Welle 2.0 / User-Wordschatz / Ankertag

Welle 2.0 User-Wordschatz

Ankertag

Eigentlich so: An/chor tag [ inside linking ], Deutsch-Übersetzung: fixer Sprungpunkt [ Webseitenklettern ]
Deafinition: Der Anker-Tag ist eine besondere Form des Hyperlinks, der eine Navigation innerhalb und unterhalb von Content-Webseiten erleichtern soll. Damit der anchor tag seine Usability (Benutzerfreundlichkeit) überhaupt entfalten kann, müssen durch „name“-Attribute Sprungpunkte in den Hyperlink geschrieben werden – diesen Code kann der Besucher nicht sehen. Dadurch wird aber die Navigation innerhalb und unterhalb derselben Webseiten ermöglicht und erleichtert.
Tripp: Anweisungen im Disclaimer sollten sich auch auf diese Hyperlinks erstrecken, da dem Benutzer die „gewollte“ Manipulation nicht ersichtlich ist. Also, verweisen anchor tags auf eine andere Domain oder URL, wird empfohlen, einen Disclaimer deutlich sichtbar anzubringen, um Haftungsverpflichtungen auszuschließen.recorded: 1. September 2012, 21:26 Uhr

e.g. for code
1. gewöhnlicher Hyperlink ohne Attribut

2. Festlegung des Ankers mithilfe des Attributs „name“

Reihenfolge unter Punkt 2 ist einzuhalten! Das Zeichen # kennzeichnet den Beginn des Absprungs hin zum Hyperlink mit dem Attribut name=“BA“ beziehungsweise dem gewünschten Ziel. Man sieht den deutlichen Unterschied.

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Gemeiner Astroturf

Welle 2.0 User-Wordschatz

Gemeiner Astroturf

Gemeiner As/tro/turf [Maskieren von Bewertungen], Satyrisch-Übersetzung: Sternenstaub sammeln im Über-All], Wellish-Übersetzung: Praying for sponsors in a marketing-driven cyberspace

Deafinition: Politisch korrekt bezeichnet ist es das hoch-frequentierte Public-Relation von Vergleichs- und Bewertungsportalen. In der Tat, ist es jedoch eine propagandistische Form der Kommentierung von Weberträgen. Resultate sind meistens nicht repräsentative Bewertungen. Hierbei wird explizit und in ekzessiver Form künstlich-intelligenter Web-Traffic verursacht, der zu einer deutlich besseren Platzierung in Such(t)maschinen führen soll. Dem Nutzer wird die wahre Interaktion vorgetäuscht.
Anbieter beugen damit auch schwachen Besuchszeiten (vgl. Downtimes) vor; man setzt auf den Machmit-Domina-Effekt und „schraubt“ die Interaktion absichtlich, aber regelgerecht, in neue Umsatzhöhen.

Eine vermeintliche Begleiterscheinung (vgl. Internetparkinson–Syndrom) ist das Performance-Marketing, mit dessen Hilfe bessere Such(t)maschinenplätzchen (vgl. Cookie-Monster) „gewollt“ manipuliert werden, um dem Nutzer immer häufiger Produktpräferenzen feilbieten zu können.

Tripp: Der künstliche Traffic wird durch die Erlaubnis von Arbeitgebern begünstigt, wäh-rend der Arbeitszeit „online“ sein zu dürfen.
Das gilt nachweislich auch insbesondere für Arbeitgeber, die solche Bewertungsportale betreiben, da Arbeitnehmer dann als Unique-Visitor gezählt werden, aber „gewollte“ Fake-Bewertungen erzeugen, ohne gefakte Profile kreieren zu müssen.
recorded: 1. September 2012, 21:10 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Klammeraffe

