Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Die getürkte Demokratie – Demokratie extrakarg in Extralarge

Postings gegen das Vergessen

Die getürkte Demokratie – Demokratie extrakarg in Extralarge

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Cybrfunkr und Jens T. Hinrichs

Der siebente August des sechzehnten Jahres nach Y2K hat Geschichte geschrieben und sich so für die Zukunft hinterlassen. Die Exumierung der Todesstrafe im Himmelreich auf Erden Erdogans rückt näher. Kann er doch auf das Veto der Opposition vertrauen. Bei einer Propagandaschau vor nur hundertausenden „Teilnehmern“ spricht er von Vorurteilen gegen seine Autokratie.

Türkische Demokratie ausgedünnt nach Gutdünken.
Eine himmlische Sache ward herabgefallen.
Ein Mann allein hatte sie sich auf die Stirn geschrieben.
Die apokalyptische Strafe dem Volk ans Bein gebunden,
seinen Bruder in die Knie gezwungen hat.
Aber er hat recht, man spricht relativ viel über die Futscher
und weniger über die gefallenen Bürger.
Der Westen spricht nicht gerne über Märtyrer.

Ihn, dem Mann nicht dasselbe Schicksal ereilt,
wenn er die Todesstrafe per Dekret noch als Majestäts-Beleidigung deklarieren kann.
Er getrost die Guillotinen schärfen kann.
Nur eine Abschreckung, ein Déjà-vu. Kein Grund zur Sorge.

Wer die getürkte Demokratie nicht gewähren lässt,
der könne auch nicht Freund von ihm, dem Mann sein.
Der Mann hat in der Tat recht, mit ihm wollen nur wenige befreundet sein.
Seine demokratische Weltanschauung; nun denn,
Willkür wollen wir es mal nicht küren – eher eine Demontage.
Seinem Marschallsstab fehlt es lediglich an Größe.

Andere halten es für eine türkische Inquisition.
Und Jubel-Osmanen den türkischen Honig versalzen.
Den starken Staat Extralarge als Paradies zu zeichnen, in dem türkischer Honig fließt.
Ein wenig Meersalz nur den faden Beigeschmack versüsst.
Zu öffentlichen Schauprozessen reicht man nun Raki und çay.
Der heiße Draht füllt sich mit milchiger Trübsahl.
Vor und hinter den Kulissen sitzt man auf Schleudersitzen.
Oder sind es Folterbanken? Der heiße Draht makelt hin und her.

Politische Gefangene in Flüchtlingslagern interniert.
Es sind doch nur ein paar Zehntausende.
Zurschaugestellt ein liberales Guantanamo, Vorbilder gibt es ja noch viele.
Bloß nicht dieses Szenario.
In eisernen Vorhängen aus Nato-Draht geschmiedet, herausgepresst aus EU-Geldern.

Politische Geißelnahme kennt man sonst nur von Putschisten und Terroristen.
Eine getürkte Demokratie, die buchstäblich sprachlos macht.
Das Zünglein an der Waage nun keine Lippenbekenntnisse mehr äußern kann.
Eine dunkle Macht, die einem die Stimme verschlägt,
da die politische Scharia der Opposition die Zungen abzuschlagen gedenkt.
Aber selbst Menschen mit Knebeln haben noch Widerworte.
Und die Hydra zeigt sich ungeniert, alle ihre Oberhäupter gen Volke streckt.
Eine dunkle Macht, die keine Archillesversen hat oder gar braucht,
wenn man die Trojaner zu ficken weiß. Das gilt für jeden Spielverderber.

In der Übersetzung heißt es bald, Devisen seien nur die Mehrzahl von Devise.
In der Übersetzung heißt es bald, Guillotine seien nur geschärfte Routinen.
Braucht die EU eine solche Brise?
Nicht anzuzweifeln hat, sondern hinterfragen muss.
Die Diplomatie im Gleichschritt den Müßiggang zelebriert.

Die Tücken der Demokratie selbst fürchten, wir und sie, erlernen müssen,
damit sich die Diplomatie nicht von selbst ins Messer stürzt.
Veto-Staaten hätten viel mehr Macht,
aber solche Macht gönne man Staaten über die man eine Resolution verhängt eh’ nicht.
Das schon jetzt kein Unterschied mehr auszumachen ist, kümmert nur wenige.
Deshalb haben es Bürger-Rechte und Hyper-Linke auch so leicht, europaweit.

