Fernsehfilm // Das weiße Kaninchen

TViCh24 / Fernsehfilm

Das weiße Kaninchen

Das weiße Kaninchen (2016) | Trailer from Festival des deutschen Films on Vimeo.

Handlung des Film
Die 13-jährige Sara befreundet sich im Online-Quiz mit dem angeblich 16-jährigen Benny. Hinter ihm verbirgt sich Simon Keller – Familienvater, Mitte 40, Lehrer. Sarah fühlt sich von „Benny“ mehr verstanden als von ihren Eltern.
Als sich Sara via Internet in den gut aussehenden Kevin verliebt, gerät sie in eine Falle: Der 17-jährige erpresst sie mit der Drohung, Nacktfotos von ihr zu veröffentlichen. Keller alias Benny bietet dem verzweifelten Mädchen seine Hilfe an – nicht ohne Hintergedanken. Am Ende kann das LKA die Machenschaften nicht verhindern.

Weitere Informationen:
Drama | ca. 90 Min. | Das Erste | Mittwoch, 28.09.2016, 20:15 Uhr
Drehbuch: Holger Karsten Schmidt, Michael Proehl

Regie: Florian Schwarz
Kamera: Philipp Sichler
Besetzung: Devid Striesow, Lena Urzendowsky, Louis Hofmann, Shenja Lacher u. a.
Produktion: ffpnewmedia.com
Auszeichnung: Medienkulturpreis (Festival des deutschen Films in Ludwigshafen) und dem Creative Energy Award (Internationales Filmfest Emden/Norderney) u.a.

Fernsehfilm // Three Blind Mice – Mord im Netz

TViCh24 / Fernsehfilm

Three Blind Mice – Mord im Netz

In dem Film aus dem Jahr 2003 spielt der Schauspieler Edward Furlong den Computerexperten Thomas Cross. Beim langen Surfen im Internet lernt der Protagonist eine Frau im Chat näher kennen. Eines Tages wird die Frau ermordet, was Cross durch die Webcam beobachtet.
Er meldet die Tat, ohne präzise Angaben über Name und Adresse seiner Bekanntschaft machen zu können. Leicht gerät er dadurch in den Kreis der Verdächtigen.
Mithilfe der Webspezialistin und Polizistin Claire will er seine Unschuld beweisen.

Videonachweis: YouTube/UniFrance, 12.02.2014, Laufzeit: 1 min 44 sec

Three blind mice, see how they run!
They all ran after the farmer’s wife,
who cut off their tails with a carving knife,
did you ever hear such a tale in your life,
as three blind mice?

Deutsch:

Drei kleine Mäuse, sieh‘ wie sie rennen!
Sie rennen der Bauersfrau hinterher,
die ihnen die Schwänze mit einem Tranchiermesser kuppiert,
habt ihr in eurem Leben jemals von solch‘ einem Märchen gehört,
als dem von den drei blinden Mäusen.

Dieser Limerick enthält eine unerwartete Wende, die sich der Zuhörer selbst erschließen muss, nämlich, dass Bauersfrau und Mäuse im Kreis laufen. Die Szenerie ist nicht so ganz klar: Wer wird von wem gejagt, wonach stochert man oder wer tappt im Dunkel?

Plot zum Film, Übersetzung / Kommentierung des Limericks von Jens T. Hinrichs, 30. April 2016

