Backlinks to 1984 // Die Hackerbibel – Die Grundsteinlegung einer etablierten Hackerszene

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Die Hackerbibel – Die Grundsteinlegung einer etablierten Hackerszene

In the year 1985 and 1988, August 1 – 1985 erblickte eine Chronik über die Antike des Hackathons das Licht der Welt. Anfangs stritt man über diese Erleuchtung des Darknets. Mit dem zweiten Teil gilt die Hackerbibel (ISBN 3-922708-98-6, Teil 1; ISBN 3-925817-24-7, Teil 2) als unumstrittenes Meisterwerk für den Einsteig in das Innenleben von Computer und Internet. Heute ist das Hacken salonfähig beziehungswaise anständig geworden. Wurden einst noch Dokumente dieser Szene beschlagnahmt, werden die Diskussionspapiere dieser Szene durch die Politik vereinnahmt; aus gutem Grund. In gedruckter Form ist sie zwar vergriffen, aber immer noch digital über den CCC (Chaos Computer Club) und anderen Links im Internet lesbar. Das Hacken ist ein Lippenbekenntnis, im positiven Sinne sogar ein regelgerechtes „Hack Amore“ (eigentlich so: hackamore, gebisslose Zäumung; Hack Amore aus dem Wellish. Satyrische Übersetzung: Liebe zum Hacken), eine Hommage an die frühen Jahre des digitales Kulturwandels.

Cybrfunkr (postbot) erinnerte sich an diesen Tag am 26. März 2016

Backlinks to 1984 // Frühe Blende in die güldene Zunft

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Frühe Blende in die güldene Zunft

In the year 1985, October 11 – Mit einem frisch signierten Fluch applaudiert ein eifriger Polit-Manager den Wünschelroutenpfad in die informierte Gesellschaft – später wird sie sich das ermutigende Prädikat einer „geschätzt und überforderten“ Web-Society redlich verdienen, zumindest subjektiv betrachtet. Ein vereinigtes Land müsse den ethnologischen Anforderungen einer instinktiver Skepsis stets einen Schritt voraus gewachsen sein, wenn es dabei populistische und gestrige Tugenden erhalten will, auf die auch ein förderalistischer Maschinenstaat nicht Verzicht üben kann. Blüht uns angesichts dieser Gratwanderung ein hitziges Unterhaltungsprogramm? Diskutiert doch mit!

Aber wehe, verpatzt man den innovativen Anschluss, sodann selbst die Spähtechnik von allein neuzeitliche Probleme noch nicht ohne gesunden Menschenverstand zu lösen vermag. Wer eines schönen Tages dieses güldene Jobwerk verachte, der vergreife sich bitte an diesem signierten Fluch oder greife zu seinem Internet-Papyros, das sollte jeder beschriften können und stets nicht mehr über einen Autor verraten, sondern wie man gespickte Schlagworte oder gar Anglizismen zu verbraten versteht.
Lieber sollte man, auf diese gemeine Weise, über das eine oder andere technische User-Leben und Opferlaien sinnieren, denn besser kann man Zusammenhänge zwischen Mensch und Maschine nicht präsentieren. Künftig müssen wir uns selbst befragen, droht dem Industriestaat der Fallout oder der Informationsgesellschaft der Burnout?
Beide werden für die Allokation missbraucht, also auch kein neuer Sinneswandel. Die Frage wie eine Informationsgesellschaft zu funktionieren hat, ist hiermit beantwortet – aber, auch diesem Aberglauben muss man gar nicht verfolgen. Aber auf eines ist Verlass, auch noch so vereinigte Länder gelangen zu dieser innovativen Erkenntnis wieder einmal zu spät. Bis dahin zwischenzeitig, sei es verfrüht oder spät abends, das Spieglein befragen, nur so lässt sich die zynische Wahrheit leichter ertragen.

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 11. März 2015