No. 11 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… Schmuddelkindergarten, nur wenige schaffen es zum Shootingstar!
Samstag, 12. November 2016,19:03 Uhr

… Internetsucht wird zur sportlichen Betätigung, keine Macht den Drogen, gilt halt nicht für das Internet. Man soll es auch nicht übertreiben, deshalb bildet man dafür auch eine digitale Arena.
Samstag, 12. November 2016, 19:25 Uhr

… globales Vorstellungsgespräch für Seelenverkäufer mithilfe von Traumfängern und Körperfressern. Sonntag, 13. November 2016, 19:21 Uhr

… das Internet ist das was es is(s)t, insbesondere nichts, eine Leere, die es zu füllen und fühlen galt, und nun eine Lehre, die uns erfüllen soll. Aber diese Lehre ist gefüllt von Dummheit, Ignoranz und erfüllt Leichtfertigkeit, aber ebenso sind wir leichtfertig beeindruckt, und zwar unabhängig, ob es Leere oder Lehre heißt.
Sonntag, 13. November 2016, 19:27 Uhr

… dazu da, zu verwerten, um sich darauf neue Identitäten zu schaffen, ganz schön eingebildet dieses Social Media, das sich im Internet eingebürgert oder eingebrandet hat und appgeschoben gehört.
Sonntag, 13. November 2016, 19:30 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 10 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… Google ist keine Marke mit der man sich schmücken wollte, geschweigedenn identifizieren möchte. Der Erfolg des Androids und des Google Phone ist nur das künstliche Wachstum für die Werbeumsätze, da die Channelreichweite ausgebaut wird. Ein gesundes Wachstum oder Fortschritt ist das nicht, sondern Schubladendenken. Aber es funktioniert. Wie lange werden die Menschen noch ertragen wollen, der wer online ist, Erfolg haben will, diesen nicht verdient, sondern bezahlen muss und zwar mit astronomischen Werbeetats auf neuen Channels und Sendefrequenzen. Wer Erfolg so misst, der hat den realen Verlust auch gefälligst mitzuertragen; oder solle man Google zerschlagen, geht ja nicht, denn es ist nur noch ein Teil des Alphabets und vergleichbar mit einem Superpräparat eines Pharmaunternehmens, von dem die Patienten Abhängig sind oder sehnlichst eine Heilung erwarten.
Dienstag, 11. Oktober 2016, 1:37 Uhr

… Appotheker entwickeln regelgerecht(e) „konforme“ Schwindelgefühle. Oder man bekommt einfach nur zu wenig Sauerstoff unter der Brille.
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 4:03 Uhr

… wer (ver)wünscht sich schon, wer würd’ so / schon gern’… wieviele würden sich in der Realität zu etwas bekennen wozu sich im Internet bekannt haben. Lebt das soziale Netz nicht von Feigheit und Intolleranzen oder Spekulationen um die Fragen „Wer war ’s, was soll das? – uns doch egal. In der Realität braucht man Eier und das Internet nicht noch mehr Muschis. Zwischen Pussy und Katze besteht nur ein optischer Unterschied.
Mittwoch 19. Oktober 2016, 17:00 Uhr

… die Fleischwerdung von der Unkörperlichkeit von Langeweile. Unterhaltung ist also nichts als Ausdruck von Langeweile. Und die Realität die Unterdrückung von Inhalten, die doch besser hinter verschlossene Türen gehören und nicht ins Internet klatschen sollte. Langeweile also, auszudrücken, aber etwas geistreiches zu posten, bedeutet nicht, dass es auch von einer guten Seele stammt.
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:11 Uhr

… für die Liquidation eines Intenetunternehmens such’ ich mir einen Terminator. Dolmetscher werden zu Sprach-Assistenzen, den die haben wir im Alltag bitter nötig, weil niemand mehr den anderen verstehen will und deshalb anworten lässt. Tiefgründig oder oberflächlich?
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:41 Uhr

… Industrie 4.0 ist eine logische Konsequenz, ein evolutorischer Schritt, der notwendig ist, da sonst Unternehmen, den Anschluss ans und im Internet verlieren. Dadurch werden sie aber angreifbarer und können von Internetkartellen oder Linkfabriken leichter kannibalisiert oder geschluckt werden.
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:48 Uhr