Der Mann eine weitere Resolution auf die Schultern seines Volkes lädt.
Kommt aus der Tiefe, um sie zu verschlingen.
Das Bewußtsein, das kein Gewissen hat.
Nur er selbst heraufbeschwören und bändigen könne.
Denn wer anderen in der Demokratie eine Opposition abgräbt,
der stolziert selbst in seine ungewisse Zukunft.

Sie kommt auf leisen Sohlen. Die Ermutigung zur Volksverhetzung. Flotte Demokratie ist radical chic. Fahnen zu schwenken ist nun wirklich nicht schwer. Ihm nicht zuzuwinken nicht korrekt. Man den Erdogan Salute nur einzustudieren hat. Man gar passende Antworten nur zu rezitieren braucht. Letzteres kommt mir irgendwie bekannt vor. Die getürkten Demokratie nur zu liken braucht. Das Liken einer Zäsur gleicht. Bystanding hack the democrazy.

213 Kalenderblätter abgerissen und round about 15 Tage,
Köln ist oft Schauplatz, miesmal türkischer Kundgebungen.
Türkische Demokratie im Galopp.
Der stattliche Buschfunk wird ihm verweigert.
Hätten trotz brilliantem Makeln kein einziges Wort verstanden.
Die Propagandakanonen zündeln lichterloh, die türkische Laola-Welle ist immerscharf.
Das politische Minarett hört man noch in den weitentferntesten Enklaven.
Um sein politisches Kalifat auszurufen.
Um letzten Zweifel den Erdboden gleichzumachen.
Um auch den Frevler ein Stigma aufzunähen.
Doppelte Staatsbürgerschaft entpuppt sich als Trojaner.
Sie in Protokollen zu führen, so wie nur Gauleiter diese Rasterfahndung zu masturbieren wissen.
Und dann Finish der Trojanischen Pferde, würden für ihn im Hahnenkampfe sterben.

Nur Führer verführen Frauen zur außerordentliche Regel.
Männer wie Frauen haften an diesem Führerkult.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor.
Solange Rückgrat nur genügend Rückenwind bekommt.
Auch das ein Bewußtsein zu haben scheint, das kein Gewissen braucht.

In einer getürkten Demokratie nunmal die Hydra die Verantwortung auf das Volk verabschiedet.
Die Verantwortung, so hübsch, gehackt, sei eines Tages in einer Resolution verpackt.
Die geschnürten Schlingen nur Keiner im Volk entfesseln will.
Vom Volk verschlossen, das noch nicht weiß, das es neues Bewußtsein haben wird.
Die neugeborene Oppositionen erst noch viele Makel gebähren muss,
um über dieses Kalifat zu richten.
Denn Gegenwart will nicht darüber sprechen. Erst wenn Vergangenheit gülden ist.
Bis dahin, Schweigen ist Salbei und Reden tut man über das Alibi – eine Pipeline zum Beispiel.

Die türkische Inquisition hüllt sich in eine Wahrheitskommission.
Bloß nicht dieses Szenario.
Darauf folgt die türkische Oligarchie nach russischem Götzenbild, oder was?
Ein brüllender Löwe muss halt auch mit Mäusen jonglieren können.
Zwangsenteignung putscht die Staatsbilanzen.
Um auch die liberale Wirtschaft in den Würgegriff zu kriegen.
Ein verordneter Staatsstreich kann glücken, nur so und nicht anders.
Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

26 Tage sind gezählt. Als tückische Revolluzer zu sehen waren, so weit der Augenschein reicht. Social Software dies mitzuverdanken war. Den Unterschied zwischen den Revoluzzern man bald nicht mehr unterscheiden kann. Kaum zu ertragen das gemakel ist. Sein Hilferuf ward nicht durch Pressefreiheit gestört. schade eigentlich. Die Revolluzer hätten es bestimmt auch ohne ihn geschafft. Dann hätten wir von der Demokratie ein klareres Face. Wer wäret er, wenn Revolluzer nur mehr Time gehabt hätten.

