Welle 2.0 / User-Wordschatz / Wordschatz

Welle 2.0 User-Wordschatz

Wordschatz

Wordschatz. NOUN. 1) Die Welle 2.0 Enzyklopedia ist so ein gesammelter Wordschatz, aber noch ungebunden. Er dient der Veranschaulichung von Anglizismen und sogenannten denglischen Begriffen. Allerdings sind die dortigen Begriffe eher einer eigentümlichen Sprachkultur des wissensfiltr-Universum zuzuordnen. Können aber auch die Kommunikation im Internet präziser beschreiben.
2) Der User-Wordschatz Satyrisch – Wellish bildet das investigative Fremdsprachenpotential in einer literarischen Wortsammlung ab.
Beide Enzyklopädien sind vom urheberrechtlichen Standpunkt als „nicht gemeinfrei“ anzusehen, wobei dem Wort „gemeinfrei“ hierbei eine doppeldeutige Interpretation zukommt.recorded: 8. März 2016, 23:36 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Internet-Okkult(o)urismus

Welle 2.0 User-Wordschatz

Internetokkult(o)urismus

In/ter/net/ok/kul/tu/ris/mus. NOUN. Ein Begriff, der den Prozeß einer Kommerzialisierung im Internet beschreibt. Der Trend wird monetisiert und erlangt durchaus Kultstatus. Wird der Nutzer in diese Entwicklung einbezogen, wird dem Wortstamm „Kultur“ ein „o“ hinzugefügt und nennt dieses Entwicklungsstadium dann Internetokkultourismus. Bei den Geschichten „Ed und Eve auf Karikatour“ wurde die Veredelung des Entwicklungsstadiums vorweggenommen, um sich marketingtechnisch von anderen Karikatouren abzugrenzen. Es ist daher auch ein feierliche Zustandbeschreibung des Homo socio oeconomicus oder anderer Stereotypen innerhalb der sozio-ökonomischen Interaktionstheorie von Jens T. Hinrichs.recorded: 8. März 2016, 23:36 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / systhematisieren

Welle 2.0 User-Wordschatz

systhematisieren

VERB. Wortpaarung ADJ systematisch und VERB thematisieren. Die Argumentation folgt buchstäblich einem Muster oder einer Ideologie.recorded: 8. März 2016, 23:36 Uhr

Postings gegen das Vergessen // Anmerkungen zum Nationalsozialismus

Postings gegen das Vergessen

Anmerkungen zum Nationalsozialismus

von Pinocchio G., Don Q. Mancha und Jens T. Hinrichs

Sie wollen in unsere Köpfe eindringen, nur wie bekommen wir sie da wieder raus. Sie sind in unseren Herzen, nur wie gelangten sie hinein. Sie hatten willige Helfer und viele Helfershelfer haben sie noch.

Unbewusst wurden unterschwellige Gedanken mit atheistischen Sehnsüchten beweihräuchert und mit einer abendländischen Subkultur genährt, die zu einer intelligenten Gemeinsamkeit geführt haben, die nun zu einer Bürgerbewegung missgeraten ist, die wir auch mit Primaten gemeinsam haben – die instinktive Furcht vor einer fremden Bedrohung. So primitiv wie Primaten sind auch die Privilegien beziehungswaise die Parolen, die die unscheinbaren Bürger mit dem ganzen Volk scheinbar gemeinsam haben wollen.

Die Aufklärung, so offenbar, ist uns nicht gelungen, stattdessen verschlingen wir Verallgemeinerung, das ist offensichtlich.

Es liegt an uns, wie wir Aufklärung definieren und Verallgemeinerung mithilfe von Intelligenz interpretieren. Es liegt an uns, noch sind wir das einseitige Sprachrohr von Verallgemeinerung, das keine Gegenargumentation zulässt, weil das Sprachrohr zur missgeratenen Bürgerbewegung verstopft ist und deshalb für die Aufklärung verschlossen bleiben soll. Es liegt an uns, mit welchen Tendenzen und auf welchen Frequenzen wir uns einer gemeinen Sprache bedienen und einer gemeinsamen Sache widmen wollen.
Letzen Endes ist unser Gewissen verantwortlich, ohne das wir uns bewusst sind, dass wir Verallgemeinerung publizieren, reproduzieren – ja Schlimmeres, Verallgemeinerung ausleben und Vorurteile auskosten.

