Backlinks to 1984 // Kleiner Internetkatechismus – Evangelium nach Hieronymus Genesis

Backlinks to 1984

Kleiner Internetkatechismus

Evangelium nach Hieronymus Genesis

Echtzeit So. 21:05 Uhr, 4 Sept., 16, nach Y2K. – Aus Liebe zum Frust und in dem Bestreben, das Internet ohne Grenzen zu ergründen, soll unter dem Pseudonym Hieronymus Genesis, der dem ehrwürdigen Verfasser Jens T. Hinrichs, Journalist a. D. ebenbürtig ist, der da mit Herz und Verstand publiziert sowie deren außerordentlichen wissensfiltr daselbst, über die folgenschweren Sätze des kleinen Internetkatechismus diskutiert werden. Deshalb bittet der Verfasser die, die nicht anwesend sein können und mündlich mit ihm debattieren können, dieses in Abwesenheit, schriftlich niederzulegen oder mit einem Hinweis auf diese Quelle zu posten. Im Klarnamen unseres Verfassers Hieronymus Genesis, „Gefällt mir“.

I.
Da Anbieter von sozialen Netzwerken und Social Software
ebendar sprechen „Gefällt mir“, haben sie gewollt, daß das ganze User-Leben der Anbieter zu Gute gespeichert, Unternehmenswert und Goodwill sein soll.

II.
Diese Geschäftsgebahren können nicht von der Datenschutzbeichte, Geschäftsbedingungen und Genugtuung als solches, die durch das innovative Dekret mitbestimmt werden, verwaltet werden.

III.
Es bezieht sich nicht auf den Wohlstand, ja ein solcher wäre gar keiner, wenn er nicht nach innen und außen mancherlei Werke zur Löschung oder Apptötung der menschlichen Existenz bewirkte.

IV.
Daher bleiben Verstand und Persönlichkeit von User-Teilchen, solange das Herz gegen sich selbst rebelliert und – das sei die Wahrheit – bestehen bleibt, also bis zum Tor ins Darknethimmelreich.

V.
Das Internet will und kann keine Strafen oder Schranken erlassen, außer solche gutheißen, die es auf Basis seiner selbstregulierenden Entscheidung oder der der infrastruktuellen Satzungen und Lösungen auferlegt hat.

VI.
Das Internet kann einen Schaden nur dadurch vermeiden, daß es ihn als von User-Teilchen geächtet erklärt, beteuert oder durch eine Petition bezeugt; natürlich kann das Internet die ihm vorgeworfenen Beschuldigungen von sich weisen; wolle man das unter Betroffenen geringachten, bliebe der Schaden teilweise oder könne sogar ganz und gar bestehen. Selbst Vorwürfe blieben nach einem Löschantrag unweit der Suchmaschinen gespeichert.

VII.
Das Internet erlässt überhaupt keinem User-Teilchen die Verantwortung, für die Entscheidungen, die andere User-Teilchen treffen, ohne sie zugleich zu demütigen und zu unterwerfen oder einen Stellvertreterkrieg zu entfachen.

VIII.
Die selbstregularischen Mitbestimmungen über das Internet sind nur für die Lebenden verbindlich, den deaktivierten oder gelöschten Identitäten oder Erben einer Datenbank-Entität dürfen demgemäß nichts auferlegt werden.

IX.
Daher handelt das Internet gerecht, den User-Teilchen gegenüber gut, wenn es in seinem Ultima Ratio immer den Fall eines Todes, Ohnmacht oder Unbewusstsein und der höchsten Not sowie die freie Berichterstattung ausnimmt.

X.
Unbewußt und schlecht handeln diejenigen User-Teilchen, die den sozialen Netzwerken und Social Software ebendar Daten für den Kommerz oder für das Branding aufsparen.

XI.
Die Geschäftsbedingung, daß Daten von User-Teilchen für Innovation umgewandelt werden könne, ist ein Aberglaube, oder Fortpflanze (Unkraut), der oder die offenbar gesät worden sind, während die User-Teilchen schliefen und solange ein Unkraut darstellen bis das Internet ein eigenes Bewusstsein oder von selbst eine künstliche Intelligenz entwickelt.

XII.
Früher wurden die Inhalte nicht nach, sondern von den nicht-kommerziellen User-Teilchen geschaffen, gleichsam als Prüfstein für die Authentizität der Inhalte.

XIII.
Die deaktivierten Identitäten und vererbaren Datenbank-Entitäten werden von allem gelöst, und für die sozialen Netzwerke sind sie schon tot, weil sie von virtuellen Rechtswegen befreit sind und dieser letzte Wille nicht zu beanstanden ist.

XIV.
Ist die Haltung eines User-Teilchen und die Treue (sozialen Netzwerken und Social Software gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notdürftig große Unsicherheit, und diese ist umso größer, je größer die Sicherheitslücken bei kontinuierlicher Verbesserung von Nutzerangeboten sind.

XV.
Diese Unsicherheit und der Schrecken genügen für sich allein – und von anderem zu schweigen –, die Pein des Kommerz und das Branding auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweifelung und dem Missbrauch am Internet ganz nahe.

XVI.
Es scheinen sich demnach Hallo Welt, Kommerz, Branding und Datenhimmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie Verzweifelung, drohende Risiken und vermeintliche Medienkompetenz und Sicherheit.

XVII.
Offenbar haben die User-Teilchen im Branding den Mehrwert der Liebe zum Datenschutz genauso nötig wie eine Minderung des Internetkommerz.

XIIX.
Offenbar ist auch weder durch Vernunft noch empirische Forschung erwiesen, daß User-Teilchen sich innerhalb des Internets befinden und fair verhalten, in dem sie Verdienste erwerben können oder in dem die Liebe (sozialen Netwerken und Social Software gegenüber) zunehmen kann.

XIX.
Offenbar ist auch dieses nicht erwiesen, daß User-Teilchen – wenigsten alle – ihrer Sicherheit sicher und Privatsphäre gewiß sind, wenngleich wir der Sicherheitslücken und Medienkompetenz völlig sicher sind.

XX.
Daher meint das User-Teilchen mit dem vollkommenen Aderlaß aller Daten nicht einfach den Aderlaß sämtlicher Datenbanken, sondern nur derjenigen, dessen Entität es selbst geschaffen hat oder solche Entitäten, die ihm durch Vorratsdatenspeicher oder Rasterfahndung auferlegt wurde. Es kommt nicht darauf an, daß User-Teilchen Kenntnis von dieser Entität erlangen oder ihre Entitäten in den Datenbanken selbst beeinflussen können.