Menschenrechte braucht man nicht anzuerkennen.
Denn man will sie für den Export deklarieren.
Die Mißachtung füllt auch die Staatskassen.
Eine türkische Hand wäscht die russische Hand.
Ein Schulterschluss zum neuen Ostblock schmeckt wie
Abschreckung, die nach Kaltem Kriege lechzt.
Sind stabile Bananenrepubliken etwa die langersehnte Lösung?
Bringen Oligarchien die nötige Geldstabilität?

Dem Kollaps man mit einen Klaps begegnen muss,
damit die Ohnmacht das Bewußtsein wiedererlangen kann.
Das Bewußtsein, das keine Gewissensbisse hat, nur nach Hungerspielen dürstet.
Küsst man Klassenfeinden die Füße oder hält man ihm die andere Wange hin?
Beide, seinesgleichen, vergleichen einander.
Einem Ei wie dem anderen, aus dem nur Kampfhähne schlüpfen.
Bloß nicht dieses Szenario.

Europa braucht noch mehr Zugeständnisse für die organisierte Deportation.
Flüchtlinge und Waffen sich nunmal leicht verschieben lassen.
Flüchtlinge an den Grenzen verrecken, wo Waffen keinen Halt machen.
Wer hat sie vertrieben, war es ein oller Schurke oder gar eine tolle Waffen.
Waffen sollen ja auch schon mal verrecken, das geschieht nur seltener.
Das schon jetzt kein Unterschied mehr auszumachen ist, kümmert nur wenige.

Sollten wir stattdessen doch besser Konflikte
auf `nem Schachbrett austragen; wäre nur zu bequem.
Demokratieberserker würden sich selbst hinterm Schachbrett verschanzen,
selbst mit stumpfen Barbiermessern und Dönerspießen im Anschlag.
Könnte ja sein, das der Gegenspieler zuviel Köpfchen hat.
Spielverderber á la créme de la créme wollen immer gewinnen.

Kein Platz für Remis in der türkischen Demokratie.
Der Augenschein strahlt heller als der Mond, die Fahne braucht mehr Kontrast.
Wie wärs mit schwarzem Mond und Morgenstern auf weißem Kopftuch in Granatapfel getränkt.
Schon jetzt schmücken solche Farben europaweit und unterstreichen das radical chic.
Das schon jetzt kein Unterschied mehr auszumachen ist, kümmert nur wenige.

Aber nur verbranntes Erbe verheißt gemeinsames Zusammenschweißen.
Alles auf Anfang, aber nur dann, auf verbranntem Erbe aufblühen kann.

Und fleißig üben, den Erdogan Salute.
Die Gleichschaltung verschafft eurem Rückgrat neuen Aufwind der Wende.
Ihm solche Flügel zu verleihen, dass er mit nur einem Ausfallschritt über den Bosporus übersetzen kann;
um seine Fühler auszustrecken, ja sogar bis hinüber zum russischen Brückenkopf der Krim.
Falls es euch mal zu eng wird im Süden, braucht ihr nur zu flie_en.

Bis dahin, alles auf Ende und gutes Gelingen.

Backlinks to 1984 // Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

Backlinks to 1984

Rätsel um Bitcoin-Erfinder gehackt – Ist er es oder ist er es nicht?

