Vierter Brief an die Lokallisten

Vierter Brief an die Lokallisten

Gelingt es Ihnen auch so? Ein klitzekleines Augenzwinkern lang hat sie verweilt, die Kommunalwahl, etwas mehr sie Revue passieren und vergangene Versprechungen hinter sich zu lassen. Vieles hätte man wohl anders und besessener machen müssen, von manchen Aussonderungen gar lieber die Lippen gelassen. Mit mehr Voraussicht und sorgfältiger Kampagne hätte alles noch viel besessener verklappt werden können … Aber Schluss mit der Wahlkritik – alles auf Anfang!
Im Kern geht es doch darum, jede kommende Legislaturperiode aufs Neue als Chance zu ergreifen und sich von alten Beschlüssen inspirieren zu lassen – dazu braucht es nur Entschlossenheit, andere dagegen suchen Verdrossenheit. Starten wir also ohnmächtig und zuversichtlich in die Legislaturperiode. An Synergien, Kontroversen und Ideologien mangelt es nicht. Gerade, wenn Parteien vor schwierigen Herausforderungen stehen und scheuen, gilt: Wir Wähler selbst gestalten unsere politische Zunft mitsamt aller Abgründe.

Mit freundlichem Verdruss
Eve Calendar und Don Q. Mancha

Dritter Brief an die Lokallisten

Dritter Brief an die Lokallisten

Soziales Netzwerken hat viele Gesichter. In düsteren Zeiten vollzog es sich im blutigen Sand der Arena oder auf dem Marktplatz unter dem Angesicht des öffentlichen Prangers, wo man die Läuterung anderer ertrug. Gnädige verschrieben sich der Gnade, obwohl es ihnen nach dem Tod anderer verlangte. Heute ist das abträglich, es verlangt den Menschen nach mehr Leben und nicht nach noch mehr Qualität. Unterhaltung soll sie ablenken von persönlichen Schicksalsschlägen und dem Unheil in der Welt.
Seien es nun Menschen unserer Tage oder aus damaligen Zeiten: sich eine kurze Langeweile lang abzulenken wurde und wird als schön empfunden – bis uns der Alltag wiederhat.
Aber wir sind noch guter Hoffnung, dass es noch Menschen gibt, die all das weltliche Unrecht auch oder sogar gerade über die Wahltage nicht vergessen haben und denen die Schicksalsschläge anderer nicht gleichgültig sind. Das gilt im übrigen auf für das asoziale Netz. Solche Netze bieten jedem, der sich nicht heraus begibt, reichlich Gelegenheit, sich an anderen Schicksalen zu laben und sich mit Missverständnissen zu verlinken. Dabei ist leider zwischen gemeiner Äußerung und Minderheitengefährdung alles drin. Dass die Würde des Menschen dabei so leicht verletzt werden kann, halte ich für ein Dilemma. „Gefällt mir“ … nicht.
Versuchen Sie es doch bitte stattdessen einmal mit unseren fallgestrickten Szenarios von Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition und verlinken Sie darauf, wenn Ihnen das Szenario bekannt vorkommt – ganz ohne Gefahr ist das allerdings nicht! Denn dank anderer Bemühungen wird das eine oder andere Szenario geeignet sein für den Angriff auf die Pressefreiheit; die Kindern ab 3 Jahren und Erwachsenen bis 99 Jahren durch Propagandainstitute aberzogen werden soll.

Mit freundlichem Verdruss
Eve Calendar und Don Q. Mancha

Zweiter Brief an die Lokallisten

Zweiter Brief an die Lokallisten

Man stelle sich entblößt vor, dass Einzugsgebiet Ihres Landkreises wäre ein souveränes Staatsgebiet. Dann fände man sicherlich hiesige Großbetriebe, die in ihrer Branche selbst ernannte Exportweltmeister oder Blue-Chips auf den Parkettbörsen wären – mit aller aufgebürdeten Selbstverpflichtungen und mit der besten Selbstzurschaustellung. Gleichzeitig stünden sie als Garant für die regionale Wirtschaftsleistung. Unterm Strich verbündeten sie sich zur Ausgewogenheit an subsumierter Steuerleistung.
Ein Grund genug für Sie, ihre privilegierte Steuerlast dieser souveränen Wirtschaftsregion zu widmen, so gut es ihrer Kaufkraftvitalität zugemutet werden kann. Mit beiden Augen schiele man aber auch auf ihre regionalen Nachbarn. Nicht zuletzt auf die schönen brachen Lande jenseits der Finanzschauplätze, die unseren Anwohnern Arbeitsfron und Lohnnatur geben oder Entlassungsgewissheit und Bedarfssätze spenden.
All diejenigen Vereine, Freiberufler und Subkultur schaffende Mitmenschen möchte man geradezu an die Hand nehmen, um ihrem Landkreis „beizuwohnen“. Auch ihre Ideen und Gedanken können dabei helfen, die Wissenslücken anderer Lokallisten zu schließen. Die Welt ist doch ein Dorf oder etwa doch nicht? Und wer lokal agieren will, muss auch global denken. Deshalb sollten sich auch Subkulturen nicht abschotten oder von Verantwortlichen isoliert betrachten werden.

