Backlinks to 1984 // Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

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Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

In the year of 2016, May 7th – Es wäre die größte Entschlüsselung des Internets, ja sogar der größte Clou der freien Welt. Craig Steven Wright, ein Homo Socio Oeconomicus par excellence, wie er „im Internet steht“ und seit 2008 den Planeten Google betreten hat, lässt sich vom öffentlich-rechtlichen Sender BBC und der Zeitschrift The Economist als Bitcoin-Erfinder chauffieren.
Bis dato tauchte er nur als Pseudonym Satoshi Nakamoto auf oder unter. Sein Bitcoin-Vermögen liegt im einstelligen Millionenbereich. In den vergangenen Tagen sickerten vermeintliche „erste“ Hinweise auf dem Blog-Portal Reddit durch, dass es sich beim Erfinder um den aus Australien stammenden Computerexperten handeln würde. Zuletzt im Dezember als Satoshi Nakamoto ankündigte, er würde eine Bank für den Bitcoin planen.
The Economist schrieb “But on May 5th he wrote on his blog that he did not have the strength to continue trying to prove his identity, prompting most to add his name to the long list of false leads in the hunt for Mr Nakamoto.“, was grob so viel heißt, er wolle nicht immer wieder versuchen seine Identität zu bestätigen, nur um sich in die lange Liste derer einzureihen, die man für Mr. Nakamoto hält.
Mag schon sein, dass er deshalb die Öffentlichkeit so lange mied, aber irgendwann müsse er es tun, um die Sache ein für alle mal klarzustellen.
The Economist zweifelt jedoch an der Echtheit der Enthüllung und betitelt „Wrights wrongs“ und schreibt noch von ANOTHER; berechtigterweise, da ihm noch niemand persönlich begegnet ist. Im April 2011 hieß es noch, Nakamoto wolle sich mit anderen Dingen beschäftigen. Selbst Newsweek hatte im Jahr 2014 angebliche Enthüllungen dementierten müssen. Andere wiederum fänden es plausibel, dass ein ganzes Team dahinterstecken könnte.
Der Bitcoin war vermutlich als stiller Aufschrei und Protest auf die Finanzkrise entworfen worden. Hatte die Finanzkrise dem vermeintlichen Erfinder etwa schlaflose Nächte bereitet, dass er sich zähneknirschend im Bett wälzen musste, hin und her gerissen von einer digitale Währung – oder sollte man besser sagen, grenzenloses Wechselgeld? Mythen ranken sich, auch jetzt noch.
Ein tatsächliches Outing könnte Ungeliebte auf den Plan rufen, vor der sich Bitcoin-Millionäre mit einem Pseudonym leichter verbergen können oder wollen: Den Ehefrauen und dem Fiskus.

Cyberfunkr schrieb über diesen Tag am 10. Mai 2016

Über den Bitcoin
Bitcoins (engl.: digitale Münzen) sind als dezentrales Zahlungssystem auf Basis einer kryptografische Geldeinheit – von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung – aufzufassen. Bitcoins werden mithilfe einer OpenSource-Software und eines spezifischen Internet-Protokolls auf Heimcomputer über mobile Onlinedienste oder Webserver („Bitcoin Core“) generiert. Teilnehmen kann jeder mit einem Internet-Zugang. Alle Transaktionen werden im Peer-to-Peer-Netzwerk aufgebaut und mithilfe von Protokollen verschlüsselt. Die Bitcoin-Lösung verspricht anonyme Transaktionen.
Das Guthaben muss zu Beginn erst einmal „aufgeladen“ werden, also zunächst in einer realen Währung gekauft werden. Maximal sollen weltweit nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins generiert werden können. Im Jahr 2008 wurde der Bitcoin erstmals in einem White Paper von Satoshi Nakamoto beschrieben.