In the year of 2016, May 7th – Es wäre die größte Entschlüsselung des Internets, ja sogar der größte Clou der freien Welt. Craig Steven Wright, ein Homo Socio Oeconomicus par excellence, wie er „im Internet steht“ und seit 2008 den Planeten Google betreten hat, lässt sich vom öffentlich-rechtlichen Sender BBC und der Zeitschrift The Economist als Bitcoin-Erfinder chauffieren.
Bis dato tauchte er nur als Pseudonym Satoshi Nakamoto auf oder unter. Sein Bitcoin-Vermögen liegt im einstelligen Millionenbereich. In den vergangenen Tagen sickerten vermeintliche „erste“ Hinweise auf dem Blog-Portal Reddit durch, dass es sich beim Erfinder um den aus Australien stammenden Computerexperten handeln würde. Zuletzt im Dezember als Satoshi Nakamoto ankündigte, er würde eine Bank für den Bitcoin planen.
The Economist schrieb “But on May 5th he wrote on his blog that he did not have the strength to continue trying to prove his identity, prompting most to add his name to the long list of false leads in the hunt for Mr Nakamoto.“, was grob so viel heißt, er wolle nicht immer wieder versuchen seine Identität zu bestätigen, nur um sich in die lange Liste derer einzureihen, die man für Mr. Nakamoto hält.
Mag schon sein, dass er deshalb die Öffentlichkeit so lange mied, aber irgendwann müsse er es tun, um die Sache ein für alle mal klarzustellen.
The Economist zweifelt jedoch an der Echtheit der Enthüllung und betitelt „Wrights wrongs“ und schreibt noch von ANOTHER; berechtigterweise, da ihm noch niemand persönlich begegnet ist. Im April 2011 hieß es noch, Nakamoto wolle sich mit anderen Dingen beschäftigen. Selbst Newsweek hatte im Jahr 2014 angebliche Enthüllungen dementierten müssen. Andere wiederum fänden es plausibel, dass ein ganzes Team dahinterstecken könnte.
Der Bitcoin war vermutlich als stiller Aufschrei und Protest auf die Finanzkrise entworfen worden. Hatte die Finanzkrise dem vermeintlichen Erfinder etwa schlaflose Nächte bereitet, dass er sich zähneknirschend im Bett wälzen musste, hin und her gerissen von einer digitale Währung – oder sollte man besser sagen, grenzenloses Wechselgeld? Mythen ranken sich, auch jetzt noch.
Ein tatsächliches Outing könnte Ungeliebte auf den Plan rufen, vor der sich Bitcoin-Millionäre mit einem Pseudonym leichter verbergen können oder wollen: Den Ehefrauen und dem Fiskus.

Cyberfunkr schrieb über diesen Tag am 10. Mai 2016

Über den Bitcoin
Bitcoins (engl.: digitale Münzen) sind als dezentrales Zahlungssystem auf Basis einer kryptografische Geldeinheit – von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung – aufzufassen. Bitcoins werden mithilfe einer OpenSource-Software und eines spezifischen Internet-Protokolls auf Heimcomputer über mobile Onlinedienste oder Webserver („Bitcoin Core“) generiert. Teilnehmen kann jeder mit einem Internet-Zugang. Alle Transaktionen werden im Peer-to-Peer-Netzwerk aufgebaut und mithilfe von Protokollen verschlüsselt. Die Bitcoin-Lösung verspricht anonyme Transaktionen.
Das Guthaben muss zu Beginn erst einmal „aufgeladen“ werden, also zunächst in einer realen Währung gekauft werden. Maximal sollen weltweit nicht mehr als 21 Millionen Bitcoins generiert werden können. Im Jahr 2008 wurde der Bitcoin erstmals in einem White Paper von Satoshi Nakamoto beschrieben.

Quellennachweis:
1) Seite „Bitcoin“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 7. Mai 2016, 15:15 UTC. URL:https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bitcoin&oldid=154171452 (Abgerufen: 10. Mai 2016, 09:41 UTC)
2) The Economist online, May 7th 2016, „Wright’s wrongs“ from the print edition: Finance and ecomomics http://www.economist.com/news/finance-and-economics/21698294-quest-find-satoshi-nakamoto-continues-wrightu2019s-wrongs
3) The long search for Satoshi Nakamoto,May 2nd 2016, http://www.bbc.com/news/technology-36168864

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Urinstinkte

Postings gegen das Vergessen

Urinstinkte

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Cyberfunkr und Jens T. Hinrichs

Mattscheibe, 27. April 2016
Auf der Mattscheibe sitzen sie in der ersten Reihe.
Zur Show _estellt, die Auslese der Rechtspopulisten aller versprengten Szenen.
Das ist ein Muss, sich dass zuzutrauen, keine Gehabe, keine Wonne ist.
Nur müßig sein, darf man nicht.

Pöbel vor der Mattscheibe lacht innerlich. Den sieht man nicht.
Verlängerter Arm des Pöbels am anderen Ufer tut es auch.
Hunde, die bellen, lassen andere zubeißen.
Worte einfach verdreht, schmutzig macht man sich so nicht.
Die Differenzierung zur Apartheid verdammt.

