Kolumne // Apropos Social Media ist …!

Kolumne // Apropos … Daumen!

Apropos Social Media ist …!

von Jens T. Hinrichs

Besser spät als nie, folgt nun dieser Erklärungsversuch. Soziale Medien beeinflussen unsere Erfahrungen und die Meinungen.
Beides bietet den Teilhabern im Internet, nennen wir sie einmal User-Teilchen oder Partikel, Definitionsschablonen für reale Sachverhalte und gesellschaftliche Konflikte, die dann als Gegenstand und Methodik instru-mental-isiert werden können. Bloße Interessen, Tendenzen und Mainstream werden stigmatisiert. Anhand von Zitaten und Quellenhinweisen wird das Nachdenken und das Wissen über soziale Medien in seinen verschiedenen Kontexten und Facetten repräsentiert – von Tabus bis hin zu aktuellen Debatten. Die Zitate „Social Media ist …!“ folgen chronologisch einer individuellen Langzeitbeobachtung und verknüpfen nach und nach reale Beispiele und Kommentare. Dadurch kristallisieren sich Schwerpunktthemen und kritische Anhaltspunkte, mithilfe derer ich meine Reflexion der sozialen Medien konkretisieren kann. Und wie wichtig dieser Erklärungsansatz ist, zeigt sich durch die kontinuierliche Innovationsfreudigkeit in Bezug auf das Internet: Cloud Computing, Big Data, künstliche Intelligenz und Industrie 4.0. Irgendwo da draußen im Internet ohne Genzen müssen doch empirische Beweise zu finden sein, was soziale Medien sind. Und wenn ich sie finde, dann fracke die daraus geformten Wissensfiltr in ein eBook. Probiert doch meine Methodik, statt soziale Konflikte und Mainstream zu chauffieren. Viel Spaß mit den Chroniken über „Social Media ist …!“ und seinen künftigen Ablegern.

Kolumne // Apropos Hamsterrad

Kolumne // Apropos … Daumen!

Apropos Hamsterrad

von April Fools und Jennifer Spam

Menschen in soziale Netzwerken verhalten sich in etwa so wie ein Hamster im Hamsterrad.
Selbst wenn der Hamster dem Rad entrinnt, wird er feststellen müssen, dass er noch im Käfig sitzt.
Ihm scheint das aber so ziemlich egal zu sein, denn seine Evolutionsstufe hindert ihn daran, dies zu realisieren.
Hamster hoffen darauf, von Tag zu Tag gefüttert zu werden, und dass sie ihren Durst stillen können.
Doch wenn niemand die Hamster füttern tut,
wozu sollten sie sich dann noch körperlich betätigen.
Damit wäre die Notwendigkeit für die Interaktion in einem sozialen Netzwerk beschrieben.
Und die zahlreichen Erfinder von Käfigen und Hamsterrädern erfreuen sich daran,
dass der Halter von Hamstern und hamstern in ihrem Schlaf gestört werden.
Wenn wir alle Hamster wären und wir schlafen gingen, dann wären soziale Netzwerke schnell ruiniert.
Nicht so schlimm, wenn es den Haltern gelingt, stetig das Interesse an sich und neu zu wecken.
Dabei sind die Erfinder, doch auch gleichzeitig noch Betreiber Hamsterräder und Käfighalter ihrer Nutzern.
In der Konsequenz ist doch jeder guter Hoffnung, dass der Betreiber seine Hamster hört und sie sich betätigen
und quieken mit der Aussenwelt, so dass diese sich auch nicht mehr vor dem Internet verstecke.
Und damit wäre die Daseinsberechtigung, das Hamsterrad der Zukunft sozusagen, zu neuem Leben auferstehe.
Eine Flatline kann sich das Internet nun wirklich nicht leisten.
Und schon war die Flatrate erfunden, wer hat sie erfunden?
Wollt ihr Nutzer wirklich nur niedere Lebensformenen sein, so possierlich ihr Nutzer auch seid.
Kommt possierlich nicht von Posse?
Wenn ja, dann hoffe ich, dass ich mich nicht täusche, kann man Posse auch mit Farce übersetzen.
Hoch lebe die Farce!