XXI.
Deshalb irren jene Datenprediger, die sagen, daß durch die Einträge der User-Teilchen das soziale Netzwerk von jeder Verantwortung frei und los sein werde.

XXII.
Vielmehr überlassen sie den User-Teilchen im Kommerz und Branding keine einzige Verantwortung, die sie nach den rechtsstaatlichen Prinzipien, Menschenrechtskonvention oder nationaler Resolution im realen Leben hätten einbüßen müssen.

XXIII.
Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Verantwortung gewährt werden könne, dann gewiß allein den vollkommensten User-Teilchen, wenn ein Verzicht nicht zu einem Nachteil wäre, das heißt also, in ganz wenigen Fällen.

XXIV.
Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil der User-Teilchen durch jenes gegebene Versprechen auf den Verzicht seiner Verantwortung oder Übertragung seines Aderlaßes getäuscht.

XXV.
Die gleiche Macht über den Kommerz oder das Branding besitzt jedes User-Teilchen, im besonderen in sozialen Netzwerken, womit jenem auch dieselbe Verantwortung zuzuschreiben ist.

XXVI.
Soziale Netzwerke und Social Software handeln nicht richtig, die User-Teilchen die Verantwortung für ihren Aderlaß aufgrund seinen/ihm dafür zur Verfügung stehenden Verschlüsselung oder Nutzungsbedingungen, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden.

XXVII.
Datenlehre verkünden die, die sagen, daß die User-Teilchen aus dem Kommerz und dem Branding emporfliegen, sobald das Datengold in Datenbanken angelegt ist.

XXIIX.
Gewiß, sobald das Datengold in Datenbanken appgelegt ist, können Datenlehre und die Habgier nach einem Internet ohne Grenzen wachsen, aber die User-Teilchen blieben mit ihrer Fürbitte nach Datenschutz und Privatsphäre allein.

XXIX.
Wer weiß denn, ob alle User-Teilchen vom Kommerz und Branding mit einer Verbesserung des menschlichen Lebens abgefunden werden wollen.

XXX.
Keiner ist der Echtzeit seines Risikos bewusst oder den Schutz seiner Privatsphäre gewiß, viel weniger, ob er völlige Genugtuung für seinen Datenaderlaß oder Medienkompetenz erlangt hat.

XXXI.
So selten einer in rechter Sorgfalt Schutzmaßnahmen trifft, so selten schenke er in rechter Weise anderen Glauben und hege Vertrauen gegenüber sozialen Netzwerken und Social Software, nämlich außerordentlich selten.

XXXII.
Wer glaubt, durch Schutzmaßnahmen seiner Anonymität gewiß sein zu können, wird auf ewig mit dem Internet ohne Grenzen verbunden werden oder in einem Geheimdienst seinen Lehrmeister finden.

XXXIII.
Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Daten der User-Teilchen jene unschätzbaren Mehrwert oder erneuerbare Synergien abgewinnen wollen, durch die das User-Leben mit dem Internet ohne Grenzen für den Kommerz oder das Branding vereinnahmt werde.

XXXIV.
Jene unschätzbaren Mehrwerte und erneuerbare Synergien beziehen sich nämlich nur auf die von Menschen selbst festgelegten Grenzen der Moral, seiner individuellen Genugtuung und nicht latenten Bedürfnisse.

XXXV.
Nicht seriös sind die, die predigen oder lehren, daß für die, die User-Teilchen aufkaufen oder ein Internet ohne Grenzen zum Zwecke Entitäten zu klonen, Identitäten feilzubieten missbrauchen oder jene, die Vorratsdatenspeicherung und Rasterfahndung befürworten, Datenschutz, Privatsphäre, Ethik oder Gesetze oder Strafverfolgung nicht nötig seien.

XXXVI.
Jedes User-Teilchen, das wirklich gelöscht werden will, hat Anspruch auf völlige Terminierung seiner Profildaten und chronischen Aufzeichnungen, auch ohne Überbleibsel oder Wartezeit. Vom Beginn an ist dem User-Teilchen eine lesbare und kompatible Datensicherung zu garantieren und kostenlos zur Verfügung zu stellen, mithilfe der er sein Bestreben im Internet ohne Grenzen anderswo jederzeit fortsetzen kann.

XXXVII.
Jedes User-Teilchen, das Ware ist, sei es deaktiviert oder gelöscht, hat Anteil an allen unschätzbaren Mehrwerten und erneueren Synergien, von sozialen Netzwerken oder Social Software gegeben.

XXXVIII.
Doch dürfen Anteil an unschätzbaren Mehrwerten und erneuerbaren Synergien, die das Internet ohne Grenzen vermitteln, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie einen Anspruch des User-Teilchens gegenüber sozialen Netzwerken und Social Software oder einem Anspruch nach geltenden Gesetzen begründen.

XXXIX.
Auch den Gelehrtesten dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Internet ohne Grenzen zugleich das Ausmaß an Risiken und Nebenwirkungen abzuschätzen zu können und den Datenschutz vom User-Teilchen zu verlangen.

XL.
Die Vermittlung von Medienkompetenz konditioniert den Alltag im Internet ohne Grenzen und diesen produktiv zu nutzen. Die Genugtuung aber macht gleichgültig oder süchtig, wenigstens aber fördert und steuert sie die Treue zu sozialen Netzwerken und Social Software für heranwachsende Generationen und lehrt sie, sie nicht zu hassen.

XLI.
Nur mit Sorgfalt und Vorsicht darf das Internet ohne Grenzen angepriesen werden, damit der Mensch nicht fälschlicherweise meint, es sei anderen guten Werken und Taten vorzuziehen.

XLII.
Man soll dem Internet ohne Grenzen lehren: Der Mainstream ist es nicht, daß die Meinungen oder „Gefällt mir“ mit Argumenten und Glaubwürdigkeit zu vergleichen sei.

XLIII.
Man soll dem Internet ohne Grenzen lehren: Innovationen zu teilen, statt Fortschritte in Schubladen vorzuenthalten. Die Umwelt hat immer Vorfahrt, vor jenen Innovationen und Fortschritten, die ihre Ressourcen für den Kommerz und das Branding ausschlachten, ja selbst nur dem sozialen Wohlstand gewidmet sind und Ansässige aus ihren Lebensräumen verdrängt.

XLIV.
Denn allein durch das Internet ohne Grenzen wird der Menschheit gegeben und wird die Völkerverständigung besser, aber durch Regeln wird es und die Menschheit nicht besser, sondern die Menschenwürde nur teilweise von der Unsicherheit befreit, wenigstens legt sie die Illusion von Frieden nahe.