Der Skorpion getragen, vom schlauen Fuchs huckepack genommen,
ihn nur kurz erträgt, um an das ausufernde Publikum zu gelangen.
Letzten Ende ertrinken beide sowieso.
Der Fuchs erlag seinem Mangel an Intellekt, weil er seinem Verstand selbst nicht traute.

Der Skorpion verdankt den Tod seinem Instinkt.
Der Pöbel braucht den Fuchs nicht, da er ihn eh‘ nicht versteht.
Der Pöbel braucht den Skorpion nicht, da er ihm unterlägen wär‘.
Umkehrschluss nur für den Skorpion nicht anwendbar.

Verfolgung nichts Persönliches, sondern pure Institution.
Zur Diskriminierung nur Statistiken und Umfragen heranziehen muss.
Zahlen kann man mit Zahlen widerlegen.
Menschen mit Aktenbergen erschlagen.
Menschenverstand ist nicht Trumpf genug.
Die Entwürdigung tut der Bürokratie gut.
Über Aktenberge vorausschauen müssen,

um dem Verdruss nicht die Grenzen zu öffnen.

Intelligenz wird mit Instinkten kontaminiert.
Aus dem Magenknurren heraus gedacht, mit Bewusstsein, erst Kontroversen fackeln.
Um der Demokratie in die Arteria maxima zu stechen.
Krampfadern schmerzen schon lange nicht mehr.

Den satirischen Katastrophen unlängst die Archilles-Verse gebrochen.

Den Menschenverstand so zu misstrauen, alles andere als klug sein kann.
Wer Minderheiten die Verantwortung für Integration zuschreibt,
hätte die sozialpolitische Bühne eigentlich hassen müssen.

Zahlenfetische sind faschistisch

und argumentieren nicht sachlich,
sondern fuchteln gern mit Umfragen,
diskriminieren mit herunter gebrochenen Zahlen.
Antidiskriminierung kein guter Grund mehr ist.

Statistische Größen nun auf den kleinsten Nenner gebracht.
Gegen instrumentalisierte Diskriminierung man Größe beweisen muss.
Über solche soziale Intelligenz verfügen Zahlenfetische aber nicht.
Ein Kontinuum von Kriminalisierung hinter kontinuierlicher Diskriminierung verborgen ward.
Zwischen Sätzen und Phrasen verschachtelt,

die das Lektorat nicht überstanden hätte,

wenn es nicht gewolltes Opfertier der Propaganda wäre.

Buchstaben in Schwarz–Weiß–Rot auf Buchdeckeln gepinselt.
Wär‘ ein Hakenkreuz auf korrektem Hintergrund nicht „political incorrect“ genug.
Anschließend in Bibliotheken verklappt.
Ethikkettierung genauso, auf sozialpolitische Bühnen schleichen.
So der Propaganda-Akt zum heiligen Gral erklärt.
Unterdessen Presse hinter den Kulissen … (,)verdammt!

Selbst dann, wenn bellende Hunde einen Maulkorb bekämen,
hätte der Pöbel immer noch scharfe Zähne.

Naun, 28. April 2016
Ein RAP gegen Rechts, man staunt.
Solche Klänge und Schelten haben unter dem Pöbel keine Zuhörer.
Mit Musik keine Köpfe gerade rückt.
Musik kann die Welt nicht verändern.
Sie macht die Langeweile in Gezeiten der Ohnmacht nur erträglicher.
Alles Schlechte, nur mit mehr Genuss.

Von Weckrufe und zeitweiligen Wenden kriegt man nie genug „Gefällt, mir!“.
Geben der Wende eine neue Blende.
Volksruf vermag alles verfremden, nur nicht alle verblenden.
Vor unseren Augen spielt aber immer noch derselbe Film.

Aufrichtigkeit und Aufklärung,
ein Offenbare–Dich–Unser zelebrieren muss.
RAP mit Verdruss in Hochzeiten beklatschen,

während Bürger-Rechte und Hyper-Linke sich paaren

und zur neuen Tönen swinge(r)n.
Was geht ab, wenn das mal gutgeht?

Hoffentlich, nix als Sprüche auf Vinyl.
Tschüß, du öde Welt, RAP wir_t, Rapper wird dich p_mpern.