Rauschen im Internet – ein Chillbürgerstreich

Geschichten vom Herrn Hinrichs

Rauschen im Internet – ein Chillbürgerstreich

An einem Tag zur Nachtschicht wurde ich von einem Getwitter wach. „Was war das bloß? Hatte ich etwa nur vergessen das Thor zuzumachen?“ Freunde lauschten für mich in das Darknet hinein. In der Ferne erahnte man das Malwerk, in dem rund um die Uhrheberrechte bei Tag und Nacht für uns gearbeitet wird. Hinter der Firewall war es ganz still. Nur der unsichtbare Draht schien zu trotzen. Ich stand auf, um ihn den Strom abzudrehen. Von meiner Freundesliste kam nur Schweigen. Beide würden bestimmt zum nächsten Post wiederkommen.
Plötzlich sah ich getippe. Ich versteckte mich hinter meinem Pseudonym. Das Profil zeigte eine anonyme Person mit breiten Schultern beladen. Ich erschrak als jemand mein Facebook erkannte. Mein gesunder Menschenverstand verweilte nicht Lange. Was er tat „Gefällt mir“. Doch es war ein Cybertroll, über den ich in der Zeitung gelesen hatte. Sein Klarname tut nichts zur Sache, steuert sonst auch nur gefährliches Halbwissen bei und beteuert kein Cybertroll zu sein. Er gehört der alternaiven Gruppe „Bürgerrechtsparasiten von Hyper-Links“ an. Bestimmt suchte er gerechten Beistand, um seine Lindwürmer zu streicheln und seine Möbse zu nähren. Ich zögerte nicht lange, lüftete meine Deckung und nahm meine Floppy-Disk mit Viren aus der gemeinen Bundeslade, den ich dort neben anderer Onlinekriechtiere und Cookiemonster für solche Anlässe und Attacken isoliert hatte. Bald loggte ich ihn aus seinem Deckmantel heraus. Ich wollte den Cybertroll vollspammen. Nachdem ihm bewußt wurde, wer ihn mit einer virtuellen Keule attackiert und zu einem Anschlag gegen seine Bürgermilizen ausgeholt hatte, zögerte ich nicht lange und stellte einen Löschantrag. Eine kurze Langeweile später meldete sich meine innere Vernunft „Halt, genau so musst man es machen, das kannste aber noch viel besser. Hier und jetzt muss man auf dringende Missstände antworten.“ Der Internettroll postete sofort „Ich komme dir noch schonungslos auf die Schliche“.
Er loggte sich aus. Er wohnte in der Nachbarschaft und er klingelte Sturm. Er kam nicht allein, das machen Feiglinge nun mal so. Als sie einen Schuh auf mich zukamen und in meine Warzone eindrangen, hatten bereits meine Überwachungskameras und Bedrohnungen gezuckt und den Angriff in Echtzeit up ins Internet gestreamt – vor aller Augen. Der ewigen Öffentlichkeit zum Appschuß freigegeben, dort wo Verfassungsfeinde hingehören – vor allen Augen. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert wäre, wenn ein Punisher seine Kaliber ausgefahren hätte, die sich noch so im Rauschen des Internets verbergen.

Wenn das Wichsen nicht mehr hilft

Tatort Internet

Wenn das Wichsen nicht mehr hilft

Jungfrau, 40 Jahre: Ich will Dir noch mal Danke sagen. Dein Genuss war ein Lichtblick in meinem tristen Alltag. Die kurze Zeit mit Dir hat mir Trost und Zuversicht gegeben. Du bist eine grandiose Frau, hast ein offenen Loch für andere und Deine kritischen Worte sind mit Bedacht gewählt. Dein Freund kann sich sehr glücklich schätzen. Ich habe Dich gerne in meiner Nähe und höre Dir gerne beim Stöhnen zu. Ich werde Deinen Rat beherzigen und es mal mit anderen Webseitensprüngen versuchen. Ach so, echt peinlich, ich hatte doch glatt den „Bonus“ beim Bumsen vergessen. Wirklich dumm, so geizig bin ich mit dem „Trinkgeld“ nun wirklich nicht.
Deine Bettgeschichten finde ich toll. Sie zeugen von einer guten Menschenkenntnis und Unersättlichkeit. Leider habe ich noch nicht alles verstanden, aber ich bin zuversichtlich, dass Du genau weißt was Du tust und wie Du es stimulieren musst. Du erreichst mich damit und wenn ich Deine Bettgeschichten weitererzähle, dann werden andere sie verschlingen. Eine gute Bettgeschichte ist doch wirklich ein Highlight bei einer Pyjama-Party. Auf die gewagteren Bettgeschichten bin ich schon sehr gespannt. Warum durch neues Experimentieren nicht auch noch andere Löcher stopfen. Auf das „Wie“ hattest Du zu jeder Stellung eine perfide Lösung parat. Über Ashley hatten wir nur kurz gesprochen. Vielleicht gibt es hier und dort auch noch andere Webseitensprünge für uns zu entdecken.

