Kolumne // Apropos Social Media ist …!

Kolumne // Apropos … Daumen!

Apropos Social Media ist …!

von Jens T. Hinrichs

Besser spät als nie, folgt nun dieser Erklärungsversuch. Soziale Medien beeinflussen unsere Erfahrungen und die Meinungen.
Beides bietet den Teilhabern im Internet, nennen wir sie einmal User-Teilchen oder Partikel, Definitionsschablonen für reale Sachverhalte und gesellschaftliche Konflikte, die dann als Gegenstand und Methodik instru-mental-isiert werden können. Bloße Interessen, Tendenzen und Mainstream werden stigmatisiert. Anhand von Zitaten und Quellenhinweisen wird das Nachdenken und das Wissen über soziale Medien in seinen verschiedenen Kontexten und Facetten repräsentiert – von Tabus bis hin zu aktuellen Debatten. Die Zitate „Social Media ist …!“ folgen chronologisch einer individuellen Langzeitbeobachtung und verknüpfen nach und nach reale Beispiele und Kommentare. Dadurch kristallisieren sich Schwerpunktthemen und kritische Anhaltspunkte, mithilfe derer ich meine Reflexion der sozialen Medien konkretisieren kann. Und wie wichtig dieser Erklärungsansatz ist, zeigt sich durch die kontinuierliche Innovationsfreudigkeit in Bezug auf das Internet: Cloud Computing, Big Data, künstliche Intelligenz und Industrie 4.0. Irgendwo da draußen im Internet ohne Genzen müssen doch empirische Beweise zu finden sein, was soziale Medien sind. Und wenn ich sie finde, dann fracke die daraus geformten Wissensfiltr in ein eBook. Probiert doch meine Methodik, statt soziale Konflikte und Mainstream zu chauffieren. Viel Spaß mit den Chroniken über „Social Media ist …!“ und seinen künftigen Ablegern.

No. 4 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… immer über App und WLAN angreifbar!“
Montag, 17. April 2017, 18:46 Uhr

„… nie versicherbar! Wie sollte man denn das Risiko appschätzen und bewerten? Nur ein FinTec-Spiel, ein negativer Katalysator, der den Aberglauben an das lukrative Datengold verstärkt, da man auch diese Daten für die Cloud missbraucht. Am Ende steht dann ein Superversicherungsgenie beziehungswaise Supercomputer.“
Montag, 17. April 2017, 18:55 Uhr

„… die Leidenschaft auf eifrige Freunde zu bauen, auf die Versuchung setzt die Cloud. Und wie weit vertraut ihr Euren Freunden wirklich oder ihnen etwas an. Auch auf die Eifersucht anderer und untereinander baut die Cloud.“Montag, 17. April 2017, 18:57 Uhr

von Jens T. Hinrichs

Kolumne // Apropos Hamsterrad

Kolumne // Apropos … Daumen!

Apropos Hamsterrad

von April Fools und Jennifer Spam

Menschen in soziale Netzwerken verhalten sich in etwa so wie ein Hamster im Hamsterrad.
Selbst wenn der Hamster dem Rad entrinnt, wird er feststellen müssen, dass er noch im Käfig sitzt.
Ihm scheint das aber so ziemlich egal zu sein, denn seine Evolutionsstufe hindert ihn daran, dies zu realisieren.
Hamster hoffen darauf, von Tag zu Tag gefüttert zu werden, und dass sie ihren Durst stillen können.
Doch wenn niemand die Hamster füttern tut,
wozu sollten sie sich dann noch körperlich betätigen.
Damit wäre die Notwendigkeit für die Interaktion in einem sozialen Netzwerk beschrieben.
Und die zahlreichen Erfinder von Käfigen und Hamsterrädern erfreuen sich daran,
dass der Halter von Hamstern und hamstern in ihrem Schlaf gestört werden.
Wenn wir alle Hamster wären und wir schlafen gingen, dann wären soziale Netzwerke schnell ruiniert.
Nicht so schlimm, wenn es den Haltern gelingt, stetig das Interesse an sich und neu zu wecken.
Dabei sind die Erfinder, doch auch gleichzeitig noch Betreiber Hamsterräder und Käfighalter ihrer Nutzern.
In der Konsequenz ist doch jeder guter Hoffnung, dass der Betreiber seine Hamster hört und sie sich betätigen
und quieken mit der Aussenwelt, so dass diese sich auch nicht mehr vor dem Internet verstecke.
Und damit wäre die Daseinsberechtigung, das Hamsterrad der Zukunft sozusagen, zu neuem Leben auferstehe.
Eine Flatline kann sich das Internet nun wirklich nicht leisten.
Und schon war die Flatrate erfunden, wer hat sie erfunden?
Wollt ihr Nutzer wirklich nur niedere Lebensformenen sein, so possierlich ihr Nutzer auch seid.
Kommt possierlich nicht von Posse?
Wenn ja, dann hoffe ich, dass ich mich nicht täusche, kann man Posse auch mit Farce übersetzen.
Hoch lebe die Farce!

No. 3 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„…, wenn industrielle Schausteller mit Stolz verkünden, dass das Jahr 2017, das Jahr der kommerziellen Drohnen sei. Der Hype um sie, auch sie in der Wirtschaft einzusetzen und ihre künstliche Intelligenz wachsen so schnell wie ihre Einsatzgebiete. Und hypertetisch beziehungswaise hypptetisch gesprochen, werden sie uns eines Tages vom Datenhimmel fallen oder zerplatzen, wie auch schon andere Internetblasen. Vielleicht schweben sie auch über unseren Köpfen, als ganz persönlicher Allerheiligenschein – zu Lande, zu Wasser, zur Luft; aus von Phönix Asche Staub wird Datengold und Datencloud.“
Donnerstag, 2. März 2017, 9:11 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 3 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… an den Aberglauben geknüpft, dass Maschinen irgendwann schlauer sind als Menschen. Der Mensch kann die Maschine aber immer noch abschalten. Selbst reproduzieren können Maschinen sich auch nicht oder gar klonen. Und schon gar nicht neues Wissen schaffen, sondern nur verknüpfen und falsche Schlüsse ziehen, wie solche, den Menschen glauben zu machen, Maschinen seien eines Tages schlauer als Menschen! Die Co-Existenz und die Abhängigkeit voneinander, werden schlaue Menschen mit dummen Maschinen gemeinsam haben und umgekehrt. Allerdings können Maschinen mithilfe von Menschen, Menschen abschalten – na wenn das umgekehrt nicht erstrebenswert und ebenso dumm sein soll … dummer Mensch schaltet dumme Maschine mithilfe von schlaueren Menschen aus. Nennt man so etwas nicht Dienstleistungen. Um diesem Szenario vorzubeugen, um den Mensch Untertan zu machen, bleiben künftig Router, Waffensysteme und Überwachungssysteme alle Online.“
Mittwoch, 1. März 2017, 18:02 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 1 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… vor lauter Prestigeprojekten sehen die Verantwortlichen den Wald voller Bäumen nicht mehr. Von den ganzen Schlagbäumen – insbesondere denen in unseren Köpfen – mal abgesehen, ist es kein Wunder, dass der „Wald“ kaputt gehen muss.
Sonntag, 29. Januar 2017, 20:57 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 1 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

„… der Nabel der Welt, der geradewegs ins Internet zurückführt! Echtzeit kann hypnotisch sein.“
Samstag, 28. Januar 2017, 16:33 Uhr

„… vollkommen, weil man die Bedeutung von zwischenmenschlichen Beziehungen und sein Alltagsleben mehr und mehr über das Internet definieren muss, weil es auch andere tun. Alle springen gerne bei den kleinsten Problemen mit dem geliebten Gadgets für andere in die Bresche, will sagen, alle springen gerne in diesen Brunnen. Das Zusammenleben steht auf des Messers Schneide; gefällt mir, das andere sich ständig Ritzen.“
Samstag, 28. Januar 2017, 16:34 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 11 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… Schmuddelkindergarten, nur wenige schaffen es zum Shootingstar!
Samstag, 12. November 2016,19:03 Uhr

… Internetsucht wird zur sportlichen Betätigung, keine Macht den Drogen, gilt halt nicht für das Internet. Man soll es auch nicht übertreiben, deshalb bildet man dafür auch eine digitale Arena.
Samstag, 12. November 2016, 19:25 Uhr

… globales Vorstellungsgespräch für Seelenverkäufer mithilfe von Traumfängern und Körperfressern. Sonntag, 13. November 2016, 19:21 Uhr

… das Internet ist das was es is(s)t, insbesondere nichts, eine Leere, die es zu füllen und fühlen galt, und nun eine Lehre, die uns erfüllen soll. Aber diese Lehre ist gefüllt von Dummheit, Ignoranz und erfüllt Leichtfertigkeit, aber ebenso sind wir leichtfertig beeindruckt, und zwar unabhängig, ob es Leere oder Lehre heißt.
Sonntag, 13. November 2016, 19:27 Uhr

… dazu da, zu verwerten, um sich darauf neue Identitäten zu schaffen, ganz schön eingebildet dieses Social Media, das sich im Internet eingebürgert oder eingebrandet hat und appgeschoben gehört.
Sonntag, 13. November 2016, 19:30 Uhr

von Jens T. Hinrichs

No. 10 // Social Media ist …! von Jens T. Hinrichs

Social Media ist …!