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Zufluchten

Postings gegen das Vergessen

Zufluchten

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Cyberfunkr und Jens T. Hinrichs

Tagwerk, 24. April 2016

Einst Heim-ins-Reich-Geholte arrangieren sich.
Die Ohnmacht in der Regierung angekommen ist.
Den Bürger-Rechten in Europa das mehr als willkommen ist.
Der Pfad zur dunklen Seite ward nie verlassen.
Zu schön sind finstere Tage, um in Dunkelheit zu sein.
So dreist zu sein, um von Dunkelheit erleuchtet zu werden.
Europa auf der Überholspur, Bürger bitte rechts halten.
Herauswinken tut man euch eh‘ nicht.
Wehe dem, der vehement zuwinkt.

Tagwerk, 26. April 2016

Bürger-Rechtsvertreter suchen neuerdings Zuflucht bei der Polizei.
Vermutungen mit freundlichen Grüssen, wie diese, erst recht von der Lügenpresse stammen müssen.
Innendienst das Einfallstor für Gestapo-Methoden sein muss.
Dem Fremdenhass keine neue Plattformen feilgeboten werden müssen,
da man nur die Ordnungsklöster zur Ader lassen muss.
Einfältigkeit ist auch konsequent.
Was tun sie da bloß, wenn nicht,
den Rassismus vor Diskriminierung schützen?

Tatorte, 27. April 2016

66 Tage sind seit dem Volksruf von Clausnitz vergangen.
Eine Blamage, die viele nicht mehr hören wollen.
Neue Führer verteidigen die Busblockade als Demonstration.
Lippenbekenntnis liess lange auf sich warten.
So verlangt es Rechtspopulisten also nach Legitimation.
Nur zu, bitte Lügenpresse, sprich! Es war eine Demonstration, buchstäblich.
Die Wahrheit zwischen den Zeilen verborgen liegt.
War doch die Zuflucht empfindlich durch das Versammlungsrecht gestört.
Die Ausübung der Versammlungsfreiheit maßregelt so etwas nicht.
Grundgesetz schon viele Male besudelt worden ist.
Stattdessen sucht man einfach …
und greift nach Prügelknaben.
Die Mitschuld entblößt, führte die öffentliche Ordnung in Verruf.
Eine Demonstration von Ohnmacht gegen Fremdenfeindlichkeit.
Staat tut fast alles, was notwendig ist, nur mit geringstem Widerstand.
Staat wusste all das, nur nichts von guten Sitten oder Werten.
Demonstration war nur eine Form von Provokation.
„Ach, Knüppel aus dem Sack!“, hätte nur den Schauplatz den Rücken gekehrt und freigehalten.
Stattdessen der kollektiven Freiheitsberaubung die Füße geleckt.
Nicht Busblockaden dieser Tage haben die Würde des Menschen verletzt.
Verfassungslos gerubbelt.
Es war die Ohnmacht, ein Zustand von Starre und Schweigen.
Fremde ausgeliefert wurden, der rechtspopulistischen Tyrannei zu Füßen gelegt.

Randnotiz, 27. April 2016

Schindler‘s Frist nun endgültig abgelaufen.
Nur Machtabwehr, eine List‘ nützt gegen Spionage eh‘ nix.
Schon widerlich, baut man auf vertraute Männer.
Gott sei Dank! V-Leute dürfen ‘s noch nicht sein.

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Die Machtergreifung

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Die Machtergreifung

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Sharelog und Cyberfunkr

In kaum mehr als zwei Countdowns
Werden sie stille Heerschau oder neue Standarten halten.
Während Europa dem Morgenland entgegen segelt.
Der Spiegel hängt als Relikt an der Wand.
Journalisten flüchten über die Binnenmeere. Fernsehen halbleer.

Und kaum viel später, in einem Modetrend.
German Beauties haben rosa Haut und tragen Edelweiss.
Haben blonde Perücken oder Glatze.
Haben blaue Augen und schade, tragen eigentlich keine blauen Feilchen.

Kopftuch floppt, spitze Kapuzen jetzt auch auf den Laufstegen wieder top.

Ordnungshüter tragen spitze Hüte in den Farben Allerlei.
Schengenraum nun ausgemustert, trägt nun Stacheldraht.
Adieu!, auch du, du inkonsequentes Vermummungsverbot.
Blaukraut im Braunkleid, blauäugig sein führt zum braunen Leid.

