Backlinks to 1984 // Nerds auf Hoverboards

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Nerds auf Hoverboards

In the year of 2015, October 21– Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, hebt in der Sci-Fi-Komödie „Zurück in die Zukunft II“ aus dem Jahr 1989 auf einem Hoverboard ab. Seither kommen Nerds nicht mehr aus der Traumwelt heraus. Sie machen sich das Hacken von Mythen zur Lebensaufgabe, wollen Teil der Lösung dieses Rätsels sein. Einige Nerds haben sich wagemutig herangewagt und sind der Wirklichkeit einem Schritt nähergekommen.

Manche Nerds versuchen es mit Magnetfeldern, um mit den Hoverboards große Lasten zu heben. Durch Selbstinduktion werden auf den leitenden, zumeist metallenen Oberflächen, gleich starke Magnetfelder aufgebaut. Beide Felder müssen einander abstoßen, damit das Hoverboard, nach dem Prinzip des Lenz‘sches Gesetz, schwebt.
Andere Nerds versuchen es mit senkrecht startenden Turbinen oder Propellern.
Erste Testflüge über Wasser scheitern womöglich an der fehlenden Oberflächenspannung des Wasser, da ein zu langer Schwebezustand die Oberflächenspannung aufwirbelt, womit der Auftrieb an Intensität verliert. Ein Laie muss sich die Oberfläche wie eine elastische, aber gespannte Folie vorstellen. Auf die Oberfläche wirkende Verwirbelungen verändern den stabilen Molekularzustand des Wassers. Der Schwebezustand kann nur solange aufrechterhalten werden, wie entgegen gerichtete Kräfte synchron bleiben.

Andere Nerds wiederum könnten es mit einer schwimmenden Plattform versuchen, die mithilfe von Abstandssensoren die kontinuierliche, drahtlose Distanz zum Hoverboard aufrechterhält. Wichtig für die Stabilität ist neben dem Balanceakt des Piloten auch die ruhende Oberfläche. Bei sich-veränderten Neigungswinkeln während des „schwebenden“ Flugs muss sich auch die Ausrichtung von Turbinen oder Propellern automatisch korrigieren.
Andere Nerds packen einfach Räder dran und haben kommerziellen Erfolg. So ein Hovertrax oder ein Sidekick waren anfangs nur für den Indoor-Bereich geeignet und werden künftig die zivile Elektromobilität für den Nerd entscheidend mit gestalten. Für mich stellt sich allerdings die Frage, worin besteht der Unterschied zwischen Schweben und Fliegen? Außerdem war das größte bisher gebaute Hoverboard, nämlich der Transrapid ein beträchtlicher Flop – zumindest im Land seines geistigen Erfinders.
Eine geringe Reichweite und die hohen Entwicklungskosten werden alle Hoverboard-Konstruktionen oder Prototypen gemeinsam haben. Die genaue Lösung wird ein von Geheimnissen umwittertes Rätsel bleiben. Letzten Endes will man der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein oder vorauseilen. Nerds scheuen keine Vorlage, schrecken nicht einmal vor … zurück und „klauen“ selbst bei Hollywood.

Über diesen Tag schrieb Cybrfunkr am 28. April 2016.

Backlinks to 1984 // G is for Genius – Ein Konzern erforscht das MEHR

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G is for Genius – Ein Konzern erforscht das MEHR

In the year 2015, August 11 – Das ABC geht neu in die Geschichtsbücher ein und bildet eine geschlossene Menge an Buchstaben, die sich selbst neu erfinden dürfen. Dieses Konstrukt wird fälschlicherwaise mit der des Mischkonzerns General Electric verglichen; gibt es doch ein passenderes Beispiel, nämlich die Zerschlagung des Konzerns Bell Systems zwischen 1982 bis 1984.
Hatte Google nicht unlängst die Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter auf sich gezogen? Kann es sich so der wachsenden Einflussnahme von Aufsichtsbehörden entziehen und allen Kritikern mitsamt Datenschützern zum Trotze ein Schnippchen schlagen?
Angesichts der Tatsache können viele Google Babys als Alphabet-Killer auf die Finanzplätze dieser Welt losgelassen werden. Gelingt es dem Konzern, dann glückt ihm der wohl fast perfekte Börsengang; nicht auszuschließen wäre zum Beispiel, dass der Suchmaschinenanbieter Google Inc. selbst und auch andere Tochterfirmen noch x-mal erneut an die Börse gehen. Ich wage mal einfach die utopische These.

