Algorhythmus // Datenwolkenlied

Algorhythmus

Datenwolkenlied

Hinter den Datenwolken,
dort wo die Freiheit wohl grenzenlos zu sein scheint,
alle Sorgen, sagt man, kann ich mir, von dir ausborgen, denkt man,
überall dort, wo es richtig erscheint,
Datenschutz nichtig, Privatsphäre klein.

Über den Datenwolken,
dort wo die Freiheit wohl grenzenlos zu sein scheint,
alle Sorgen, sagt man, kann ich vor dir verbergen, denkt man,
überall dort, wo es richtig erscheint,
statt geben und nehmen, kämpft um euer User-Leben.

In den Datenwolken, dort wo die Freiheit, uns einst entzweien könnte,
alle Sprüche, sagt man, die ich noch für euch erfinden werde, gedenkt man,
überall dort, wo es richtig erscheint, meine Unworte zu verbieten.

Unter den Datenwolken,
dort wo die Freiheit, einfach ist und unentschlossen sein kann,
alle Sprüche, sagt man, die ich für euch einst erfand, gedenkt man,
überall dort, wo es richtig erscheint, meine Mundart feilzubieten.

Lyrik von Jens T. Hinrichs