Die Literatur wird vom Faustrecht und nicht vom Urheberrecht geprägt.
Journalisten darf man dann offiziell auch non-verbal schaden.
Journalist, a.D. wollen keine Journaille mehr sein, aber bessere Dissidenten.

Und nach der Machtergreifung in Berlin und Brüssel

kommt die Sintflut, Europa wird demontiert.
In nationalsozialistische Besatzungszonen zerlegt.
Vernetzt sind sie ja schon.
Seht, wie das Reichstagsbranding funktioniert!

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Europäische Agenda 2030

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Europäische Agenda 2030

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Sharelog und Cyberfunkr

Noch 5045 Tage bis zum Frührerjahr 2030.

Von vielen „Mahnwachen“ ein Szenario.
Türsteher wachen über die gebotene Geschäftsordnung.
Neuvermessung der Verfassung bietet Softwarelücken.
Gerichte gibt es nur von Lieferhelden.

Die Cloud verteilt nun Beschlüsse in der Box.

Dann Gesetze zur Reaktivierung der Internierungslager.
Big Brother kunterbunt, aber political incorrect.
Die Zeit übergelaufen. 5 vor 12 verstrichen, meint ihr nicht auch?
Die Zeichen zu lesen, haben wiedermal alle vergessen.

Dann plötzlich stürzt die European Discovery.
Reinkarnation ERP. Ein neuer Marshall muss her.
Angst vor Terrorismus überragend, man stellt keine Fragen.

Gesellschaftliche Amnesie wieder dann nur einseitiges Phänomen.
All die Bürde, würde uns nicht all zu sehr überraschen.
Ertragen es mit (Ver)fassung.

Für Hyperlinke werden McCarthy-Kommissionen einberufen.

Datenkraken erfinden Volksempfänger-App.
Bundestrojaner gibt es ja schon.
Das weniger MEHR heißt jetzt Welle 2.0
Haben keine Mittel dagegen, brauchen wieder GegenWiderstand.

Doch der passive Widerstand schläft nicht.

Allierte und Koalitionen formieren sich.
Hoffentlich noch rechtzeitig, linksseitig, aus der bürgerlichen Mitte.

Für Lobbyisten bleibt nur die Flucht ins Reich der Mitte.
Der non-verbale Machtkampf reift und spür‘ ich auch in Dir.
In Dir, der oder die noch Vernunft und Mitgefühl übrig hat und nicht hasst.
Im Grundgesetz steht „soziale Marktwirtschaft“, nichts von Sozialismus oder Faschismus.

Und einst wir kommen die Erkenntnis über das Übel,

dass sie ernten, was sie hassten.
Und wir das alte Leichentuch erneut lüften müssen,
für ein noch viel stabileres Europa.
Die Ewigkeit ist nicht kurz, mehr als eine Legislaturperiode lang.

Verschiedene Geschwindigkeiten nicht gestutzt,
sondern tunen müssen.

Die Türkei wird gut bestückt. Münzen nur noch für sie gedruckt.

Finanzierungslücken zu stopfen, birgt immer neue Risiken.
Denn der Wirtschaftskreislauf dreht sich wie ein Hamsterrad.
Wohin mit den Flüchtlingslagern, wenn sie leer sind? Warum kein Bleiberecht?
Internierungslager in totalelitären Regimen ohne Verfallbarkeitsdatum immer zu gebrauchen sind.

Türken und Griechen verstehen sich wie noch nie Dagewesenes.
Deutschland hilft, dem Waffenhandel.

Der nützt nur nicht der eigenen Bundeswehr, eigentlich schade.
Ihre Stützpunkte werden eingeladen in die ganze Welt – ein Trostpflaster.

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Demokratiedämmerung

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Demokratiedämmerung

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Sharelog und Cyberfunkr

Den Sonntagsbraten gibt es zur Demokratiedämmerung.
Passiver Widerstand braucht mehr Eier, kein Eis in seiner Tattorte.
Den Rechten werden weiße Rosen überreicht.
Und weniger Wortsalat, satt macht nicht der rechte Tellerrand.
Damit schlagen wir die Antipathie.