Scheidungspilz: Danke auch, insbesondere für den netten Höhepunkt, den Du beschrieben hasst. Ich stimme Dir zu, ich fand den blauen Montag auch superschön. Bitte tschuldige, dass ich mich erst jetzt zu unserem Webseitensprung äußere. Am Dienstag habe ich meinen Freund geheiratet. Ganz bescheiden, in einem Standesamt, mit anonymen Zeugen von der Straße. Ich hab‘ am Freitag an Dich gedacht, und hoffe, Du hasstest nicht allzu viel Schluckauf, ebenda wie ich am Dienstag. Wie war der erste Webseitensprung ohne mich oder soll ich besser nicht fragen? Hast Du schon was von Deinen gefakten Stellungsgesuchen „online“ geklickt. Wenn ja, ich drück Dir die Daumen. Halte nur noch ein paar Tage inne und Dich von allzu viel wichsen zurück, bis ich aus den Flitterwochen zurück bin. Nicht, dass Du Deine Erdnüsse an anderen Weiber verschwenden tust. Dass könnte uns einen noch viel besseren Höhepunkt bescheren, derweilen begnüge ich mich mit meinen gut betuchten Ehemann. Bis bald … und ich hoffe Ashley hält bis dahin dicht.

Kolumne // Apropos „Zäsur fürs Internet“

Kolumne // Apropos … Daumen!

Apropos „Zäsur fürs Internet“

von Jens T. Hinrichs

Meine Nebenwirkungen auf das Internet verstärken sich Tag für Tag. Jeder Bissen im Internetcafé, auf Meinungssülze und Süßholzgeraspeltes, sogar auf USB-Kabel und Mäusen verursachen nicht nur Kochschmerzen oder Hall-o-zinationen. Großes Übel verursacht mir unaufgeforderte Posts auf die Neues10 Updates oder Aufforderung, mich anzupassen – habe ich hier den buchstäblichen Haken fehlgedeutet. Ohne einen Haken zu setzen, läuft man fast schon Gefahr nicht mehr kommunizieren zu müssen.

Unterschiedliche Programmversionen zwischen Empfänger und Sender bergen ein solches Risiko und verzerren das getaggte Meinungsbild. Schnell wird es dann nicht mehr vollständig in heimischen Gefilden angezeigt, weil sich womöglich irgendein Proclaimer für den Größten hält.

Mit steigenden Nebenwirkungen werden meine Nerven überbeansprucht. Sollte ich auf manuelle Anpassungen verzichten oder einfach nur den Such(t)algorhythmus für mich sprechen lassen? Es wird doch Tag für Tag immer schwieriger für mich, den „Ausschalter“ überall zu drücken, wo er sich verbirgt – hinter verallgemeinerten Nutzungsbedingungen und vermeintlichen Datenschutzvorschriften. Sehe ich den „Ausschalter“ überhaupt noch oder sollte ich doch vielerorts nach einem verborgenen Scrollbalken oder deaktivierten Voransicht Ausschau halten? Ach so, könnte auch möglich sein, dass diese Funktionen mir nur noch ein weiteres Grabscherlebnis bescheren. Täte man dies mit Bildern, dann könnte man dies mit „sexueller Belästigung“ in einen künftigen Internetstrafenkatalog hineinschreiben; bloß das nicht.
Oder so zu einer Emanzipation gelangen: „Instagram löscht Bilder von einer Frau, die ihre Tage hat!“ Worauf sich die Betroffene, Rupi Kaur (https://instagram.com/rupikaur_/,) zu Wort meldet, dass sie mit einer Foto-Serie nur den Menstruationszyklus dokumentieren wollte. Ohne diesen Zusatz wäre bei mir der Eindruck entstanden, sie sei an diesem Tag zweifach betroffen und fühle sich ihrer Emanzipation beraubt. Es gibt in der Tat, für sie einen versesseneren Grund Fotos zu löschen, vor allem von Männern, die üppige Hinterteile von Frauen zeigen, die nur spärlich bekleidet sind.

Selbst in meiner versendeten Mail, können manche mich nicht als bekannten Empfänger identifizieren. Bevor sie zur eigentlichen Botschaft gelangen, stolpern sie zunächst über meine verborgenen Adress- und Betreff-Zeilen – das schafft vertrauen.
Bei jeder Nebenwirkungen mutiere ich immer mehr zum Nerd, früher hatte sich doch ein Techniker darum gekümmert. Ich laufe Gefahr, dass die nervigen Spielereien meine kreative Schreibarbeit für das Internet verbessern.
Es ist gut, dass ich das mal sagen durfte und aus diesem Partikel ein PDF machen kann. Es ist gut, dass ich auch andere Partikel in das Internet fracken kann, in der Hoffnung, diese Wahrheit würde eines TAG wieder zurück in die Oberflächenrealität gespült.