Quellennachweis:
1) Seite „Bitcoin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Mai 2016, 15:15 UTC. URL:https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bitcoin&oldid=154171452 (Abgerufen: 10. Mai 2016, 09:41 UTC)
2) The Economist online, May 7th 2016, „Wright’s wrongs“ from the print edition: Finance and ecomomics http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21698294-quest-find-satoshi-nakamoto-continues-wrightu2019s-wrongs
3) The long search for Satoshi Nakamoto,May 2nd 2016, http://www.bbc.com/news/technology-36168864

Backlinks to 1984 // Nerds auf Hoverboards

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Nerds auf Hoverboards

In the year of 2015, October 21– Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, hebt in der Sci-Fi-Komödie „Zurück in die Zukunft II“ aus dem Jahr 1989 auf einem Hoverboard ab. Seither kommen Nerds nicht mehr aus der Traumwelt heraus. Sie machen sich das Hacken von Mythen zur Lebensaufgabe, wollen Teil der Lösung dieses Rätsels sein. Einige Nerds haben sich wagemutig herangewagt und sind der Wirklichkeit einem Schritt nähergekommen.

Manche Nerds versuchen es mit Magnetfeldern, um mit den Hoverboards große Lasten zu heben. Durch Selbstinduktion werden auf den leitenden, zumeist metallenen Oberflächen, gleich starke Magnetfelder aufgebaut. Beide Felder müssen einander abstoßen, damit das Hoverboard, nach dem Prinzip des Lenz‘sches Gesetz, schwebt.
Andere Nerds versuchen es mit senkrecht startenden Turbinen oder Propellern.
Erste Testflüge über Wasser scheitern womöglich an der fehlenden Oberflächenspannung des Wasser, da ein zu langer Schwebezustand die Oberflächenspannung aufwirbelt, womit der Auftrieb an Intensität verliert. Ein Laie muss sich die Oberfläche wie eine elastische, aber gespannte Folie vorstellen. Auf die Oberfläche wirkende Verwirbelungen verändern den stabilen Molekularzustand des Wassers. Der Schwebezustand kann nur solange aufrechterhalten werden, wie entgegen gerichtete Kräfte synchron bleiben.

Andere Nerds wiederum könnten es mit einer schwimmenden Plattform versuchen, die mithilfe von Abstandssensoren die kontinuierliche, drahtlose Distanz zum Hoverboard aufrechterhält. Wichtig für die Stabilität ist neben dem Balanceakt des Piloten auch die ruhende Oberfläche. Bei sich-veränderten Neigungswinkeln während des „schwebenden“ Flugs muss sich auch die Ausrichtung von Turbinen oder Propellern automatisch korrigieren.
Andere Nerds packen einfach Räder dran und haben kommerziellen Erfolg. So ein Hovertrax oder ein Sidekick waren anfangs nur für den Indoor-Bereich geeignet und werden künftig die zivile Elektromobilität für den Nerd entscheidend mit gestalten. Für mich stellt sich allerdings die Frage, worin besteht der Unterschied zwischen Schweben und Fliegen? Außerdem war das größte bisher gebaute Hoverboard, nämlich der Transrapid ein beträchtlicher Flop – zumindest im Land seines geistigen Erfinders.
Eine geringe Reichweite und die hohen Entwicklungskosten werden alle Hoverboard-Konstruktionen oder Prototypen gemeinsam haben. Die genaue Lösung wird ein von Geheimnissen umwittertes Rätsel bleiben. Letzten Endes will man der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein oder vorauseilen. Nerds scheuen keine Vorlage, schrecken nicht einmal vor … zurück und „klauen“ selbst bei Hollywood.

Über diesen Tag schrieb Cybrfunkr am 28. April 2016.

Backlinks to 1984 // G is for Genius – Ein Konzern erforscht das MEHR

In the year 2015, August 11 – Das ABC geht neu in die Geschichtsbücher ein und bildet eine geschlossene Menge an Buchstaben, die sich selbst neu erfinden dürfen. Dieses Konstrukt wird fälschlicherwaise mit der des Mischkonzerns General Electric verglichen; gibt es doch ein passenderes Beispiel, nämlich die Zerschlagung des Konzerns Bell Systems zwischen 1982 bis 1984.
Hatte Google nicht unlängst die Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter auf sich gezogen? Kann es sich so der wachsenden Einflussnahme von Aufsichtsbehörden entziehen und allen Kritikern mitsamt Datenschützern zum Trotze ein Schnippchen schlagen?
Angesichts der Tatsache können viele Google Babys als Alphabet-Killer auf die Finanzplätze dieser Welt losgelassen werden. Gelingt es dem Konzern, dann glückt ihm der wohl fast perfekte Börsengang; nicht auszuschließen wäre zum Beispiel, dass der Suchmaschinenanbieter Google Inc. selbst und auch andere Tochterfirmen noch x-mal erneut an die Börse gehen. Ich wage mal einfach die utopische These.