Sofern auch ihre Meinung mal für eine Subkultur anfällig ist, sind ihre Meinungen – egal, wie individuell, außergewöhnlich oder wie unbedeutend sie vorschneller Verallgemeinerung nach zu sein scheinen, eine Bereicherung für Sie und andere Meinungsäußerungen. Wer sich dieser Tatsache verschließt, hat auch keine öffentliche Legitimation oder ein gewähltes Mandat verdient. Als Gesamtbild stehen freie Meinungsäußerungen für ein regionales Ächtungszertifikat.
Um es auf den Punkt zu bringen, für eine Bevölkerung darf das Maß an inhaltlicher Vielfalt nie voll genug sein. Helfen Sie sich selbst, auch um ihr inhaltliches Maß ein wenig genährter auszufüllen und damit nachhaltiger auszudrücken. Letzten Endes werden wir uns alle darin widerspiegeln. Wollen Sie etwa, dass sich Ihr Gesicht im Gesäß eines lokalen Platzhirsches spiegelt.

Mit freundlichem Verdruss
Ed Event und Don Q. Mancha

Good buy, me a lover

Good buy, me a lover

From: rapunzel@hailcareheaven.it
Subject: You will not forget, bye host

Date: 29. August 2015 23:38:23 MEZ
To: stampit@bookmark.it

Mailware to:shredder@hailcareheaven.it

Hi host,

I open images on my shelf with a cheeseful and loving like man. I am a self-suffered, horny and radio-attractive girl. I have a great nonsense for humor. I have been told that I am a tart and delicious, although I also tend to be a byte modest.
I am lol-linking for a man (or somethink strange) who retweet my shares on lol and familiar and to play the role of my wife. Are you strange-willed and familiar-oriental man? Let‘s just become friends and get to know each others shit.

Good buy, me a lover.

Wenn das Wichsen nicht mehr hilft

Tatort Internet

Wenn das Wichsen nicht mehr hilft

Jungfrau, 40 Jahre: Ich will Dir noch mal Danke sagen. Dein Genuss war ein Lichtblick in meinem tristen Alltag. Die kurze Zeit mit Dir hat mir Trost und Zuversicht gegeben. Du bist eine grandiose Frau, hast ein offenen Loch für andere und Deine kritischen Worte sind mit Bedacht gewählt. Dein Freund kann sich sehr glücklich schätzen. Ich habe Dich gerne in meiner Nähe und höre Dir gerne beim Stöhnen zu. Ich werde Deinen Rat beherzigen und es mal mit anderen Webseitensprüngen versuchen. Ach so, echt peinlich, ich hatte doch glatt den „Bonus“ beim Bumsen vergessen. Wirklich dumm, so geizig bin ich mit dem „Trinkgeld“ nun wirklich nicht.
Deine Bettgeschichten finde ich toll. Sie zeugen von einer guten Menschenkenntnis und Unersättlichkeit. Leider habe ich noch nicht alles verstanden, aber ich bin zuversichtlich, dass Du genau weißt was Du tust und wie Du es stimulieren musst. Du erreichst mich damit und wenn ich Deine Bettgeschichten weitererzähle, dann werden andere sie verschlingen. Eine gute Bettgeschichte ist doch wirklich ein Highlight bei einer Pyjama-Party. Auf die gewagteren Bettgeschichten bin ich schon sehr gespannt. Warum durch neues Experimentieren nicht auch noch andere Löcher stopfen. Auf das „Wie“ hattest Du zu jeder Stellung eine perfide Lösung parat. Über Ashley hatten wir nur kurz gesprochen. Vielleicht gibt es hier und dort auch noch andere Webseitensprünge für uns zu entdecken.

Scheidungspilz: Danke auch, insbesondere für den netten Höhepunkt, den Du beschrieben hasst. Ich stimme Dir zu, ich fand den blauen Montag auch superschön. Bitte tschuldige, dass ich mich erst jetzt zu unserem Webseitensprung äußere. Am Dienstag habe ich meinen Freund geheiratet. Ganz bescheiden, in einem Standesamt, mit anonymen Zeugen von der Straße. Ich hab‘ am Freitag an Dich gedacht, und hoffe, Du hasstest nicht allzu viel Schluckauf, ebenda wie ich am Dienstag. Wie war der erste Webseitensprung ohne mich oder soll ich besser nicht fragen? Hast Du schon was von Deinen gefakten Stellungsgesuchen „online“ geklickt. Wenn ja, ich drück Dir die Daumen. Halte nur noch ein paar Tage inne und Dich von allzu viel wichsen zurück, bis ich aus den Flitterwochen zurück bin. Nicht, dass Du Deine Erdnüsse an anderen Weiber verschwenden tust. Dass könnte uns einen noch viel besseren Höhepunkt bescheren, derweilen begnüge ich mich mit meinen gut betuchten Ehemann. Bis bald … und ich hoffe Ashley hält bis dahin dicht.