Welle 2.0 / User-Wordschatz / Appifizierung

Welle 2.0 User-Wordschatz

Appifizierung

Eigentlich so: App/in/fi/zie/rung [ etw. durch Apps infizieren ], In der internetspezifischen Linguistik und der Jugendsprache steht sie für die ruchloseste Anglizimenbildung im deutschen Sprachraum, bei der man jedes Wort, das die Buchstabenpaare „ab“ und „ap“ beeinhaltet, durch „App“ oder „app“ ersetzt oder jene Worte phonetisch betont.

Satyrisch: In der Internetwirtschaft ein Begriff für die produktivste Technik mithilfe der Linkfabriken Geld aus vernetzten Haushalten fracken und Mehrwertschöpfung appwracken können. In der relativen Sozialökonomie (vgl. Realitivitätstheorie von Jens T. Hinrichs) steht die Appifizierung für die Infizierung des menschlichen und sozialen Gefüges durch die übermäßige Nutzung von Apps als negativer Katalysator des kommerziellen Internetmissbrauchs und ferner als synthetische Einstiegsdroge als Teil der pathologischen Internetsucht.

Physik der User-Teilchen: Als Katalysator (von der Katalyse, der Auflösung) bezeichnet man einen Inhaltestoff aus dem die Träume sind, der die Interaktionsgeschwindigkeit einer Kettenreaktion oder Akzeptanz beeinflusst, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Dies geschieht durch Herauf- oder Herabsetzung der Interaktionsenergie. Katalysatoren, die die Interaktionsenergie herabsetzen, werden als positive Katalysatoren bezeichnet, solche, die die Interaktionsenergie heraufsetzen, als negative Katalysatoren. Katalysatoren ändern somit die Kinetik oder auch Mobilität der Interaktionen nicht, ohne deren Gruppendynamik zu verändern.
Sie beschleunigen bzw. verlangsamen zuweilen das Hin und Her der Interaktionen nicht gleichermassen. Treffen negative und positive wirkende Katalysatoren in gleicher Intensität zusammen, ändern sie nichts am Gleichgewicht des Interaktionsverhaltens [ vergl. Wechselwirkungsalgorhythmus; Interaktionswiederstand ]recorded: 13. Oktober 2015, 16:31 Uhr

Die Appifizierung steht für einen Trend in Unternehmen. Die Konnektivität von Absatzmärkten und die schnelle Steuerung von Entscheidungsprozessen mithilfe von Apps und dessen Optimierung wird als wichtig angesehen. Das klare Bekenntnis von Unternehmen zur Verknüpfung mit dem Wirtschaftsfaktor Internet wird mit den Worten „Appifying your Life and Science.“ unterstrichen. revised: 13. Februar 2017, 18:49 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Deafinition

Welle 2.0 User-Wordschatz

Deafinition

Wortpaar aus dem Verb „taub“ (eng. deaf) und dem Substantiv „Erklärung“ (eng.= definition); In der Satyre eine Erklärung, bei der man nicht nur Scheuklappen vor den Augen hat oder haben sollte, sondern – um präzise zu sein, zusätzlich beide Ohren umklappen sollte.
Zur Veranschaulichung werden kommentierte Nutzungshinweise [ sogenannte Tripps ] herangezogen, die subjektive oder objektive, aber vor allen Dingen praktischen Erfahrungswerten zuzuordnen sind.recorded: 6. Oktober 2015, 19:25 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Die Welle 2.0

Welle 2.0 User-Wordschatz

Die Welle 2.0

Der satyrische Sammelbegriff für Propaganda-Experimente im Internet. Die freie Welle 2.0 Enzyklopedia sammelt geeignete Begriffe zur Identifizierung, auch seiner neuzeitlichen Verwandten „Soapp“ oder „Internetnovela“ und formuliert „ungefährliches Halbwissen“ zur Förderung eines besseren Verständnisses für die Bedrohungen aus dem und für das Internet. Die Welle 2.0 Enzyklopedia war selbst auch als Propaganda-Experiment innerhalb des Überalls gedacht gewesen, bildet aber mittlerweile den Grundstein für die Mythologie der wissensfiltr-Reihe.