Mögen Sie Banana-Splitt? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Ableger mit dem Buchstaben A wie Adsense und Adwords als eigenständige Werbeagenturen unterwegs sein werden und den Werbemarkt erneut aufmischen. Und man vergesse nicht die Neuvermessung aller irdischen und außerirdischen Welten unter einem Kartenbanner. Was die Nachrichtensender nicht auf ihren Navigationsradar hatten, waren das Technologieunternehmen Motorola Solutions, das Businessportal LinkedIn oder die Photogrammetrie-Technologie für 3D.
Noch lachen die vermeintlichen Konkurrenzunternehmen wie Microsoft; allerdings werden sich auch andere Platzhirsche in der Welt von Übermorgen positionieren müssen, spätestens dann, wenn man einmal an die Unternehmensnachfolge der Kindeskinder denkt; sind sie der Welt von Übermorgen gewachsen oder begnügen sie sich mit dem güldenen Löffel oder reiten sie die Hinterlassenschaft ihrer Vorfahren geradewegs in den Appgrund. An einem halte ich aber nach wie vor fest, dass Suchmaschinen zuletzt sterben und nun auch die Topics von A wie Alphabet bis Z wie Zahl in den Internetrankings vereinnahmen.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs am 11. August 2015

Backlinks to 1984 // Nochmal Glück gehabt oder vom Journalismus in Gewahrsam

In the year 2015, July 24 – Der Generalbundesanwalt hat ein Vermittlungsproblem mit seinem vorgesetzten Innenminister. Er sieht die Verfassungsfeinde vor lauter Aufgebäumten nicht. Netzrebellen yelpen, dagegen kommentiere ich so:

Es geht doch nicht um die gesellschaftliche Akzeptanz, weil sich das gemeine Volk nur zu gerne einen neuen Verfassungsschutz leisten würde, nur um besser mit ihm interagieren zu können. Vielmehr sollte man sich darauf besinnen, was uns lieber wäre: ein untauglicher Verfassungsschutz, der unterwandert wird oder ein Verfassungsschutz der den Willen hat, sich zum Schutz der Verfassung zu verbessern; was ja letzten Endes auch seine Aufgabe ist, für die er mit Finanzmitteln und neuerdings mit länderübergreifenden Meldepflichten ausgestattet werden sollte. Schluss, sage ich, Schluss mit dieser Informationsverwässerung.

Ist es daher redselig, die Bemühungen per se im Keim zu ersticken oder sie in einer dem Staat dienlichen Propagandawelle zu tauchen. Dagegen sollte man doch besser abwarten, wie sich die neue Organisationsform bewährt, egal mit welchen Inkompetenzen sie einhergeht. Obgleich man den beinahe Inhaftierten zugute heißen muss, dass sie darüber berichteten; hätten sie doch bloß zuvor den untauglichen Verwaltungstrakt von innen heraus unters Endoskop nehmen sollen. Vielleicht dauert es aber auch nicht mehr lange und der Verfassungsschutz bremst sich durch Datenschutzvorschriften selbst aus.
Nur zu gerne hätte ich mir in unserem sozialen Rechtsstaat den einen oder anderen Dissidenten herbeigewisht. Das wäre doch mal eine Schlagzeile wert gewesen. Beide Seiten täten gut daran, es nicht zuzulassen.

Andererseits würde ich aber nicht so weit gehen, die ach so prekären Dokumente als so geheim einzustufen, dass sie eines Landesverrats würdig sind. Noch gleicht das Dokument einem undurchschaubaren Verwaltungsakt, der indes wahrscheinlich schon zum Scheitern verurteilt ist, sobald sich ein verantwortungsvoller Dominostein aus der Reihe schlängelt, weil er die Würde des Menschen nicht zu ertragen bereit oder sein Rückrat einfach zu schmal beschaffen ist; wie ein Streichholz, das trotz Reibungsverlusten entzündlich ist, aber doch sehr schnell unter falscher Handhabung zerbersten muss.