Mögen Sie Banana-Splitt? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Ableger mit dem Buchstaben A wie Adsense und Adwords als eigenständige Werbeagenturen unterwegs sein werden und den Werbemarkt erneut aufmischen. Und man vergesse nicht die Neuvermessung aller irdischen und außerirdischen Welten unter einem Kartenbanner. Was die Nachrichtensender nicht auf ihren Navigationsradar hatten, waren das Technologieunternehmen Motorola Solutions, das Businessportal LinkedIn oder die Photogrammetrie-Technologie für 3D.
Noch lachen die vermeintlichen Konkurrenzunternehmen wie Microsoft; allerdings werden sich auch andere Platzhirsche in der Welt von Übermorgen positionieren müssen, spätestens dann, wenn man einmal an die Unternehmensnachfolge der Kindeskinder denkt; sind sie der Welt von Übermorgen gewachsen oder begnügen sie sich mit dem güldenen Löffel oder reiten sie die Hinterlassenschaft ihrer Vorfahren geradewegs in den Appgrund. An einem halte ich aber nach wie vor fest, dass Suchmaschinen zuletzt sterben und nun auch die Topics von A wie Alphabet bis Z wie Zahl in den Internetrankings vereinnahmen.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs am 11. August 2015

Backlinks to 1984 // Nochmal Glück gehabt – Vom Journalismus in Gewahrsam

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Nochmal Glück gehabt – Vom Journalismus in Gewahrsam

In the year 2015, July 24 – Der Generalbundesanwalt hat ein Vermittlungsproblem mit seinem vorgesetzten Innenminister. Er sieht die Verfassungsfeinde vor lauter Aufgebäumten nicht. Netzrebellen yelpen, dagegen kommentiere ich so:

Es geht doch nicht um die gesellschaftliche Akzeptanz, weil sich das gemeine Volk nur zu gerne einen neuen Verfassungsschutz leisten würde, nur um besser mit ihm interagieren zu können. Vielmehr sollte man sich darauf besinnen, was uns lieber wäre: ein untauglicher Verfassungsschutz, der unterwandert wird oder ein Verfassungsschutz der den Willen hat, sich zum Schutz der Verfassung zu verbessern; was ja letzten Endes auch seine Aufgabe ist, für die er mit Finanzmitteln und neuerdings mit länderübergreifenden Meldepflichten ausgestattet werden sollte. Schluss, sage ich, Schluss mit dieser Informationsverwässerung.

Ist es daher redselig, die Bemühungen per se im Keim zu ersticken oder sie in einer dem Staat dienlichen Propagandawelle zu tauchen. Dagegen sollte man doch besser abwarten, wie sich die neue Organisationsform bewährt, egal mit welchen Inkompetenzen sie einhergeht. Obgleich man den beinahe Inhaftierten zugute heißen muss, dass sie darüber berichteten; hätten sie doch bloß zuvor den untauglichen Verwaltungstrakt von innen heraus unters Endoskop nehmen sollen. Vielleicht dauert es aber auch nicht mehr lange und der Verfassungsschutz bremst sich durch Datenschutzvorschriften selbst aus.
Nur zu gerne hätte ich mir in unserem sozialen Rechtsstaat den einen oder anderen Dissidenten herbeigewisht. Das wäre doch mal eine Schlagzeile wert gewesen. Beide Seiten täten gut daran, es nicht zuzulassen.

Andererseits würde ich aber nicht so weit gehen, die ach so prekären Dokumente als so geheim einzustufen, dass sie eines Landesverrats würdig sind. Noch gleicht das Dokument einem undurchschaubaren Verwaltungsakt, der indes wahrscheinlich schon zum Scheitern verurteilt ist, sobald sich ein verantwortungsvoller Dominostein aus der Reihe schlängelt, weil er die Würde des Menschen nicht zu ertragen bereit oder sein Rückrat einfach zu schmal beschaffen ist; wie ein Streichholz, das trotz Reibungsverlusten entzündlich ist, aber doch sehr schnell unter falscher Handhabung zerbersten muss.