Über die Peggy da und dort im Osten darf man lachen.
Hassen tun wir sie und sie nur nicht gut genug. Biss aufs Blut alles kosten.
Seit Demokratiedämmerung ist auch der Tanz mit Totgesagten wieder erlaubt.

Los Muertos auf Gedenkstätten. Opfer regen sich ja eh‘ nicht mehr.
Verdrossenen schlagen dieses Erbe gerne aus, denn das Joch wiegt schwerer.

Mit Humor ist gut Munkeln auf dem Pfad zur dunklen Seite.
Die Demokratiedämmerung auf sich geschüttet, lässt sich dann federleicht ertragen.

Den Komödianten gehen die Maschen aus.
Über Flüchtlinge macht man ja keine Witze.
Die achtzehnte Stunde der Patrioten tritt den Deutschen kräftig in den Arsch.
Gleichberechtigung ist nicht, einer Frau die rechte Hand zum Gruß zu verrenken.

Haltet teuren Tassen mit Lettern im Zaum.
Der Mittelwert in Europa stirbt. Ein Verwaltungsakt des Vergessens.

Noch vor wenigen Tagen las ich über die Heimgesuchten, der Gräber der Gefallenen.
Tränen haben wir genug vergossen, warum also nicht wieder Lachen zum Hitlergruß?
Klatschen und anschließend Hände in Unschuld waschen.
Applaus. Applaus. Weinen nur noch an einem Tag der vielen Jahre.

Da aasten sie nun, laben sich am Läutern.
Läuten ein zum Weckruf der Blasphemie.
Über das worüber nicht zu lachen ist, werden dennoch Witze gemacht.
Propaganda wird so gemacht. Tatsache ist faschistisch und nicht taktisch.

Und später wird man sie fragen, wie gelang ihnen das nur.
Sie antworteten nur, es war ihnen angeboren.
Herzliche willkommen, Subkultur der Demokratiedämmerung.

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Die Apartheidbewegung

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Die Apartheidbewegung

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Sharelog und Cyberfunkr

Auf zu Wahlhalla im Radetzkymarsch.
Den Aufstieg und Niedergang hatten wir schon mal.
Um die Trauer um den Untergang des vereinten Europas zu begrüßen.
Um dem Leichentuch des alten Europas neues Überleben einzuhauchen.
Furcht und Elend ist der Pfad zur dunklen Seite.

Wer diese Macht begreift, der muss nicht von der Macht selbst ergriffen sein.
Hochstapler gibt es ja schon genug.
Wer die Entnazifizierung nicht konsequent extrapoliert,

legitimiert rechte Splittergruppen und exportiert sie.

Unlängst in Deutschland.
Die Fünf-Prozent-Hürde war gehackt.
Kommunalwahlen wieder in rechten Verhältnissen.
Sturmtruppen vorwärts – wirklich alles Humbug?
Deutschland verdient sich eine IP-Adresse in der Demokratiedämmerung.

Hessen Zentrale, nun zum Schauplatz umgebaut.
Wahlhalla ist nun eingetreten, wie uns durch die „Weiße Rose“ ausgedrückt,
vorauszusehen war.
Nun über den Dritten Weg angekommen,
formiert sich eine rechte Enklave – mitten in Europa.
Schon wieder, widerlich.

Es heißt, es seien achtundachzig Thesen an die freien Mauern anschlagen.
Parlamentarismus ist zu Unrecht auferlegt, nur mit Demokratie besudelt ist.
Urheber des Grundgesetzes waren nur grundsätzlich einer Meinung, oder was?
Der Mob ritzt sich mit stumpfen Gyutinen,

umso die politische Emanzipation umzukehren.

Apartheidsbewegung manifestiert sich neuerdings in Friedensmissionen.
Der Verfassungsschutz erinnert sich bestimmt nicht mehr.
Man schrieb den 276. Tag im Jahr der Wiedervereinigung; verdammt lang her.
Lauschangriff im freien „Darknet“ offenbart noch Meilensteine.
Post von Patrioten mit Kürzel AFD. Rechtspopulisten wirklich nicht gut im Scrabbeln.
Vermutlich nur besser im Versteckspiel Achtundachzig.

Seit 25. