Find your own pedagocical learning cycle (PLC). You will see it will be easy to shrink and enhance it. I will promise you there are more than a dozen.

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    AdVENTURES Ink! – Abenteuer mit der wissensfiltr-Reihe

    Hallo Welt,

    wer bei SCIENCEFILTR.com mitmachen will, kann nur auf persönliche Einladung von Jens T. Hinrichs als Mitglied des Netzwerks begrüßt werden.
    Das Netzwerk befindet sich in stetiger Entwicklungsphase.
    Schon jetzt ist aber klar, dass immer nur kleinere Gruppen willkommen sind und zugelassen werden können. Die Interessen müssen sich mit den Motiven von SCIENCEFILTR.com oder mit dem kleinen Internetkatechismus, dem Evangelium über das Internet ohne Grenzen nach Hieronymus Genesis, vereinbaren lassen. Erfahrt mehr aus unserem Blog-Netzwerk, Recherche-Themen und der wissensfiltr-Reihe.

    Folge SCIENCEFILTR.com unverbindlich und trage dazu bei, den Bekanntenkreis zu erweitern. Dazu abonniere einfach den Blog – kostenfrei und unverbindlich.
    Zwischendurch informieren wir darüber, welche Vorzüge unsere Arbeiten bieten und welche Ziele wir gemeinschaftlich verfolgen.
    Folge SCIENCEFILTR.com in sozialen Netzwerken, um nichts zu verpassen; aber versprich dir nicht zu viel davon, denn alle auf SCIENCEFILTR.com haben hierzu eine sehr investigative Auffassung.

    Mit freundlichen Grüßen
    Jens T. Hinrichs

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