XLV.
Man soll Industrie 4.0, sozialen Netzwerken und Social Software lehren: Wer eine Sicherheitslücke sieht, sie übergeht und statt dessen die Verantwortung an das User-Teilchen abgibt, wirbt nicht für Treue und Glaubwürdigkeit, sondern handele sich den Zorn des öffentlichen Interesses ein.

XLVI.
Man soll Industrie 4.0 lehren: Die, die nicht im Internet ohne Grenzen leben und arbeiten wollen oder das Internet der Dinge brauchen, sollen ihren Alltag immer noch ohne Technik gestalten und bestreiten dürfen und keinesfalls zu einem Internetanschluss oder Zusatzfunktion gezwungen werden, wenigstens darf jenen die freie Entscheidung nicht zum Nachteil gereichen. Sei die Benachteilung als Diskriminierung empfunden, so hat Industrie 4.0 durch konventionelle Produkte eine Alternative oder Default-Einstellung zu bieten, wenigstens hat sie solche Schnittstellen nicht vom Markt zu verdrängen, wenngleich sie Adapter bietet.

XLVII.
Das Internet ohne Grenzen oder das Internet der Dinge sind eine freiwillige und persönliche Angelegenheit, nicht geboten oder vorinstalliert.

XLVIII.
Ein Internet ohne Grenzen sei mehr Nutzen als zur Verfügung gestelltes Geld, deshalb hat es bei der Erhebung und Offenlegung von Daten ein für es dargebrachte Reformation nötiger als Investitionen oder Infrastruktur.

XLIX.
Man soll die User-Teilchen lehren: Wer Personen- und Sozialdaten im Internet ohne Grenzen nur dann zur Verfügung stellen solle, sobald diese für die Öffentlichkeit bestimmt sind, aber sehr unsicher, falls man dabei auf die Treue und die Glaubwürdigkeit von sozialen Netzwerken und Social Software vertrauen müsse.

L.
Man soll die Skeptiker lehren: Wenn User-Teilchen die Erhebungsmethoden der sozialen Netzwerke und Social Software oder die Überwachungsmethoden wüssten, sähen sie sich lieber ins Darknet sinken, als daß sie körperlich in die Cloud verschwinden, jene Selbstverherrlichung und Rechtfertigung untermauern und dort eine immaterielle Co-Existenz führen würden.

LI.
Das Internet ohne Grenzen wäre ohne weiteres in der Lage, wie es seine Rechten und Pflichten künftig definiere, nicht nur bereitbandbereit – wenn nötig, das Darknet zu implementieren, um einen großen Anteil jener Opfer zu entschädigen, die unter freiem Himmel sind.

LII.
Auf Basis eines Impressums oder einer Datenschutzbestimmung die Sicherheit zu erwarten ist eitel, auch wenn der Gescheiteste, ja Laien selbst ihre Echtzeit für konditionierte Medienkompetenz verpfändeten.

LIII.
Die anordnen oder zulassen, daß um der Verbesserung der Nutzerangebots willen der Kommerz und das Branding in den unweiten des Internets nicht völlig zum Schweigen komme solle, sind keine Befürworter für Sicherheit und Datenschutz.

LIV.
Den User-Teilchen geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Datenschutzbestimmung oder Nutzungsbedingung Pflichten verlangt, aberkannt oder aufgerechnet oder nach Zeitablauf verrechnet oder gemindert werden, die als Rechte bereits zuzurechnen und garantiert waren; wenigstens gelte dies für bezahlte Dienste und aufgeladene Credits.

LV.
Die Meinung des Verfassers ist die: Wenn der kleine Internetkatechismus ignoriert – als das Geringste mit einem Cyberangriff, einer Gegenpetition oder Shitstorm missbilligt wird, sollte der kleine Internetkatechismus – als das Höchste mit einer Milliarde „Gefällt mir“ oder Impressionen gewürdigt werden; wenigstens könne kein User-Teilchen es dem Verfasser gleichtun und die ersten Worte des Kleinen Internetkatechismus oder die Reformation des Internet ohne Grenzen für sich beanspruchen.

LVI.
Das Internet ohne Grenzen, aus dem soziale Netzwerke, Industrie 4.0 und Social Software Erneuerbare Synergien oder unschätzbare Mehrwerte schöpfen, ist von der Menschheit weder genügend honoriert noch seine Risiken und Nebenwirkungen annähernd bezifferbar, wenngleich für notwendige Unsicherheiten auch keine ausreichenden Vorkehrungen zu treffen sind, da sonst das zu bergende Potential nicht erneuerbar wäre.

LVII.
Offenbar bestehen Datenschatz, Erneuerbare Synergien und unschätzbare Mehrwerte nicht aus materiellen Gütern, denn die könne man leicht mit vollen Händen teilen, sondern bloß speichern. Die Wert liege offenbar in der Zerlegung des User-Teilchens in seine Anatomie; wenigstens ist die Gewinnungdes Datenschatzes vergleichbar mit der Spaltung eines Atoms, das zu 80 Prozent aus Wasser besteht.

LVIII.
Das Internet ohne Grenzen folge nicht ausschließlich den Verdiensten von Recht und Ordnung, aber auch nicht den Internetpionieren und den Internetgurus, weil sie dauernd – ohne Gewissensbisse – sich nach Genugtuung im Internet sehnen und eine Lobhudelei für den unerfassten Menschen bewirken wollen.

LVIV.
Der Verfasser sagt, daß der Datenschatz des Internets ohne Grenzen seine Arm(e)en und Tentakel seien, aber die kommerzielle Verwendung nicht seiner Auffassung entspricht und nicht sehr viel Echtzeit darauf verpfändet. Die weltweiten Krisen dieser Tage verlangen nach einer anderen Auffassung und Verwendung.

LX.
Wohlbegründet sagt der Verfasser, daß die Verschlüsselungsmethoden, die User-Teilchen geschenkt sind, jenen Datenschatz und Unsicherheit mitbegründen.

LXI.
Selbstverständlich verfüge die Genugtuung und die Medienkompetenz allein nicht zur Vermeidung von Bedrohungen und zur Abwehr beizutragen, in besonderen, ihr zuzurechnenen Vorfällen.

LXII.
Der wahre Datenschatz ist die individuelle Selbstverwirklichung von User-Teilchen und ihre verknüpfte Fürbitte an das Internet ohne Grenzen, nicht ihre Treue zu sozialen Netzwerken, Industrie 4.0 oder Social Software oder den Glauben daran.

LXIII.
Dieser Datenschatz ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus User-Teilchen noch das Letzte herauspresst.

LXIV.
Das Letzte jedoch ist zu Recht außerordentlich beliebt, wenn es den User-Teilchen eine Verbesserung gebiert.

LXV.
Also ist der Datenschatz das Internet ohne Grenzen, mit dem man einst das Wissen von seinen Besitzern trennte und miteinander teilte.

LXVI.
Also ist der Datenschatz das Internet ohne Grenzen, mit dem man jetzt das Bewußtsein und Denken an nur wenige Datenkraken, Internetkartelle und Nachrichtendienste abtreten muss.

LXVII.
Die Innovationen, die als außerordentliche Verbesserung angepriesen werden, können tatsächlich dafür sprechen, was den unschätzbaren Datenschatz anbelangt.

LXVIII.
Doch sind sie, verglichen mit der Genugtuung und der Enthaltsamkeit der unerschlossenen Welt, in der Tat ganz geringfügig; wenigstens könne man für die Knappheit auch eine Überbewertung abrufen.

LXIX.
Die Datenkraken, Internetkartelle und Nachrichtendienste sind angehalten, die User-Teilchen mit aller Ehrerbietung zuzulassen und Konflikten mit dem höchsten Maß an Menschenrecht und Recht auf Unversehrheit zu begegnen.

LXX.
Aber noch mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß andere statt sie selbst ihre eigenen Phantastareien predigen; wenigstens aber dazu angehalten, daß andere statt sie selbst sich an ihren Datenschatz zu schaffen machen.

LXXI.
Wenn eine Innovation keine Verbesserung verspricht, so sei sie verworfen oder zu verbessern.

LXXII.
Wer aber gegen die Zügellosigkeit und Frechheit gegenüber der Regulierung und Überwachung oder Abschaltung des Internet ohne Grenzen auftritt, der sei gesegnet.

LXXIII.
Gesegnet sind wir, die zu Recht ihre Worte gegen diejenigen richten, die hinsichtlich des Datenschatzes oder Darknets auf mannigfaltige Weise Betrug ersinnen.

LXXIV.
So wollen wir vielmehr unsere Sinne schärfen gegen diejenigen, die unter dem falschem Vorwand auf Missbrauch im Internet ohne Grenzen sinnen.

LXXV.
Es ist irrsinnig zu meinen, daß das Internet ohne Grenzen mächtig genug sei, einen Menschen freizusprechen, auch wenn er, was ja möglich ist, der Rechtsstaatlichkeit Gewalt angetan hätte.

LXXVI.
Das Internet ohne Grenzen kann auch nicht die geringste Schuld eines Menschen oder der Menschheit löschen, was die Altlasten betrifft.

LXXVII.
Wenn es heißt, auch der Gelehrteste könnte, wenn er jetzt unsichtbar wäre, keine größere Risiken und Nebenwirkungen erleiden, so sei das eine Herausforderung ihn eines besseren zu belehren.

LXXVIII.
Wir behaupten dagegen, daß dieser wie jeder andere Gelehrte größere Genugtuung erlange, der nämlich auch sich selbst infrage stellt und damit dem Internet ohne Grenzen einen viel besseren Dienst erweist.

LXXIX.
Es sei eine Herausforderung zu sagen, daß die an vorheriger Schnittstelle errichtete Verbesserung, die mit einem Branding oder Kommerz versehen ist, dem Internet ohne Grenzen entgegenstünde.

LXXX.
Jene, die dulden, daß man den User-Teilchen solchen Datenschatz feilbieten muss, werden dafür Rechenschaft ablegenund Offenlegung leisten müssen.

LXXXI.
Die Herausforderung macht es auch Gelehrten nicht leicht, das Ansehen des Internet ohne Grenzen vor böswilliger Kritik, und vor Fragen, Serverausfällen, Cyberattacken oder Heuschreckenplagen zu schützen.

LXXXII.
Warum grenzt das Internet ohne Grenzen nicht das Branding und den Kommerz aus um der Treue und Genugtuung in der höchsten Not willen – als aus einem anderen triftigen Grund – , da es doch unzählbare Mehrwerte und Erneuerbare Synergien schafft um des liquiden Geldes zur Kreierung eines Internets der Dinge oder zum Bau eines Breitbandes – als aus einem sehr fadenscheinigen Grund, den User-Teilchen mühsam ergründen, sich dafür konditinieren oder erst noch erschließen müssen.

LXXXIII.
Warum bleiben die Datenschätze als Vorratsdatenspeicher bestehen, und warum gibt es nicht intelligente Schaltkreise, die wie dafür geschaffen wären, Datenschätze zurückzuerstatten oder mithilfe derer man die Rückgabe verlangen könne, wenn es schon eine Genugtuung ist, die Sicherheit zu gewährleisten oder einen Anspruch darauf begründen könne.

LXXXIV.
Was ist das für eine Frechheit von einem Internet ohne Grenzen, daß es einem Feinde erlaube, Datenschätze auszuspähen; doch aus der eigenen Not willen erlöse es sich nicht selbst von diesem Missbrauch.

LXXXV.
Warum werden die StartUps oder Domänen, die tatsächlich durch Nichtgebrauch an sich längst abgeschafft oder klinisch tot sind, doch noch immer durch die Gewährung von Investitionen mit Datengold aufgewogen, als wären sie höchst profitabel.

LXXXVI.
Warum baut nicht ein soziales Netzwerk, das mehr Bonität besitzt als souveräne Staaten, selbst das Internet ohne Grenzen lieber von seinem eigenen Geld als dem der armen Steuerzahler.

LXXXVII.
Was erläßt der Staat oder woran gibt er denen Anteil, die durch vollkommene Steuertreue ein Anrecht haben auf völligen Genuß und völlige Teilhabe am Breitbandausbau.

LXXXVIII.
Was könne dem Internet ohne Grenzen Besseres geschehen, als wenn die sozialen Netzwerke, Internetkartelle und Datenkraken, wie sie es wenig tun – nämlich Steuern zahlen, jedem Steuer-Teilchen diesen Genuß und diese Teilhabe an dem Datenschatz in Echtzeit zukommen ließen

LXXXIV.
Wieso sucht der Mensch die Übertragung in das Internet ohne Grenzen mehr als die Freiheit, warum hebt er frühere Privatsphäre jetzt auf, die doch eben noch sicher war.

XC.
Diese nackte Tatsachen nur mit „Gefällt mir“ zu unterdrücken und nicht durch vernünftige Argumentation zu beseitigen heißt, die Menschheit dem Gelächter der Datenkraken, Internetkartelle und sozialen Netzwerke oder anderen Feindeskreisen auszusetzen und den Rest der unerfassten Menschheit zum Gespött zu machen, womit sie sich wiederrum im Internet ohne Grenzen Gehör verschaffen müssen.

XCI.
Wenn man daher dem gesunde Menschenverstand followen würde, lösten sich diese nackten Tatsachen ohne weiteres „Gefällt mir“ in Wohlgefallen auf, ja es gäbe diese nackten Tatsachen überhaupt nicht.

XCII.
Darum weg mit allen jenen Profiteuren, die den User-Teilchen predigen: „Sicherheit, Sicherheit“, und ist doch keine Privatsphäre; wenigstens selbst seinen Frieden mit dem Internet ohne Grenzen und seinen Datenschätzen machen oder die Finger davon lassen.

XCIII.
Wohler möge es gehen allen den Profiteuren, die den User-Teilchen predigen: „Daten, Daten“, und ist doch kein Datenschutz; wenigstens selbst das Beste aus dem Datengold filtern.

XCIV.
Den Menschen müsse man ermutigen, daß sie guten Beispielen folgen und nach eben diesen Datenschätzen trachten und daß sie lieber darauf vertrauen, durch viele Rückschläge ins Datenhimmelreich eingehen, als sich in falscher Sicherheit zu wiegen und in Medienkompetenz zu baden.

XCV.
Den User-Teilchen sei bewußt: Das Datengold und der Zugang ins Datenhimmelreich sei so mühsam gewonnen wie die Edelmetalle und Rohstoffe, die dem Erdboden abgerungen werden – nur mit weitaus weniger Zwischenhändlern – , die für die Infrastruktur und Zugangsgeräte nötig sind und ebenso zerstörerisch für die Umwelt sind, der da Lebensraum ist für die Menschen, die am meisten darunter leiden und am wenigsten profitieren.

XCVI.
Im Internet ohne Grenzen wird jeder nach seiner Rücksichtnahme und nicht an seiner Teilhabe gemessen.

XCVII.
Im Internet ohne Grenzen erlangt niemand Souveränität, die nur Staaten erlangen und beanspruchen können. Das Darknet oder das mobile Internet oder das Internet der Dinge gibt es in Wirklichkeit gar nicht; nicht einmal als Enklave. Will sagen, ein Datenschatz der keine Grenzen hat, kann auch keine Souveränität erlangen, selbst nicht mal ein Bewußtsein oder künstliche Intelligenz wollen wir dem Internet ohne Grenzen zugestehen. Deshalb sollten soziale Netzwerke, Datenkraken oder Internetkartelle und Nachrichtendienste nicht einfach nach ihrer Fasson einen Claim abstecken dürfen; nur User-Teilchen selbst können nach ihrer Fasson seelig oder heilig gesprochen werden.

Backlinks to 1984 // Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

Backlinks to 1984

Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

In the year of 2016, May 7th – Es wäre die größte Entschlüsselung des Internets, ja sogar der größte Clou der freien Welt. Craig Steven Wright, ein Homo Socio Oeconomicus par excellence, wie er „im Internet steht“ und seit 2008 den Planeten Google betreten hat, lässt sich vom öffentlich-rechtlichen Sender BBC und der Zeitschrift The Economist als Bitcoin-Erfinder chauffieren.
Bis dato tauchte er nur als Pseudonym Satoshi Nakamoto auf oder unter. Sein Bitcoin-Vermögen liegt im einstelligen Millionenbereich. In den vergangenen Tagen sickerten vermeintliche „erste“ Hinweise auf dem Blog-Portal Reddit durch, dass es sich beim Erfinder um den aus Australien stammenden Computerexperten handeln würde. Zuletzt im Dezember als Satoshi Nakamoto ankündigte, er würde eine Bank für den Bitcoin planen.
The Economist schrieb “But on May 5th he wrote on his blog that he did not have the strength to continue trying to prove his identity, prompting most to add his name to the long list of false leads in the hunt for Mr Nakamoto.“, was grob so viel heißt, er wolle nicht immer wieder versuchen seine Identität zu bestätigen, nur um sich in die lange Liste derer einzureihen, die man für Mr. Nakamoto hält.
Mag schon sein, dass er deshalb die Öffentlichkeit so lange mied, aber irgendwann müsse er es tun, um die Sache ein für alle mal klarzustellen.
The Economist zweifelt jedoch an der Echtheit der Enthüllung und betitelt „Wrights wrongs“ und schreibt noch von ANOTHER; berechtigterweise, da ihm noch niemand persönlich begegnet ist. Im April 2011 hieß es noch, Nakamoto wolle sich mit anderen Dingen beschäftigen. Selbst Newsweek hatte im Jahr 2014 angebliche Enthüllungen dementierten müssen. Andere wiederum fänden es plausibel, dass ein ganzes Team dahinterstecken könnte.
Der Bitcoin war vermutlich als stiller Aufschrei und Protest auf die Finanzkrise entworfen worden. Hatte die Finanzkrise dem vermeintlichen Erfinder etwa schlaflose Nächte bereitet, dass er sich zähneknirschend im Bett wälzen musste, hin und her gerissen von einer digitale Währung – oder sollte man besser sagen, grenzenloses Wechselgeld? Mythen ranken sich, auch jetzt noch.
Ein tatsächliches Outing könnte Ungeliebte auf den Plan rufen, vor der sich Bitcoin-Millionäre mit einem Pseudonym leichter verbergen können oder wollen: Den Ehefrauen und dem Fiskus.

Cyberfunkr schrieb über diesen Tag am 10. Mai 2016

Über den Bitcoin
Bitcoins (engl.: digitale Münzen) sind als dezentrales Zahlungssystem auf Basis einer kryptografische Geldeinheit – von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung – aufzufassen. Bitcoins werden mithilfe einer OpenSource-Software und eines spezifischen Internet-Protokolls auf Heimcomputer über mobile Onlinedienste oder Webserver („Bitcoin Core“) generiert. Teilnehmen kann jeder mit einem Internet-Zugang. Alle Transaktionen werden im Peer-to-Peer-Netzwerk aufgebaut und mithilfe von Protokollen verschlüsselt. Die Bitcoin-Lösung verspricht anonyme Transaktionen.
Das Guthaben muss zu Beginn erst einmal „aufgeladen“ werden, also zunächst in einer realen Währung gekauft werden. Maximal sollen weltweit nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins generiert werden können. Im Jahr 2008 wurde der Bitcoin erstmals in einem White Paper von Satoshi Nakamoto beschrieben.

Quellennachweis:
1) Seite „Bitcoin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Mai 2016, 15:15 UTC. URL:https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bitcoin&oldid=154171452 (Abgerufen: 10. Mai 2016, 09:41 UTC)
2) The Economist online, May 7th 2016, „Wright’s wrongs“ from the print edition: Finance and ecomomics http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21698294-quest-find-satoshi-nakamoto-continues-wrightu2019s-wrongs
3) The long search for Satoshi Nakamoto,May 2nd 2016, http://www.bbc.com/news/technology-36168864

Backlinks to 1984 // Hommage an das ePapyrus

Backlinks to 1984

Eine Hommage an das ePapyrus

In the year of 2053 before Kindle (November 2007) steckten die Bürger von Alexandria ihre berühmte Bibliothek in Brand. Und so waren die wichtigsten Wortschätze, das antike Big Data menschliches Fassungsvermögens bis dahin zusammengetragen, auf immer verloren. Unter den … befanden sich Schriften von …. und wurde von Abertausenden vergessen.

Am 10. Mai 1933 legten keine Analphabeten Bücher in Schutt und Asche. Mit einem Phönix hatten sie nicht gerechnet. Weltweit erinnert die ISBN und hierzulande eine Buchpreisdoktrin an verb(r)annte Werke. Im Internet archive.org und das Projekt Gutenberg. In anderen Teilen der zivilisierten, freien Welt kontaminiert der Kreationismus die Wissenschaft, die Propaganda torpediert die Demokratie. Anderswo geht die konservierte Rezitation vehement runter wie Rizinusöl und ist nicht einmal in Datengold aufzuwiegen.
Mit dem Internet wäre es unmöglich alles Wissen mit einem Streichholz zu verbrennen oder in einem Staatsstreich zu verlieren. Und mithilfe der Cloud besteht keine Gefahr, unseren globalen, intellektuellen Datenbestand in einem Unglück beziehungswaise1) Dislike zu verlieren.
Heutzutage wir der Kummer über verb(r)annte Wortschätze durch innovative Frustrationen ersetzt, die aus dem Unmöglichen resultiert, durch ein MEHR von Halbwissen zu navigieren – „googln“ zu müssen, das in den neu(e)n Jahren, die seit dem Branding des elektronischen Papyrus vergangen sind; angehäuft, aggregiert und synchronisiert wurde.
Das Leidwesen des Homo Socio Oeconomicus mitsamt seiner stereotypischen Sozialcharaktere stammt vermutlich aus seiner Unfähigkeit, alles Gepostete, Rekommentierte, Getwitterte und „Gefälltes“ und sogar Bedrucktes und Beeindrucktes und von vielen als naiv oder wesentlich Betrachtetes zu lesen.

Das vernünftige / künftige Internet bietet (be)zahLose(,) Gelegenheiten unser Wasser / Wissen zu versüssen / vergrössern. Mit anderen Worten: die Überfülle an Informationen verstärkt das U(n)ser Gefühl / „Gefällt, mir!“ der Hilflosigkeit des geschätzten und kultivierten Überfordertseins … wendet sich in Echtzeit an Eingebildete / Halbwissende mitMenschen, Internetgeeks, Jugendsprachler, Anglizismenproduzenten und Linkfabriken im Überall und postuliert: „Kommt, testet und bewertet“ – und im selben Atemzug: „Kommentiert, schrei(b)t, verwässert oder liquidiert und verdient euch Euren IP-Platz in dieser lautlosen Enzyklopädie!“

Diesen Trend kommentierte Jens T. Hinrichs am 29. April 2016.

1) das Wort beziehungswaise steht hier für die Abwertung eines Zusammenhanges

Backlinks to 1984 // Nerds auf Hoverboards

Backlinks to 1984

Nerds auf Hoverboards

In the year of 2015, October 21– Marty McFly, gespielt von Michael J. Fox, hebt in der Sci-Fi-Komödie „Zurück in die Zukunft II“ aus dem Jahr 1989 auf einem Hoverboard ab. Seither kommen Nerds nicht mehr aus der Traumwelt heraus. Sie machen sich das Hacken von Mythen zur Lebensaufgabe, wollen Teil der Lösung dieses Rätsels sein. Einige Nerds haben sich wagemutig herangewagt und sind der Wirklichkeit einem Schritt nähergekommen.

Manche Nerds versuchen es mit Magnetfeldern, um mit den Hoverboards große Lasten zu heben. Durch Selbstinduktion werden auf den leitenden, zumeist metallenen Oberflächen, gleich starke Magnetfelder aufgebaut. Beide Felder müssen einander abstoßen, damit das Hoverboard, nach dem Prinzip des Lenz‘sches Gesetz, schwebt.
Andere Nerds versuchen es mit senkrecht startenden Turbinen oder Propellern.
Erste Testflüge über Wasser scheitern womöglich an der fehlenden Oberflächenspannung des Wasser, da ein zu langer Schwebezustand die Oberflächenspannung aufwirbelt, womit der Auftrieb an Intensität verliert. Ein Laie muss sich die Oberfläche wie eine elastische, aber gespannte Folie vorstellen. Auf die Oberfläche wirkende Verwirbelungen verändern den stabilen Molekularzustand des Wassers. Der Schwebezustand kann nur solange aufrechterhalten werden, wie entgegen gerichtete Kräfte synchron bleiben.

Andere Nerds wiederum könnten es mit einer schwimmenden Plattform versuchen, die mithilfe von Abstandssensoren die kontinuierliche, drahtlose Distanz zum Hoverboard aufrechterhält. Wichtig für die Stabilität ist neben dem Balanceakt des Piloten auch die ruhende Oberfläche. Bei sich-veränderten Neigungswinkeln während des „schwebenden“ Flugs muss sich auch die Ausrichtung von Turbinen oder Propellern automatisch korrigieren.
Andere Nerds packen einfach Räder dran und haben kommerziellen Erfolg. So ein Hovertrax oder ein Sidekick waren anfangs nur für den Indoor-Bereich geeignet und werden künftig die zivile Elektromobilität für den Nerd entscheidend mit gestalten. Für mich stellt sich allerdings die Frage, worin besteht der Unterschied zwischen Schweben und Fliegen? Außerdem war das größte bisher gebaute Hoverboard, nämlich der Transrapid ein beträchtlicher Flop – zumindest im Land seines geistigen Erfinders.
Eine geringe Reichweite und die hohen Entwicklungskosten werden alle Hoverboard-Konstruktionen oder Prototypen gemeinsam haben. Die genaue Lösung wird ein von Geheimnissen umwittertes Rätsel bleiben. Letzten Endes will man der Konkurrenz stets einen Schritt voraus sein oder vorauseilen. Nerds scheuen keine Vorlage, schrecken nicht einmal vor … zurück und „klauen“ selbst bei Hollywood.