Wer Worte drucken kann, vermag sich noch nicht ausdrücken zu können. Wer seine Meinung frei äußern will, muss wissen, das er noch lange nicht alle Worte frei ausdrücken darf.

Freie Meinungsäußerung heißt schlicht, dass sich Worte ohne Zensur verbreiten dürfen. Allerdings darf man Äußerung im Nachhinein revidieren, redigieren, kritisieren, kategorisieren und thematisieren. Freie Meinungsäußerung heißt nicht, Randphänomene zu pluralisieren, zu bagatellisieren oder zu kriminalisieren.

Jeder darf Meinungen trotzen oder mit Worten schluchzen. Jeder darf in Zeitungen einfach nur blättern oder bloß zerfleddern oder sie mitsamt der Meinungen zerschreddern. Jeder darf sich in Widersprüche verstricken, man sollte sie nur nicht veräußern – auch nicht umsonst.

Freie Meinungsäußerung heißt nicht, dass man Meinungen unkommentiert stehen lassen darf – auch nicht im Internet. Freie Meinungsäußerung verheißt nicht, das Zeitungen allwissend sind. Freie Meinungsäußerung heißt nicht, das Menschen ohne Gewissen über die Richtigkeit berichten oder ihre wahren Motive zu erkennen geben – auch nicht in der Politik und schon gar nicht, ob sie vom öffentlichen Interesse sind.
Noch greift der grob fahrlässige Umgang mit Unkenntnis um sich. Es ist die unterschwellige Furcht vor dem Unbekannten. Sie ist hartnäckig, wie ein Herpes-Virus, der darauf lauert, über unsere Lippen zu kommen.
Von Ohnmacht umgeben, haben sich auch manche Autoren wie Thilo Sarrazin und Eva Herman von ihren Instinkten betrügen lassen und sich diesem ungewollten Phänomen mit Worten verschrieben. Und die unbewusste Auseinandersetzung geführt und ihre Absichten auf das Niveau von „Mein Kampf“ reduziert. Ohne das es ihnen bewusst war, wurden sie regelgerecht von der Propaganda vorgeführt. Sie hat von dem Phänomen profitiert und sich profiliert. Sie wollten der Wahrheit zum Sieg verhelfen. Den Sieg haben sie an die Rechtspopulisten verloren. Und sich vom öffentlichen Interesse distanziert, so wurde es verfügt; wie eine legitime Amnestie, um kundzutun, das die Gerechtigkeit nur in einer Meinungsform über sie zu urteilen hat. Man sollte klar sagen müssen, dass man sich vom Rechtspopulismus distanziert. Stattdessen hat sich die Propaganda mit den Tagwerken identifiziert und für jede Unmenge an unnötigen Gesprächen gesorgt. Der Pöbel ist an solchen Tagen (zu)recht befriedet. Doch der Mob war befriedigt und versorgt, da er um keine weitere Propagandalektüre buhlen musste, denn die bekamen sie zum Nulltarif – Höchstumstritten und in Höchstauflage, so wie die Propaganda nun mal beschaffen ist, so als hätte es die Propaganda gewollt, so als hätte sie das Tagwerk vorbestellt. Der Pöbel applaudierte und wusste nicht einmal, dass er auch für den Mob applaudierte.

Die kritischen Worte werden den Historikern überlassen, die sodann, hoffen wir mal, verständlichere Worte von sich geben und in den Geschichtsbüchern nicht zu lesen ist „Wir haben von alldem nichts gewusst“. Und sich die Zivilgesellschaft hinter einer kollektiven Amnesie verkriecht. Aber wir wollen kein weiteres griechisches Feuer vergießen, das wir, seit 70 Jahren und mehr bekämpfen, die ausweglose Konfrontation mit unserem schlechten Gewissen aus dem Weg gehen. Bloß wann, wann lohnt es sich dafür zu kämpfen? Bloß wann, wann laufen wir nicht mehr vor unserem schlechten Gewissen davon?
Freie Meinungsäußerung ist nicht, Autoren und Rechten die Ehre erweisen oder eine Audienz gewähren müssen. Es reicht, wenn wir deren Tagwerke lesen. Freie Meinungsäußerung ist nicht, einfach nur Lesen zu erlernen, sondern geschriebene Worte verstehen zu können; bevor man in eigenen Worten Parolen legitimiert und sich erst im Nachhinein von Meinungsäußerungen distanziert. Man kann Objektivität auch dadurch beweisen, indem man Meinungen und Tagwerke nicht kommentiert und sich dadurch vom Mob distanziert.