Überall dort, wo der Staat von Bürokratieabbau spricht, er damit seine Informationspflichten gegenüber dem Bürger meint und nicht, sich selbst eine Schlankheitskür zu verpassen. Mir ist dagegen ein wenig wohler zumute, wenn ich weiß, mit was ich es zu tun bekomme und mich nicht überrascht zeige, dass es da draussen Verfassungsschützer gibt, die nicht nur Kaffee trinken.
Derweil lege ich mein Gesuch auf Wiedervorlage; und damit auch die Dokumente und die Berichte, die da und dort in der vermeintlichen Öffentlichkeit zirkulieren – bis wieder einmal die Feder aus mir spricht: Wäre es nicht mal Zeit für einen Dissidenten?

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 1. August 2015

Backlinks to 1984 // Hello „Usenet“

Hello „Usenet“

Ich fordere auf, zu einer philosophischen Diskussion.
Ort und Zeit: das Internet – würde man meinen.
Dort wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denselben Ort im Zeitraum einnehmen.
Noch können wir das Über-All nicht begreifen, sondern nur durchsuchen.
Beides erfordert Initiative und kulturellen Austausch.
Aber am besten trifft man sich doch lieber im Usenet.

Bin bald zurück an dieser Stelle.
Jens T. Hinrichs

Backlinks to 1984 // Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht … (Teil II)

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Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht …

In the year of 2014, June 6 – Seit nunmehr einem Jahr sind wir überflügelt von der beknackten Tatsache, dass da kalte Kräfte am Werk sind, die uns ausspionieren. Oder sind wir gar erschrocken von der nackten Tatsache, dass unsere kalten Kräfte nicht über dieselben Fortschritte verfügen? Nun denn, wozu sind denn Spione überhaupt noch tauglich? Es reicht, lediglich den Spion zur Ader zu lassen, um sich an seiner sprudelnden Informationsquelle zu laben. Wann sind wir dieser Tatsache endlich überdrüssig? Mich wird es auch weiterhin nach diesem Lug und Trug dürsten, dafür schreibe ich dieses Beispiel.

Hat sich Snowden nun eines moralischen Sieges als würdig oder seiner Heimatwelt nur einen schlechten Geheimdienst erwiesen? Hat jemand überhaupt einmal Verständnis für sein Heimatland gezeigt und es als „Political Correct“ erachtet, dass Snowden nicht nur in geheimer Mission unterwegs war, sondern auch Doppelagent sein könnte. Vermutlich ging er vor seiner Enthüllung zu seinen Vorgesetzten, um im Sinne des öffentlichen Interesses, für noch mehr Informationsgehalt zu bitten. Als man seiner Bitte nicht entsprach, Snowden seine Seele zum ehrenhaften Profit an die Medien verschacherte, geradeso für einen faden Obolus.
Und dass nur, um seine Spuren mit der darauffolgenden Informationsflut fortzuspülen, geradewegs in die Öffentlichkeit; geradeso wie sich Fluten über furchtbares Land und mitten hindurch zwischen Mauer des Schweigens hindurchschlängeln – bis ins unfreiwillige Exil. Doch mit dieser Informationsflut, die er lostrat, auch Dreck emporkam, der nach abebben des Ansturms der Entrüstung über die Schmach, die er über sein Heimatland brachte, ein Abbild von Schlammschlachten hinterließ.
Zieht auch nur einer in Erwägung, dass es auch anders und später genauso hätte kommen müssen. Egal, ob Kopfgeld oder Erzählung, nur so am Rande wird eine Frage an Snowden haften bleiben – ist er Volksheld oder einfach nur Verräter. Die einen tadeln ihn, die anderen lobpreisen ihn. Man könnte für diese Tatsache auch ein anderes Bildnis zeichnen und weitere Verschwörungstheorien heraufbeschwören, nur um den Geheimdiensten einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen, damit sie für andere Perspektiven legitimieren.