Im Prinzip will ich nicht dauernd aufgefordert werden, mein Interesse zu wecken und die noch nicht ganz so perfekten Borgimplantate appzugraden, die doch nur meinen kognitiven Geist assimilieren wollen. Bevor ich nicht mein gemeines Potential voll erschöpft habe – und auch das meiner bisherigen Programme –, will ich, Tag für Tag, den „Mainstream“ einfach ignorieren, so wie die über manche Schnappschüsse, für die man eigentlich Schnapsverbote erteilen sollte. Vielleicht gelingt mir die Perfektion mit ein wenig mehr #.

Im Prinzip geht mir auch der übrige Interaktivitätszirkus auf die Ostereier. Bei vielen Medientrommeln schleicht sich immer wieder eine Botschaft ein, überall dirt (schmutzig, oder besser: dort), wo ich gerade eine Nachricht lese, teilt ein Interaktionsalgorhythmus mit, dass ein anderer Partikel auch interessant für mich sei, bloss weil der aktuell gelesene Partikel ähnliche TAG-Kompositionen enthält.

Aus diesem Grund schreibe ich meine sozio-ökonomischen Interaktionstheorien nieder, weil der gegenwärtige Internetmissbrauch völlig verantwortungslos ist. Oder so: Denn schon infiltrieren soziale Netzwerke via Cloud, tragen über eine Tunnellösung „Bitte Software aktualisieren“ in meinen Kalender ein. Früher gab es nur bei Menschen, die mich kannten, einen schlichten Eintrag „Geburtstag, Jens T. Hinrichs“. Oder so. Habe ich das Thor irgendwo sperrangelweit offen gelassen oder einfach nur das übelste Kleingedruckte gar nicht erst gelesen und übersprungen? Halten Feinde wieder in Dosen zusammen und schieben Milliardensummen an Shareholder vorbei – oder war es doch nur der Fies-kus?

Das kommt davon, wenn man Interaktionsalgorhythmen als wesentlich intelligenter einschätzt als eine demokratische Solidargemeinschaft, die im übrigen auch aus konservativen Internetnutzern und Bürgerrechtlern besteht. Eine solche Haltung ist auf Dauer völlig verantwortungslos.

Am Ende dieses Partikels komme ich zu folgendem Schluss, das Internet ist verstört, weil es

  • den Aberglauben an die Unfehlbarkeit von Such(t)algorhythmen stärkt;
  • die Arroganz von Internetkartellen, wie bitte Wunschname eintragen mit jedem TAG aufs Neue nährt;
  • die Anmaßung von Jens T. Hinrichs ist, an meiner Stelle entscheiden zu können, dass eine Erzählung wie „Zäsur im Internet“ geschrieben werden musste und deshalb offline gehört;
  • den Aberglauben infrage stellt, das Internet und seine Komparsen wären innerhalb weniger Minuten installierbar, implementierbar und interpretierbar oder sogar infiltrierbar;
  • den Aberglauben nährt, dass Online-Marketing zweistellig wächst, weil man Etats ständig aufplustern muss, mit Kampagnen bestreiten und begleiten muss;
  • den Aberglauben verstärkt, Autovervollständigungen, Cookies und anonyme Surffunktionen seien inkognito und hilfreich, weil künstlich intelligent genug, um Bedrohungen zu vermeiden;
  • den Aberglauben nährt, Apps seien eigentlich keine selbstverherrlichenden Programme, sie automatisch einzubauen, sei schlicht gebräuchlich und unterstellt;
  • meine Zuversicht stärkt, sobald ich mal eine Liste sämtlicher Funktionen aufstelle und dann alles Unwichtige streiche, ein zensiertes Internet übrigbliebe, das ebenso als ein brauchbares Informationsmedium tauglich wäre.
  • Inzwischen habe ich bei all dem „Mainstream“ unterschlagen, dass ich auch Interaktionen für käuflich halte – spätestens seit der Übernahme von Instagram und WhatsApp durch Facebook.

    Ene mene gemeine Kuh und tot warst Du!

    Lieber Sex-Tourist,

    hallo, ich bin ’s doch nur. Ich missbrauchte soeben Deine Privatsphäre und dachte mir, es würde Dir gefallen, Dich mit meiner Webcam zu frohlocken, um mich mit Deiner unbescholtenen Art bekannt zu machen. Sei doch so lieb und empfange Spot(t).