Welle 2.0 User-Wordschatz

Kl@mmer@ffe

Deafinition: Der Kl@mmer@ffe, der wohl nie aussterben wird. Nicht scheu, sehr häufig anzutreffen. Handzahme Kl@mmer@ffen werden häufig durch die Schreibweise (at) vor Zugriffen von Klammeraffen-Wilderern – auch Spammer genannt – geschützt. Natürlichster Feind ist die ebenso häufig vorkommende und künstlich-intelligente Spider, die im Verborgenen der Such(t)maschinen lauern und auf parasitäre Attacken aus sind. Durch parasitäre Attacken werden andere Krankheiten übertragen. Der programmierte Organismus dann durch Viren und Spam so lange geschwächt wird, bis eben diese durch ein selbst-lernendes und programmierten Organismus identifiziert und vertilgt werden. Manche Krankheiten sind so sehr aggressiv, dass diese nur isoliert werden können. Es sei denn, diese Krankheiten verursachen nicht schon vorher den vollständigen Kollaps, den Blackout-Bildschirm oder den Boot-Beep-Hörsturz.recorded: 1 September 2012, 20:50 Uhr

Postings gegen das Vergessen // Lippenbekenntnisse zur Europapolitik – Wahlkrampf im Kreuz

Postings gegen das Vergessen

Lippenbekenntnisse zur Europapolitik – Wahlkrampf im Kreuz

Am Sonntag, den 7. Juni wird das Europäische Parlament neu gewählt. Gehen sie hin? Warum tun sich Wahlverdrossene, zu denen ich mich einst zählte, nur so schwer damit? Ginge es nur darum, einen Stift in der Hand zum richtigen Kreuz und Parolen zur gerechten Sache zu führen, um vielleicht ein wenig mehr Farbe zu bekennen – und mehr noch, den uns heiligen Sonntag in aller Herrgottsfrühe mit einem Kaffee zu begrüssen, dann wäre der Gang zur Wahlurne nur halb so müßig … Schade nur, dass die Wahlpflicht kein Laster ist, sondern als Bürde empfunden wird.
Doch die scheinbare Last trügt, denn sie ist die pure Wahrheit, die einem Betrug an etwas völlig Selbstverständlichem gleicht, nämlich, das das Wahlrecht, das uns auferlegt wurde, ein Privileg für alle ist. Insbesondere für die Bürger, die etwas aktiv mit in Europa und der Welt verändern wollen, anstatt sich als Bürger von der Politik verwaltet zu fühlen – und zwar souverän und alles andere als unbequem.
Und wenn es den Bürgerwählerschichten nicht reicht, können die ihre geheimen Wählerstimmungen in einer öffentlichen Petition kundtun. Das Privileg zur geheimen und freien Wahl gegen irgendein soziales Unrechtsempfinden einzutauschen bleibt allen Wahlverdrossenen vorbehalten.
Allerdings hat dieses Spiel mit dem Zünglein an der Waage meine Zustimmung nicht verdient … Schaden zufügen tut nur, wer der Wahl und aller damit verbundenen Privilegien überdrüssig geworden ist, zum Beispiel, frei und geheim zur Wahlurne gehen, sich der Bürgerlast entledigen oder sich als Kandidat einer Wahl stellen zu dürfen … Schaden tut nur, wer seine Stimme einäschert, indem man die Wahlurne zu Grabe trägt und damit auch das Privileg erlischt, zum Beispiel, seine Bürgerpflicht, sein Wahlrecht auszuüben. Schade nur, das Wahlrecht keine Pflichtkür ist und immer noch als Joch empfunden wird.

Ein Lippenbekenntnis aus den Memoiren von Jens T. Hinrichs

Postings gegen das Vergessen // Lippenbekenntnisse zur Arbeitsmarktpolitik – Nichts als Pakt_lüstern

Postings gegen das Vergessen

Lippenbekenntnisse zur Arbeitsmarktpolitik – Nichts als Pakt_lüstern

Nur wenige Arbeitsmarktverantwortliche folgen dem Aufschrei Ausbildungsplätze bereitzustellen. Und viele beklagen weiterhin den Fachkräftenachwuchs, während bereitwillige Ausbildungssuchende vor Jugend strotzen. Doch sie sind wie Geld in schlechten Wirtschaftszeiten rar geworden. Arbeitgeber stehen nun vor der Entscheidung, ob sie über ihren eigenen Bedarf hinaus ausbilden wollen oder ob sie über ihren eigenen Schatten springen, wenn auch die Rente für alle versichert sein soll. Also stoppt das Getuschel – Ran an die Bewerber, wenn wir nicht schon beim Run ans Budget verenden oder daran ersticken wollen.

Ein Lippenbekenntnis aus den Memoiren von Jens T. Hinrichs