Und warum beschweren wir uns über die NSA statt vor den Thoren unserer Geheimdienste zu kehren. Profitieren wir nicht von beiden Erkenntnissen, den Enthüllungen von Snowden und der Erkenntnis, dass Geheimdienste nunmal fehlbar sind. Ein Übereinkommen könnte beinhalten, dass „bessere“ Geheimdienste genauso gut „schlechte“ Geheimdienste mit denselben Techniken ausstatten könnten, bevor wieder ein Dominostein aus der eigenen Reihe tanzt. Aber, dieses gläserne Szenario wäre uns nicht genehm und ebenso völlig uninteressant, selbst für den, der den Dominostein zum Grollen bringt.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs
in vertrauensvoller Absicht.

Backlinks to 1984 // Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht … (Teil I)

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Lieber Snowden, lieber Snowden, was hast Du uns nur mitgebracht …

In the year of 2014, June 5 – Seit nunmehr einem Jahr stampft die Presse Porzellanscherben aufs erlesene Papier. Die Presse lebt sich aus, preist sich hin und her gerissen; und labt sich an der Titte eines Mannes. Die Geheimnis umwitternde Story wird überall dirt (schutzig) ausgeschlachtet, wo man es wittern kann. Aber, nur was, was ist so brisant?

Die Vereinigten Überwachungsstaaten von Amerika sind seit jeher ein von Geheimnissen und Verschwörungstheorien umgarntes Völkchen. So viele Geheimdienste konkubieren um den geheimnisvollen Gral, dass man getrost sagen darf, man vertraut noch nicht einmal auf die eigenen Reihen. Als vertrauensfördernde Massnahmen werden uns in zahlreichen US-Serien immer wieder neue Geheimdienste aufs Zuckerbrot geschmiert.
Und tanzt dabei ein Trottel aus den eigenen Reihen, zeigt man sich geschlossen; bloß keinen Verrat üben an den eigenen Reihen. Nicht einmal aus eigenen Reihen. Bei jeder Verschwörungstheorie muss ja auch wieder ein Sündenbock her. So baut man gegenüber der Weltöffentlichkeit wieder Vertrauen auf; geradeso. Und wehe die gleichgeschalteten Medien postulieren eine eigene Meinung, dann setzt es was und es hagelt neue Gesetze. Denn die Zusatzartikel, auf die man sich immer mit voller Stolz beruft, sind ja nur Ergänzungen. Für einen Sonderfall wie Snowden sind sie nicht geschaffen und das geltende Recht erst einmal durch Internetprozesse außer Kraft gehebelt; geradeso, das es passt. Und wenn diese Notstandsgesetzgebung mit der Echtzeit des Internets nicht Schritt halten kann, beruft man sich auf den Patriotenakt.
Liebe NSA, lasst mich nur noch eines in eure Münder legen: Diesen Alptraum habt ihr euch selbst geschaffen. Und insofern habt ihr einen guten Job gemacht. Verzeiht mir bitte, hab‘ ich euch etwa um euren Schlaf gebracht. Und ihr Schläfer da draußen, schlaft recht schön, denn eure Wache übernimmt bestimmt ein guter Patriot, dessen wahren Geist und Absicht, die meisten schon vergessen zu haben scheinen. Lasst ab, ihr Volkshelden, wenigsten von einem Patrioten.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs
in vertrauensvoller Absicht.

Bring backlinks to 1984 ‑ Die P-Artikel der sozialen Antipathie

Partikel 1

(1)Die Bürde des Menschen im Internet ist antastbarer als seine Würde, die zu verletzen ein Privileg aller anderen ist; was auch eine Bürde ist, die es zu ertragen gilt.
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(3) Die nachfolgenden Partikel binden alle User-Teilchen an unzüchtiges Benehmen, digitale Selbstverstümmelung, Selbststraffreizügigkeit und Urheberrechtsverletzung als unmittelbar geltende Vendetta. Für jene User-Teilchen, die den Absatz (3) Satz 1 befolgen, gilt ebenso diese Vendetta. Die Strafe wird willkürlich durch wenigstens eines der User-Teilchen mittelbar vollzogen.