… sobald soziale Netzwerke die Zensur zurückdrehen ist ihnen vergeben. Reale Personen müssten sich vor einem Gericht verantworten; und zwar gegen den Verstoß von Grundrechten. Schnell verzeihen und schon wird der Skandal zur Bagatelle und künftige Fahrlässigkeit legitemiert. Und schon hat das social engineering, das Bewußtsein für richtig oder falsch zugunsten der Internetkartelle umgedreht und den informierten Menschen in seinem elementaren Fundamenten erschüttert und umprogrammiert, so schnell schnippst (knippst) man in die Finger. Gegen diesen Stürm könnten nur Millarden von Schmetterlinge dagegenhalten, nur denen wird in Nanosekunden die Flügel gestutz. Ohnmacht dieser freien Welt des Internets ohne Grenzen nicht wünschenswert. Keiner macht sich Sorgen, dass User sich instrumentalisieren lassen.
Samstag, 22. Oktober 2016, 17:21 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 9 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… trügerisch, Unterhaltungswe_t.
Montag, 5. September 2016, 16:42 Uhr

… vollkommen; psychologische Betreuung wäre auf Dauer auch viel zu teuer.
Montag, 5. September 2016, 16:43 Uhr

… so heiß, dass man sich auf der Mattscheibe ein Spiegelei braten könne.
Montag, 5. September 2016, 23:09 Uhr

… im künftigen Straßenverkehr braucht man bedingunsglosen Überlebenswillen.
Montag, 5. September 2016, 23:10 Uhr

… wenn doch nur bloß geschlossene Gesellschaften zur Privatsphäre beitragen könnten/sollten.
Dienstag, 6. September 2016, 17:44 Uhr

… (wirkt) erpresserisch, share statt Messer vor der Brust.
Donnerstag, 8. September 2016, 21:29 Uhr

… Unternehmen sollten sich darauf gefaßt machen, auf Datenüberschüsse, die die Nutzer produzieren, die nicht ausgeschüttet werden, die nicht versicherbar werden; vom letzten mal abgesehen, funktionieren soziale Netzwerke ähnlich wie Steuerrückerstattungen. Allerdings ist die Bürokratie unfairteilt. Und wenn, jetzt schon Nutzer Unternehmenswerte der sozialen Netzwerke darstellen, wird dann mit Unternehmensprofilen dann Industriespionage bagatellisiert?
Freitag, 9. September 2016, 16:32 Uhr

… Kunst, Spei(s)en totzuquatschen. Endlich dürfen Köche über ihre Gäste meckern und ihr Essen zurückgehen lassen. Ma(h)l davon appgesehen, lässt sich Geschmack schwer visualisieren, deshalb tischt man uns auch jede Mengen Quark auf.
Sonntag, 11. September 2016, 12:19 Uhr

… ist ein Internetkraftwerk! Die Halbwertzeilen sind dagegen astronomisch und nicht recyclebar.
Sonntag, 11. September 2016, 12:21 Uhr

…, Nutzer denken nicht, sie googeln.
Sonntag, 11. September 2016, 12:22 Uhr

… die komplexesten, kompliziertesten Gedanken auf eine primate beziehungswaise primitivste Form zu bringen, wieder und wieder. Das verhält sich in etwa so, als hätte der höchste Primat den aufrechten Gang nie erlernt. Je fortschrittlicher es wird, umso mehr gleichen wir einem konditionierten Klammeraffen. Gibt den Affen also keinen Zucker.
Sonntag, 11. September 2016, 19:42 Uhr

… ob / trotz Netzpolitik, Big Data – hin oder her – freiwilig wählen, aber will ich noch selbstständig bestimmen können. Nicht vergessen.
Donnerstag, 15. September 2016, 16:36 Uhr