Über diesen Tag schrieb Cybrfunkr am 28. April 2016.

Backlinks to 1984 // G is for Genius – Ein Konzern erforscht das MEHR

In the year 2015, August 11 – Das ABC geht neu in die Geschichtsbücher ein und bildet eine geschlossene Menge an Buchstaben, die sich selbst neu erfinden dürfen. Dieses Konstrukt wird fälschlicherwaise mit der des Mischkonzerns General Electric verglichen; gibt es doch ein passenderes Beispiel, nämlich die Zerschlagung des Konzerns Bell Systems zwischen 1982 bis 1984.
Hatte Google nicht unlängst die Aufmerksamkeit der Wettbewerbshüter auf sich gezogen? Kann es sich so der wachsenden Einflussnahme von Aufsichtsbehörden entziehen und allen Kritikern mitsamt Datenschützern zum Trotze ein Schnippchen schlagen?
Angesichts der Tatsache können viele Google Babys als Alphabet-Killer auf die Finanzplätze dieser Welt losgelassen werden. Gelingt es dem Konzern, dann glückt ihm der wohl fast perfekte Börsengang; nicht auszuschließen wäre zum Beispiel, dass der Suchmaschinenanbieter Google Inc. selbst und auch andere Tochterfirmen noch x-mal erneut an die Börse gehen. Ich wage mal einfach die utopische These.

Mögen Sie Banana-Splitt? Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass Ableger mit dem Buchstaben A wie Adsense und Adwords als eigenständige Werbeagenturen unterwegs sein werden und den Werbemarkt erneut aufmischen. Und man vergesse nicht die Neuvermessung aller irdischen und außerirdischen Welten unter einem Kartenbanner. Was die Nachrichtensender nicht auf ihren Navigationsradar hatten, waren das Technologieunternehmen Motorola Solutions, das Businessportal LinkedIn oder die Photogrammetrie-Technologie für 3D.
Noch lachen die vermeintlichen Konkurrenzunternehmen wie Microsoft; allerdings werden sich auch andere Platzhirsche in der Welt von Übermorgen positionieren müssen, spätestens dann, wenn man einmal an die Unternehmensnachfolge der Kindeskinder denkt; sind sie der Welt von Übermorgen gewachsen oder begnügen sie sich mit dem güldenen Löffel oder reiten sie die Hinterlassenschaft ihrer Vorfahren geradewegs in den Appgrund. An einem halte ich aber nach wie vor fest, dass Suchmaschinen zuletzt sterben und nun auch die Topics von A wie Alphabet bis Z wie Zahl in den Internetrankings vereinnahmen.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs am 11. August 2015

Backlinks to 1984 // Nochmal Glück gehabt oder vom Journalismus in Gewahrsam

In the year 2015, July 24 – Der Generalbundesanwalt hat ein Vermittlungsproblem mit seinem vorgesetzten Innenminister. Er sieht die Verfassungsfeinde vor lauter Aufgebäumten nicht. Netzrebellen yelpen, dagegen kommentiere ich so:

Es geht doch nicht um die gesellschaftliche Akzeptanz, weil sich das gemeine Volk nur zu gerne einen neuen Verfassungsschutz leisten würde, nur um besser mit ihm interagieren zu können. Vielmehr sollte man sich darauf besinnen, was uns lieber wäre: ein untauglicher Verfassungsschutz, der unterwandert wird oder ein Verfassungsschutz der den Willen hat, sich zum Schutz der Verfassung zu verbessern; was ja letzten Endes auch seine Aufgabe ist, für die er mit Finanzmitteln und neuerdings mit länderübergreifenden Meldepflichten ausgestattet werden sollte. Schluss, sage ich, Schluss mit dieser Informationsverwässerung.

Ist es daher redselig, die Bemühungen per se im Keim zu ersticken oder sie in einer dem Staat dienlichen Propagandawelle zu tauchen. Dagegen sollte man doch besser abwarten, wie sich die neue Organisationsform bewährt, egal mit welchen Inkompetenzen sie einhergeht. Obgleich man den beinahe Inhaftierten zugute heißen muss, dass sie darüber berichteten; hätten sie doch bloß zuvor den untauglichen Verwaltungstrakt von innen heraus unters Endoskop nehmen sollen. Vielleicht dauert es aber auch nicht mehr lange und der Verfassungsschutz bremst sich durch Datenschutzvorschriften selbst aus.
Nur zu gerne hätte ich mir in unserem sozialen Rechtsstaat den einen oder anderen Dissidenten herbeigewisht. Das wäre doch mal eine Schlagzeile wert gewesen. Beide Seiten täten gut daran, es nicht zuzulassen.

Andererseits würde ich aber nicht so weit gehen, die ach so prekären Dokumente als so geheim einzustufen, dass sie eines Landesverrats würdig sind. Noch gleicht das Dokument einem undurchschaubaren Verwaltungsakt, der indes wahrscheinlich schon zum Scheitern verurteilt ist, sobald sich ein verantwortungsvoller Dominostein aus der Reihe schlängelt, weil er die Würde des Menschen nicht zu ertragen bereit oder sein Rückrat einfach zu schmal beschaffen ist; wie ein Streichholz, das trotz Reibungsverlusten entzündlich ist, aber doch sehr schnell unter falscher Handhabung zerbersten muss.

Überall dort, wo der Staat von Bürokratieabbau spricht, er damit seine Informationspflichten gegenüber dem Bürger meint und nicht, sich selbst eine Schlankheitskür zu verpassen. Mir ist dagegen ein wenig wohler zumute, wenn ich weiß, mit was ich es zu tun bekomme und mich nicht überrascht zeige, dass es da draussen Verfassungsschützer gibt, die nicht nur Kaffee trinken.
Derweil lege ich mein Gesuch auf Wiedervorlage; und damit auch die Dokumente und die Berichte, die da und dort in der vermeintlichen Öffentlichkeit zirkulieren – bis wieder einmal die Feder aus mir spricht: Wäre es nicht mal Zeit für einen Dissidenten?