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Partikel 3

(1) Alle User-Teilchen sind menschlich und im Internet gleich zu behandeln. Zuwiderhandlungen sind legalisierbar. Spuren müssen im Internet verbleiben, sobald sie im Sinne des öffentlichen Interesses sind. Sind User-Teilchen durch einen Löschantrag betroffen, dürfen sie nicht durch einen erneuten Suchmaschineneintrag – egal in welcher Form – gleich lautende Inhalte aufs Neue beleben. Die Wiederbelebung würde dem Löschantrag widersprechen, dessen Widerspruchsfrist bereits abgelaufen ist.
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Partikel 11

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(1) Alle User-Teilchen geniessen Freizügigkeit im Internet und auch darüber hinaus. Die Surf-Geschwindigkeitsbegrenzung kann durch ein Pyramiden-Modell beschränkt sein.
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Partikel 12

(3) Die Zwangsarbeit ist freiwillig, seine Billigung eine Notwendigkeit, dessen Vergütung eine Frage des unwillkürlichen Ermessens. Die Abschaffung der Zwangsarbeit und die Resozialisierung eines User-Teilchens sind nicht beabsichtigt. Die sozialen Netzwerke im Internet wären sonst in ihrer Funktion erheblich geschwächt. Allen ist das unbewusst, aber für alle auch irgendwie selbstverständlich.

Backlinks to 1984 // Glotze über das Internet

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Internetprotokoll dient als neuer TV-Infizierungsweg mit hohem Entwicklungshilfeexponential

In the year 2007, Juli 14 – Früher gab es terrestrisches Glotzen, zunächst schwarz auf weiß und dann kunterbunt. Geändert hat sich nur das Erscheinungsbild. Nun wird flächendeckende Unterhaltung über Satelliten gelotst. Dann sprach man „Innovation“, das Kabelfernsehen wurde angepriesen und der Anfang des Glasfasernetzes war geboren. Ausgedacht ins Besondere für Zahlende, die Fernsehen ohne Werbung mochten und dem sta_tlichen Fernsehen trotzen wollten. Und gekostet von Wenigen, die Kabelfernsehen zu häcken verstanden oder zu decodierten wussten. Jetzt soll ein Internetprotokoll (IP), die neue Televersion der bewegten Inhalte einläute_n, mit Emotionen beladen oder auch nicht, über Bereitband-Internet auf verschiedene Endgeräte geschickt. Vor lauter Spielekonsolen, Set-Top-Boxen, Mobiltelefonen übersieht man die neue Elektronik-Elite oder viel integere Schaltkreise. Da immer mehr Zuschauer vor dem heimischen PC sitzen oder gar nicht anders ins Internet gelangen, weil es schlichtweg an alternativen Programminhalten und parallelen Empfangswellen mangelt, hat sich fälschlicherweise der Begriff Internet-TV eingebürgert. Und genau beim Bürger liegen künftige Probleme verborgen. Denn nicht jeder noch so potente Zuschauer hat Kabelanschluss oder den Anschluss an die letzte Meile. Derweilen hält man uns mit besonderem, statt besonneneren Spartensalat und besesseneren, statt besseren Inhalten im Bann. Wie lange müssen wir noch um den Zugriff bangen müssen? Schonungslos wird GEZahlt wird, ist doch klar. Nur wie wir das Internet künftig sinnvoll nutzen werden, bleibt uninteressant. Hauptsache man zoomt und zappt Inhalte á la resource. Einkehr in alle Haushalte, B_reitband satt; clevere Inhalte von der Umkehr des Internet-Rauschens ausgeschlossen.
Letzten Endes landen wir trotz Innovationsvorsprung wieder vor der Mattscheibe, also lasst die Kupferdrähte glühen und neuen Mediatheken widerstehen. Mir bangt vor den klaffenden Drahtseilakten zwischen dem Internet der Moderne und den Inhalten aus weiter Ferne. Au Backe! Mehrsehen oder Gernsehen, macht doch keinen Unterschied. Ich für meinen User-Teil bin jetzt schon Gaga.

von Aka „The Bitch“ Bote