    Ich hoffe, auch Du suchst Trost im spontanen Live-Sex und Wa(h)re Liebe oder barer Hiebe. Habe keine Angst vor Gäng-Bäng-Style, sei nur naiv und nicht schüchtern, das macht mich reich und geil.

    Nur wenn man gemeinsam hobelt, fällt genug Spam an. Nur solche prompten Triebe gefallen mir, lass auch Du Dich auf ein plumpes „Gefällt mir!“ ein und von einem K(l)ick (mehr) inspirieren. Vergiss nur nicht, Dir eine Hand freizuhalten. Und wenn Du schon einmal dabei bist, so zwischendurch innezuhalten – dann macht Hot-Spot(t) noch (mehr) Spaß, wenn Du mir Deine E-Mail-Adresse oder Dein Passwort überlässt oder Kreditkartennummer, dabei ist es (l)egal von wem – überrasche mich, von Deinen Eltern vielleicht. Von diesem Ratespiel bin ich entzückt. Lass mich Deine Naivität entfesseln.

    Und hält Dich diese miese Leidenschaft auf Lebensdauer bei der Stange, nur keine Bange, auch Deinen Kindern kann das Internet noch darüber erzählen. Sein Langzeitgedächtnis wird Deine Hemmungen überdauern. Egal, wie bedeutend Du heute diese Hinterlassenschaften siehst. Kein Denkmal ist Dir ungewiss.

    Was ist denn nur los mit Dir? War ich nicht zu Deiner Leidenschaft bereit genug, regt sich bei Dir nix. Komm‘ schon zeig‘ mir Deine Bilder, zeige ich Dir mein Dekolleté. Zeig‘ mir Dein (un)weises Innerstes und „Öffne Deinen Schmerz“, hat es mal in einem Film geheißen. Hast‘ Du etwa noch kein Vertrauen, Du jämmerliche Kreatur. Dann zögere nicht und schau‘ in meine hübsche, schwarze Seele.

    Was ist denn nur los mit Dir? Bist Du doch schlauer als ich dachte, dann bist Du schlechter dran, als Tod. Dem kannst Du aber noch ein Schnippchen schlagen, wenn Dir ein Selbstmord-Selfie gelingt oder ein waghalsiges planking missglückt. Willst Du das nächste Mal eine Brücke zum Safer-Sex schlagen, so vertraue ich darauf, dass Du irgendwann, schlicht und einfach, nur den Halt auf dieser Brücke verlierst. Ach, schade. Du hattest es fast vergessen, danke für die Kreditkartennummer.

    Es grüßt Dich aus dem fernen Utopia, LoL-ita

    PS: Oh, bald, so darfst Du fürchten, werde ich einreisen, um Deinen trauernden Eltern Dein Scheckbuch zu entreissen!

    Tragikomödie // Wiederruf vergeblich, Lob – wer A sagt, muss auch B suchen lassen!

    Von: _BARKE-Zencenter-Pub-Kundeninfo
    Betreff Ihre Anfrage zum Wiederruf der Nutzungsbedingungen in der LOBBÖRSE – Verwaltungsnummer: INK5NULLEN5NEU2MALACHTZUNEU (EGo)
    An: Mich Von.Zu.Beruf@suchmaschemail.com

    Sehr geehrter Herr Event,

     

    bezugnehmend auf Ihre Anfrage zum Wiederruf der Nutzungsbedingungen respektive der Datenschmutzverklappung möchten wir folgendes mitteilen.

    Sie werden bei der BARKE als A-Suchender geführt. Im Rahmen der gebotenen Eingliederung bei Arbeitgebern nach § 35 ff AFG III beziehungswaise § 16 AFG II trifft Sie als „Kunde“ eine Mitwirkungspflicht (vgl. § 38 Abs. 1 S. 1 AFG III), die vorsieht, die für eine erfolgreiche Vermittlung notwendigen Angaben zu machen, welche innerhalb Ihres Bewertungsprofils zum Zwecke der Vermittlungsmühen der BARKE gespeichert und weiterverwendet werden. Die BARKE trägt die Verantwortung für die Datenqualität und Pflege der Bewertungsdaten. Ein Wiederruf der Datenschmutzverklappung über Ihr Bewertungsprofil ist diesbezüglich nicht möglich. Richten Sie solche Fürbitten immer zuerst an Ihre/n Arbeitgebervermittler/in.