Überall dort, wo der Staat von Bürokratieabbau spricht, er damit seine Informationspflichten gegenüber dem Bürger meint und nicht, sich selbst eine Schlankheitskür zu verpassen. Mir ist dagegen ein wenig wohler zumute, wenn ich weiß, mit was ich es zu tun bekomme und mich nicht überrascht zeige, dass es da draussen Verfassungsschützer gibt, die nicht nur Kaffee trinken.
Derweil lege ich mein Gesuch auf Wiedervorlage; und damit auch die Dokumente und die Berichte, die da und dort in der vermeintlichen Öffentlichkeit zirkulieren – bis wieder einmal die Feder aus mir spricht: Wäre es nicht mal Zeit für einen Dissidenten?

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 1. August 2015

Backlinks to 1984 // Nur wer genug Zink ha_ _t obsiegt

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Nur wer genug Zink ha_ _t obsiegt

In the year 2007, March 12 – „Zink sei der knuffigere Baustein für die architektonischen Pyramidenmodelle“, weissagte einst ein URL-Ergründer. Gestrige voraussagen die Vernunft des W_rtschaf_ens – diesseits angestammter oder stammelnder Flach-Manager und XY-Unbekannter mit Chromosomen-Vitamine. Andere sprechen sich gegen die Oberflächenbeschaffenheiten von Zink aus, weil sie es leid sind, radikal als Spielbälle im Internet für solche Kathodenallianzen missbraucht zu werden. Der große Wurf ist eine „freundliche“ Datenschnittstelle, die die verzinkten Pforten sperrangelweit für „Faradayschen Datenkäfer“ und „Pharaonische Cookie-Monster“ öffnet, wodurch diese auch in andere Inselwelten einfallen können, damit ihr Nach_wuchs mit eingeborenen Urheberrechten beischlafen können. Und Objektivitätsschutz gewähren selbst die Weibchen nicht. Nur wichtiger dabei ist, Schäume auszudrücken und lieber Kasse machen statt Maßstäbe zu setzen. Der Rest API bleibt statisch aufgeladen, aber bodenständig geerdet oder wie bitte?

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 6. März 2015.

Backlinks to 1984 // Frühe Blende in die güldene Zunft

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Frühe Blende in die güldene Zunft

In the year 1985, October 11 – Mit einem frisch signierten Fluch applaudiert ein eifriger Polit-Manager den Wünschelroutenpfad in die informierte Gesellschaft – später wird sie sich das ermutigende Prädikat einer „geschätzt und überforderten“ Web-Society redlich verdienen, zumindest subjektiv betrachtet. Ein vereinigtes Land müsse den ethnologischen Anforderungen einer instinktiver Skepsis stets einen Schritt voraus gewachsen sein, wenn es dabei populistische und gestrige Tugenden erhalten will, auf die auch ein förderalistischer Maschinenstaat nicht Verzicht üben kann. Blüht uns angesichts dieser Gratwanderung ein hitziges Unterhaltungsprogramm? Diskutiert doch mit!

Aber wehe, verpatzt man den innovativen Anschluss, sodann selbst die Spähtechnik von allein neuzeitliche Probleme noch nicht ohne gesunden Menschenverstand zu lösen vermag. Wer eines schönen Tages dieses güldene Jobwerk verachte, der vergreife sich bitte an diesem signierten Fluch oder greife zu seinem Internet-Papyros, das sollte jeder beschriften können und stets nicht mehr über einen Autor verraten, sondern wie man gespickte Schlagworte oder gar Anglizismen zu verbraten versteht.
Lieber sollte man, auf diese gemeine Weise, über das eine oder andere technische User-Leben und Opferlaien sinnieren, denn besser kann man Zusammenhänge zwischen Mensch und Maschine nicht präsentieren. Künftig müssen wir uns selbst befragen, droht dem Industriestaat der Fallout oder der Informationsgesellschaft der Burnout?
Beide werden für die Allokation missbraucht, also auch kein neuer Sinneswandel. Die Frage wie eine Informationsgesellschaft zu funktionieren hat, ist hiermit beantwortet – aber, auch diesem Aberglauben muss man gar nicht verfolgen. Aber auf eines ist Verlass, auch noch so vereinigte Länder gelangen zu dieser innovativen Erkenntnis wieder einmal zu spät. Bis dahin zwischenzeitig, sei es verfrüht oder spät abends, das Spieglein befragen, nur so lässt sich die zynische Wahrheit leichter ertragen.

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 11. März 2015