Welle 2.0 / User-Wordschatz / Babbel

Welle 2.0 User-Wordschatz

Babbel

Wohlfahrtsort in der Mythologik des Überalls. Hochzeit (vgl. Boom, Höhepunkt) alltäglicher Wortspiele ist der Turmbau mittels Eselsbrücken, deshalb auch Turmbau zu Babbel genannt.recorded: 20. Dezember 2015, 17:57 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Chicksal

Welle 2.0 User-Wordschatz

Chicksal

die/das Chicksal. Wortpaar Chick (deutsch: Küken, Tussi, Schnecke; ugs. Mädchen) und Schicksal. Emanzipierter Code. Geek der Mythologik des Überalls. Femme Fatale. Zurschaustellerin eigener sexueller Genialitäten. Manchmal Opfer des Sexting. Immer Konterpart des Partnerbösen, die nach dem monetären Scharfsinn „Sex sells“ trachten. Ursprung: Vermutlich aus der emanzipierten Jugendsprache.recorded: 20. Dezember 2015, 17:53 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Mythologik

Welle 2.0 User-Wordschatz

Mythologik

Kunstwort aus Mythos und Logik. Alternaive Entstehungsgeschichte mit standardisiertem Sprachraum zur Veranschau(er)lichung des weltweiten Wahnsinn des Internets. Stilistische Methode (oder auch Mythode) ist die –> Deafinition. Richtet sich gegen die Aufkeimung neuer Informationsanalogien (vgl. Konvergenz). Die dem Überall zugehörige Mythologik manifestiert sich unter anderem in der Welle 2.0 Enzyklopedia, den Geschichten von Ed & Eve auf Karikatour oder einem Malwarebuch, zum Beispiel „Darknet rising“, einem künftigen wissensfiltr.recorded: 20. Dezember 2015, 16:34 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Thor

Welle 2.0 User-Wordschatz

Thor

Einfältiger Geek der Mythologik des Überalls. Erschließer, Torwart des Darknets. Schmiert gerne Spioniere. Selbstgechronikter Gott des Safer Internetz. Lässt gerne rosige Hintertüren sperrangelweit offen, insbesondere für Schnüffelnasen (vgl. –> Spioniere).recorded: 20. Dezember 2015, 4:13 Uhr

Gemeiner Astroturf // Nüscht als Krickelkrakel

Gemeiner Astroturf

Nüscht als Krickelkrakel

Man ist immer mal wieder untief von lästigen Türdrückern und unglaubwürdigen Anzeigenschwalben schwer beeindruckt. Aber das Wort Zeitungsmöwen passt viel besser zu den Zeitungslöwen. Aber ich dachte Anzeigenschwalben korrenspondiert besser mit Bordsteinschwalben, die Fluchblätter umverteilen. Nun gut, belassen wir es dabei. Ich war auch mal auf dem Sprungbrett zu einer komplementären und lukrativen Freizeichenvertraibung, die sich mit meiner beruflichen Fronnatur mit Journaillen verdrecken lässt.
Die Gelbsucht schreckte mich dennoch nicht vor Vergeltungsbedürfnissen ab. Viele meines Berufsstandes gehen solchen Einbahnpfaden nach. Dem Redaktionsalltag kehrt man dadurch das Rückgrat zu; Vorsicht ist verboten.
Nach 10 Jahren hatte mich die Existenznotdurft am Schlaf!ittchen gepackt und fast geknackt. Das Arbeitsfroh mit solchen Anbiedern würde meine Konvergenzen auf den Vertraibungsgebieten vereinfaltigen und mein Rückgrat noch mehr verschleißen. Darüber hinaus weiß ich die erogene Mythologik der Selbstüberschätzung zu _fan_tailen. Außerdem begrüßen Demokratielaien gerne die Symbiose zwischen recherchier- und überprüfbaren Ereignissen und der Propagandaaffinität des Internetz. Der Ausweg dorthin ist unauswaichlich.
Ich verstehe meine Ferkelaien unterhalb der Usertaille einzugreifen. Diese dienen vor allem der Effizienzsteigerung moderner Kommunikationsreformen, wie unsozialen Nettwerken und virtueller Chat-Verklemmung. Seit geraumer Zeit verfasse ich Leidpfäden und Webersaiten. Ich der kürze der Zeitlinie werde ich ein hervorragender Textwixxer und Fakeboom-Professional zu werden. Außerdem weis ich wie man Geheimnisträger und Volksempfänger appzugraden hasst. Die User-Teilchen würde ich mit eigenen Manuskripten und Feldstudien geheimsuchen. Eine gelunge Akquise würde ich so mit Chaosmosphäre versorgen.
Viele Freizeichenvertraiber haben die Ausbeutung der ehrenwerten Zunft gestandener Publizisten zur Folge und bedienen sich gerne den durch Markendoktrin geknebelten Pyramidensklaven und umwerben Zeitungslaien, um sie in die Machenschaften zu lotsen, wo sie mit Versprechen gepampert; zur unterschriebenen Stigmaturen genötigt werden, die so flüchtig sind wie gefrorene Spielbälle aus H2O in der blühenden Servicewüstenai im Anlitz des Schattens einer glühenden Wonne inmitten einer verdorrten Lebensidylle.
Ich finde es totalelitär alle illegalen Anstrengung zu bagatellisieren, umso die Legitimation beim Abonnenten zu erlangen; erledigen tun wir die Zweifler dann später oder alle werden schlichtweg unterjocht beziehungswaise Publizisten werden zur Journaille, kritischen Stimmrechtsbändern werden die Hälse gestopft, bis auch das letzte Rückgrat mit Keimen vergiftet ist. Die Freiheit der Presse ist verhandelbar, seit dem es digitales Papyrus gibt und Impressionen als Werbeprodukt verschachert werden kann, sonst nix.
Eine ernsthafte Auseinandersetzung wäre eine Metastase in meinen zerebralen Kodex, eine öffentliche Appwertung von Betürwortern solcher Kartellen in dieser formlosen Stigmatisierung dagegen nicht. Haltet euch bloß von meinen Freizeichen-Tinnitus fern. Sonst trommle ich mal mit Fluchpostings an jedes hintere Firmen-Thor und impfe mich so gegen Gelbsucht und Tintenseuche.

von Jens T. Hinrichs