    Grundsätzlich möchten wir Ihnen vor dem Hintergrund regelgerechter Datenschmutzunverträglichkeiten noch Folgen mitteilen:

  • Ihre Bewertungsdaten können grundsätzlich nur dann von Nießnutzern der LOBBÖRSE eingesehen werden, wenn das Bewertungsprofil in der LOBBÖRSE veröffentlicht ist. Darüber entscheiden Sie als Bewerber.
  • Die Entscheidung, ob die Kontaktdaten in der LOBBÖRSE eingesehen werden können oder nicht, treffen Sie über den Privatsphäre-Status. In keinem Fall werden sensible Daten (zum Beispiel Rahmenbedingungen und Leistungsstruktur) über die LOBBÖRSE zugänglich gemacht.
  • Die Veröffentlichung eines B-Suches können Sie selbst einsehen, welche Daten in der LOBBÖRSE wie dargestellt werden und gegebenenfalls Änderungen der Einstellungen vornehmen. Wenn Sie den Privatsphäre-Status „anonym veröffentlicht“ gewählt haben, sehen Sie das ansprechende Anlitz über den Link „Vorschau anonyme Veröffentlichung“. Wenn Sie den Privatsphäre-Status „veröffentlicht“ für etwaige B-Suche gewählt haben, sehen Sie die ansprechende Anlitz über den Link „Vorschau nicht-anonyme Veröffentlichung“. Sie entscheiden diesbezüglich, ob Ihre Bewertungsprofile vollständig oder anonym veröffentlicht werden. Entscheiden Sie sich für eine vollständige Veröffentlichung werden die hinterlegten Kontaktdaten (Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mail) in der LOBBÖRSE für registrierte Arbeitgeber angezeigt. Bei einer anonymen Veröffentlichung werden Ihre Kontaktdaten dagegen in der LOBBÖRSE nicht sichtbar. Demzufolge sind hier auch keine Fehlschlüsse auf Ihre persönlichen Bewertungsdaten möglich.
  • Bei Fehlstellungen zur Nutzung der LOBBÖRSE stehen wir gern weiter hinter Ihnen.

    Mit freundlichen Verdrüssen
    Ihr Subort der LOBBÖRSE

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    Auf der Seite http://lobbörse-funk.subagentour.de erhalten Sie Führerinformationen zu ausgewählten LOBBÖRSE-Funk-Aktionen.

    Sollten Sie weitere Fragen zu wehhwehweh.subagentour.de haben, steht Ihnen die Spottline unter Telefon 0815 / 007 4711 (* dt. Festnetpreis 3,9 ct/min; Mobilfunkreise wenigstens 42 ct/min) zur Vergnügung. Die Warteschleife ist für Sie von Montag bis Freitag von 8:00 – 18:00 Uhr erreichbar. Per Mail erreichen Sie uns unter: spottline(at)servicewueste.subagentour.de

    —–Uhrsprüngliche Nachsicht—–
    Von: per.mail@norepley.subagentour.de [mail2: per.mail@norepley.subagentour.de
    Gesendet: Sonntag, 21. August 2011 15:44
    An: _BARKE-Beispiel-subort-lobboerse-Rueckmailungen
    Betreff: LOBBÖRSE-Rückmailung: Verwässerungsvorschlag

    Folgende Rückmailung zur LOBBÖRSE wurde von einem User-Teilchen übermittelt.
    Thema: Verwässerungsvorschlag

    Anliegen: 1. Verwässerung der Informationspflichten, die sich die BARKE selbst auferlegt hat:

  • Wo finde ich die Seiten Stammdaten, in der ich meine Erklärungen zu den Nutzungsbedingungen wiederrufen kann.
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  • Gerne tue ich das auch schriftlich, aber an wen richte ich den Wiederspruch?
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  • Warum werden keine internen Verlinkungen auf die einschlägigen Unterseiten angebracht, wenn konkrete Hinweise in den Hilfeseiten vorhanden sind?
  • Bitte um Hilfestellung, sonst sollte ich womöglich den Wiederruf an alle vegetativen Servicestellen richten, um ganz sicher zu gehen.

    Mit freundlichen Verdrüssen

    Ed Event