Freie Meinungsäußerung ist nicht, auch entgegen gerichtete Meinungen mit Gegnern diskutieren zu müssen. Es reicht, die subjektive Auseinandersetzung mit seinem Gewissen zu verabreden – das zu einem passiven Widerstand aus der liberalen Mitte der Gesellschaft heranreifen könnte. Ein Widerstand, der sich darum kümmert, dass sich rechtspopulistische und linksautonome Meinungen nicht in Politikfeldern, Rechtsnormen und Gerichtsprozessen materialisieren. Der untätige Widerstand darf den Meinungen des Pöbels nicht noch mehr Einlass in die Grundrechte – Pressefreiheit und Versammlungsfreiheit – gewähren. Wir wären ganz schön einfallslos und einfältig, wenn wir diese Grundrechte einfach nur als Instrumente betrachten. Als Instrumente missbrauchen, mit denen der Pöbel den Mob weiterhin (be)dient, noch mehr wortschillernde „Progrome“ entfacht und klitzekleine „Reichstagsbrände“ stiftet, die den Mob geradewegs in die weltpolitische Öffentlichkeit navigiert und die Regierungselite katapultiert. Das kann nicht im Sinne unserer Verfassung sein. Das darf keine europäische Auffassung bleiben. Das ist unvereinbar mit unserem Gewissen. Gute Gewissen, in Deutschland und Europa, bitte meldet euch.

„Good knit, and good link.“

Algorhythmus // The story of the loaned life

Algorhythmus

The story of the loaned life

Written in pinwalls are stories that I can enso(u)r-cell
Written in my chronicles are stories that you canned in cloud and hell
Written in timelines are stories that can‘t free us from spell
I live, my heart open, right here empty for the product lifeycles that you share
I like, my mind open, copyright here for the internet delight that your share
publicizing with heart and mind that you dare

Someone told me after early bird she don‘t feel the shame about her borrows and sorrows
IT seems to me that when I lie buzzwords will be cast in stone and store, forever
bound and hang in cloud to survive atomic distaster
timelines are always right for celebrating the melt-down event
timelines are already right for celebrating the fallback panic

IT will be a loan, loan us for .to-nightshift
the underground beneath my fear keep my heart wide open
the underground below my feet stand for my open mind
.me profile I‘ve been logging on too much
keeps the path I‘ve been depending on too touch for much
Every timeline I went on I borrow all the sorrows and made it to my hobbies
to cast it in stone and stores for all the data lobbies

The story of loaned life is about staring at the product likecycle
The story of loaned life is about storing you as product lifecycle
That truth to read between the timelines
that every human beeing itself has its own invisible shareholder and IT profit center

The story of loaned life, I fate IT home and datastores
I drove all knit to keep out of harm‘s path on time
The story of loanded life is frozen in dozen
give us hope bound in a neverending rope
I spend my likes until we can collapse, together
to gather a neverending story of loaned life

Written on the pinwalls are the colors of free speech
Written on the pinwalls are the triumph of free trade
But don‘t ruin the variety of truth that you can only find in real-time

To leave heart and mind open for thinktanking ,Like‘ that
means open a Pandora‘s Box that is forged as a cage of chains
then you‘ll see the light upon Big Brother fears
chains are broken when Big Data is untamed still

The story of my loaned life will end with a whistleblow
Until telling the truth nothing but the truth
so help me a search engine that dies last

The story of loaned life is a realitivity of truth
keep it warm on a real-timeline
write it down on a kindle of papyrus
Damn IT! Fuck of art!

Lyrics from Jens T. Hinrichs