… jeder nimmt / hält sich selbst am wichtigsten, also narzistisch.
Donnerstag, 29. September 2016, 23:54 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 8 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… künftige Patientenverfügungen wird unabdingbarer Bestandteil der Überlegung sein, ob iman sich irgendwo einloggen soll. Eine testamentarische Verfügung über das „Über mich“, was geschehen soll, wenn der Nutzer ich tot ist. Noch vor dem letzten Atemzug, sein Profil auf Status „Pubic Domain“ zu setzen. Dass kein Notar mehr gebraucht wird, finde ich eine Frechheit. Die Daten gehören immer noch dem Nutzer, selbst wenn er tot ist, lasst euch nichts anderes einreden oder aufdrücken.
Dienstag, 16. August 2016, 16:33 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 7 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… naiv, Autopiloten sind noch so blauäugig wie die Cloud überm Datenhimmel. Womöglich hätte der Mitfahrer überlebt, wenn er hinten gesessen hätte, nicht ausgeschlossen. Die Lobhudelei auf die Fahrleistung ist nun wirklich ein schwacher Trost für die Hinterbliebenen. Wie steht es denn mit der Produkthaftung?“
Freitag, 1. Juli 2016, 20:22 Uhr

„… kein Internet, mit dem man alle kriegt oder ein Internet, das alle erfassen könnte. Da wird es schon noch jemanden geben, der nicht beeindruckt ist.“
Freitag, 22. Juli 2016, 23:10 Uhr

„… der (Aber)glaube, der Glaube an eine Welt, in der sich der Kapitalismus grundlegend verändert wird/hat.“
Mittwoch, 27. Juli 2016, 0:58 Uhr

„… Ichglaube, dass die Arbeit früher nicht so viel anders war, eher langsamer, aber nicht besser. Im Grunde hat sich so soviel nicht verändert. Freunde kommen und gehen, Freundschaften sind aber nicht deshalb beständiger, sondern müssen sich häufiger bestätigen bezeihungswaise messen lassen.“
Mittwoch, 27. Juli 2016, 1:00 Uhr

„… die welt, die voller fantastischer Dinge steckt, man muss sie nur (er)finden; ein Beispiel: Suchtmaschine. Die Welt wie wir sie kennen, wird sich allerdings nicht verändern, sondern reproduzieren oder wiederholen.“
Mittwoch, 27. Juli 2016, 1:01 Uhr

„… eine Internet-Tupperpartie. Trister Topf sucht bunten Deckel. Müsse man soziale Netzwerke in Farben ausdrücken, könnten wir auch alle LSD schlucken. Und wir im Rausch verschwinden, der uns im Griff hat, von dem wir so ergriffen sind, von der Sucht, die in diesem Rausch inbegriffen ist.“
Mittwoch, 27. Juli 2016, 1:03 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 7 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… das Internet, das dank UFO-Technologie selbst den letzten Winkel der Welt erblickt, in der Hoffnung, dass auch der letzte Arsch etwas mitzuteilen hat.“
Freitag, 22. Juli 2016, 15:59 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 7 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… die Kunst eine Milliarde Nutzer von einem Leckerli zu einem anderen hin und her zu scheuchen. Das Labyrinth hat keinen Ausweg, nur einen Weg hinein … kann womöglich der die Lösung sein.“
Mittwoch, 20. Juli 2016, 13:46 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 6 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… vermeintlich sicherer; es gibt zwar eine Benachrichtigung für unberechtigte Anmeldeversuche für Passwörter oder Betriebssysteme, jedoch keine für den Fall, dass man den Versuch unternahm mir mein Handy zu klauen.“
Sonntag, 26. Juni 2016, 13:08 Uhr

„… bedrohlich, gebe ich zu, aber mit der Schaffung einer neuen Sicherheitsbehörde nach falschen Vorbildern übersteigt erneut den Zenit. Verschlüsselungssysteme sind nicht für Hintertürchen geeignet, sondern dazu da Hintertürchen zu schließen. Zentrale Stelle für Informationstechnik im Sicherheitsbereich, kurz Zitis ist eigentlich sowas wie eine Nationale Sicherheitsagentur, kurz NSA.
Sonntag, 26. Juni 2016, 13:10 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 6 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„…, wenn es mich nicht wundert, dass Menschen in totalitären Staaten wie … öfter via Smartphone erreichbar sein wollen als in Ländern mit Pressefreiheit und Menschenrechten.“
Dienstag, 21. Juni 2016, 16:34 Uhr

von Jens T. Hinrichs