Aka „The Bitch“ Bote schrieb über diesen TAG am 1. August 2015

Backlinks to 1984 // Hello „Usenet“

Hello „Usenet“

Ich fordere auf, zu einer philosophischen Diskussion.
Ort und Zeit: das Internet – würde man meinen.
Dort wo Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft denselben Ort im Zeitraum einnehmen.
Noch können wir das Über-All nicht begreifen, sondern nur durchsuchen.
Beides erfordert Initiative und kulturellen Austausch.
Aber am besten trifft man sich doch lieber im Usenet.

Bin bald zurück an dieser Stelle.
Jens T. Hinrichs

Backlinks to 1984 // Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht … (Teil II)

Backlinks to 1984

Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht …

In the year of 2014, June 6 – Seit nunmehr einem Jahr sind wir überflügelt von der beknackten Tatsache, dass da kalte Kräfte am Werk sind, die uns ausspionieren. Oder sind wir gar erschrocken von der nackten Tatsache, dass unsere kalten Kräfte nicht über dieselben Fortschritte verfügen? Nun denn, wozu sind denn Spione überhaupt noch tauglich? Es reicht, lediglich den Spion zur Ader zu lassen, um sich an seiner sprudelnden Informationsquelle zu laben. Wann sind wir dieser Tatsache endlich überdrüssig? Mich wird es auch weiterhin nach diesem Lug und Trug dürsten, dafür schreibe ich dieses Beispiel.

Hat sich Snowden nun eines moralischen Sieges als würdig oder seiner Heimatwelt nur einen schlechten Geheimdienst erwiesen? Hat jemand überhaupt einmal Verständnis für sein Heimatland gezeigt und es als „Political Correct“ erachtet, dass Snowden nicht nur in geheimer Mission unterwegs war, sondern auch Doppelagent sein könnte. Vermutlich ging er vor seiner Enthüllung zu seinen Vorgesetzten, um im Sinne des öffentlichen Interesses, für noch mehr Informationsgehalt zu bitten. Als man seiner Bitte nicht entsprach, Snowden seine Seele zum ehrenhaften Profit an die Medien verschacherte, geradeso für einen faden Obolus.
Und dass nur, um seine Spuren mit der darauffolgenden Informationsflut fortzuspülen, geradewegs in die Öffentlichkeit; geradeso wie sich Fluten über furchtbares Land und mitten hindurch zwischen Mauer des Schweigens hindurchschlängeln – bis ins unfreiwillige Exil. Doch mit dieser Informationsflut, die er lostrat, auch Dreck emporkam, der nach abebben des Ansturms der Entrüstung über die Schmach, die er über sein Heimatland brachte, ein Abbild von Schlammschlachten hinterließ.
Zieht auch nur einer in Erwägung, dass es auch anders und später genauso hätte kommen müssen. Egal, ob Kopfgeld oder Erzählung, nur so am Rande wird eine Frage an Snowden haften bleiben – ist er Volksheld oder einfach nur Verräter. Die einen tadeln ihn, die anderen lobpreisen ihn. Man könnte für diese Tatsache auch ein anderes Bildnis zeichnen und weitere Verschwörungstheorien heraufbeschwören, nur um den Geheimdiensten einen anderen Blickwinkel aufzuzeigen, damit sie für andere Perspektiven legitimieren.

Und warum beschweren wir uns über die NSA statt vor den Thoren unserer Geheimdienste zu kehren. Profitieren wir nicht von beiden Erkenntnissen, den Enthüllungen von Snowden und der Erkenntnis, dass Geheimdienste nunmal fehlbar sind. Ein Übereinkommen könnte beinhalten, dass „bessere“ Geheimdienste genauso gut „schlechte“ Geheimdienste mit denselben Techniken ausstatten könnten, bevor wieder ein Dominostein aus der eigenen Reihe tanzt. Aber, dieses gläserne Szenario wäre uns nicht genehm und ebenso völlig uninteressant, selbst für den, der den Dominostein zum Grollen bringt.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs
in vertrauensvoller Absicht.

Backlinks to 1984 // Lieber Snowden, lieber Snowden, was has(s)t du uns nur mitgebracht … (Teil I)

Backlinks to 1984

Lieber Snowden, lieber Snowden, was hast Du uns nur mitgebracht …

In the year of 2014, June 5 – Seit nunmehr einem Jahr stampft die Presse Porzellanscherben aufs erlesene Papier. Die Presse lebt sich aus, preist sich hin und her gerissen; und labt sich an der Titte eines Mannes. Die Geheimnis umwitternde Story wird überall dirt (schutzig) ausgeschlachtet, wo man es wittern kann. Aber, nur was, was ist so brisant?

Die Vereinigten Überwachungsstaaten von Amerika sind seit jeher ein von Geheimnissen und Verschwörungstheorien umgarntes Völkchen. So viele Geheimdienste konkubieren um den geheimnisvollen Gral, dass man getrost sagen darf, man vertraut noch nicht einmal auf die eigenen Reihen. Als vertrauensfördernde Massnahmen werden uns in zahlreichen US-Serien immer wieder neue Geheimdienste aufs Zuckerbrot geschmiert.
Und tanzt dabei ein Trottel aus den eigenen Reihen, zeigt man sich geschlossen; bloß keinen Verrat üben an den eigenen Reihen. Nicht einmal aus eigenen Reihen. Bei jeder Verschwörungstheorie muss ja auch wieder ein Sündenbock her. So baut man gegenüber der Weltöffentlichkeit wieder Vertrauen auf; geradeso. Und wehe die gleichgeschalteten Medien postulieren eine eigene Meinung, dann setzt es was und es hagelt neue Gesetze. Denn die Zusatzartikel, auf die man sich immer mit voller Stolz beruft, sind ja nur Ergänzungen. Für einen Sonderfall wie Snowden sind sie nicht geschaffen und das geltende Recht erst einmal durch Internetprozesse außer Kraft gehebelt; geradeso, das es passt. Und wenn diese Notstandsgesetzgebung mit der Echtzeit des Internets nicht Schritt halten kann, beruft man sich auf den Patriotenakt.
Liebe NSA, lasst mich nur noch eines in eure Münder legen: Diesen Alptraum habt ihr euch selbst geschaffen. Und insofern habt ihr einen guten Job gemacht. Verzeiht mir bitte, hab‘ ich euch etwa um euren Schlaf gebracht. Und ihr Schläfer da draußen, schlaft recht schön, denn eure Wache übernimmt bestimmt ein guter Patriot, dessen wahren Geist und Absicht, die meisten schon vergessen zu haben scheinen. Lasst ab, ihr Volkshelden, wenigsten von einem Patrioten.

Über diesen Tag schrieb Jens T. Hinrichs
in vertrauensvoller Absicht.