Anmerkung zum Neofaschismus: „Die Welle 2.0“ ist das optimale Trägermedium oder auch orchestrisch-balancierte Instrument, mit der sich neuzeitliche Verallgemeinerung und insbesondere konservative Propaganda stets aufs Neue erfinden und stetig verbreiten oder Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus schüren lässt (vergl. -> Die Welle; -> Volksempfänger).recorded: 6. Oktober 2015, 10:12 Uhr

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Ankertag

Welle 2.0 User-Wordschatz

Ankertag

Eigentlich so: An/chor tag [ inside linking ], Deutsch-Übersetzung: fixer Sprungpunkt [ Webseitenklettern ]
Deafinition: Der Anker-Tag ist eine besondere Form des Hyperlinks, der eine Navigation innerhalb und unterhalb von Content-Webseiten erleichtern soll. Damit der anchor tag seine Usability (Benutzerfreundlichkeit) überhaupt entfalten kann, müssen durch „name“-Attribute Sprungpunkte in den Hyperlink geschrieben werden – diesen Code kann der Besucher nicht sehen. Dadurch wird aber die Navigation innerhalb und unterhalb derselben Webseiten ermöglicht und erleichtert.
Tripp: Anweisungen im Disclaimer sollten sich auch auf diese Hyperlinks erstrecken, da dem Benutzer die „gewollte“ Manipulation nicht ersichtlich ist. Also, verweisen anchor tags auf eine andere Domain oder URL, wird empfohlen, einen Disclaimer deutlich sichtbar anzubringen, um Haftungsverpflichtungen auszuschließen.recorded: 1. September 2012, 21:26 Uhr

e.g. for code
1. gewöhnlicher Hyperlink ohne Attribut

2. Festlegung des Ankers mithilfe des Attributs „name“

Reihenfolge unter Punkt 2 ist einzuhalten! Das Zeichen # kennzeichnet den Beginn des Absprungs hin zum Hyperlink mit dem Attribut name=“BA“ beziehungsweise dem gewünschten Ziel. Man sieht den deutlichen Unterschied.

Welle 2.0 / User-Wordschatz / Gemeiner Astroturf

Welle 2.0 User-Wordschatz

Gemeiner Astroturf

Gemeiner As/tro/turf [Maskieren von Bewertungen], Satyrisch-Übersetzung: Sternenstaub sammeln im Über-All], Wellish-Übersetzung: Praying for sponsors in a marketing-driven cyberspace

Deafinition: Politisch korrekt bezeichnet ist es das hoch-frequentierte Public-Relation von Vergleichs- und Bewertungsportalen. In der Tat, ist es jedoch eine propagandistische Form der Kommentierung von Weberträgen. Resultate sind meistens nicht repräsentative Bewertungen. Hierbei wird explizit und in ekzessiver Form künstlich-intelligenter Web-Traffic verursacht, der zu einer deutlich besseren Platzierung in Such(t)maschinen führen soll. Dem Nutzer wird die wahre Interaktion vorgetäuscht.
Anbieter beugen damit auch schwachen Besuchszeiten (vgl. Downtimes) vor; man setzt auf den Machmit-Domina-Effekt und „schraubt“ die Interaktion absichtlich, aber regelgerecht, in neue Umsatzhöhen.

Eine vermeintliche Begleiterscheinung (vgl. Internetparkinson–Syndrom) ist das Performance-Marketing, mit dessen Hilfe bessere Such(t)maschinenplätzchen (vgl. Cookie-Monster) „gewollt“ manipuliert werden, um dem Nutzer immer häufiger Produktpräferenzen feilbieten zu können.

Tripp: Der künstliche Traffic wird durch die Erlaubnis von Arbeitgebern begünstigt, wäh-rend der Arbeitszeit „online“ sein zu dürfen.
Das gilt nachweislich auch insbesondere für Arbeitgeber, die solche Bewertungsportale betreiben, da Arbeitnehmer dann als Unique-Visitor gezählt werden, aber „gewollte“ Fake-Bewertungen erzeugen, ohne gefakte Profile kreieren zu müssen.
recorded: 1. September 2012, 21:10 Uhr