… Google ist keine Marke mit der man sich schmücken wollte, geschweigedenn identifizieren möchte. Der Erfolg des Androids und des Google Phone ist nur das künstliche Wachstum für die Werbeumsätze, da die Channelreichweite ausgebaut wird. Ein gesundes Wachstum oder Fortschritt ist das nicht, sondern Schubladendenken. Aber es funktioniert. Wie lange werden die Menschen noch ertragen wollen, der wer online ist, Erfolg haben will, diesen nicht verdient, sondern bezahlen muss und zwar mit astronomischen Werbeetats auf neuen Channels und Sendefrequenzen. Wer Erfolg so misst, der hat den realen Verlust auch gefälligst mitzuertragen; oder solle man Google zerschlagen, geht ja nicht, denn es ist nur noch ein Teil des Alphabets und vergleichbar mit einem Superpräparat eines Pharmaunternehmens, von dem die Patienten Abhängig sind oder sehnlichst eine Heilung erwarten.
Dienstag, 11. Oktober 2016, 1:37 Uhr

… Appotheker entwickeln regelgerecht(e) „konforme“ Schwindelgefühle. Oder man bekommt einfach nur zu wenig Sauerstoff unter der Brille.
Mittwoch, 12. Oktober 2016, 4:03 Uhr

… wer (ver)wünscht sich schon, wer würd’ so / schon gern’… wieviele würden sich in der Realität zu etwas bekennen wozu sich im Internet bekannt haben. Lebt das soziale Netz nicht von Feigheit und Intolleranzen oder Spekulationen um die Fragen „Wer war ’s, was soll das? – uns doch egal. In der Realität braucht man Eier und das Internet nicht noch mehr Muschis. Zwischen Pussy und Katze besteht nur ein optischer Unterschied.
Mittwoch 19. Oktober 2016, 17:00 Uhr

… die Fleischwerdung von der Unkörperlichkeit von Langeweile. Unterhaltung ist also nichts als Ausdruck von Langeweile. Und die Realität die Unterdrückung von Inhalten, die doch besser hinter verschlossene Türen gehören und nicht ins Internet klatschen sollte. Langeweile also, auszudrücken, aber etwas geistreiches zu posten, bedeutet nicht, dass es auch von einer guten Seele stammt.
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:11 Uhr

… für die Liquidation eines Intenetunternehmens such’ ich mir einen Terminator. Dolmetscher werden zu Sprach-Assistenzen, den die haben wir im Alltag bitter nötig, weil niemand mehr den anderen verstehen will und deshalb anworten lässt. Tiefgründig oder oberflächlich?
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:41 Uhr

… Industrie 4.0 ist eine logische Konsequenz, ein evolutorischer Schritt, der notwendig ist, da sonst Unternehmen, den Anschluss ans und im Internet verlieren. Dadurch werden sie aber angreifbarer und können von Internetkartellen oder Linkfabriken leichter kannibalisiert oder geschluckt werden.
Mittwoch, 19. Oktober 2016, 17:48 Uhr

… sobald soziale Netzwerke die Zensur zurückdrehen ist ihnen vergeben. Reale Personen müssten sich vor einem Gericht verantworten; und zwar gegen den Verstoß von Grundrechten. Schnell verzeihen und schon wird der Skandal zur Bagatelle und künftige Fahrlässigkeit legitemiert. Und schon hat das social engineering, das Bewußtsein für richtig oder falsch zugunsten der Internetkartelle umgedreht und den informierten Menschen in seinem elementaren Fundamenten erschüttert und umprogrammiert, so schnell schnippst (knippst) man in die Finger. Gegen diesen Stürm könnten nur Millarden von Schmetterlinge dagegenhalten, nur denen wird in Nanosekunden die Flügel gestutz. Ohnmacht dieser freien Welt des Internets ohne Grenzen nicht wünschenswert. Keiner macht sich Sorgen, dass User sich instrumentalisieren lassen.
Samstag, 22. Oktober 2016, 17:21 Uhr

von Jens T. Hinrichs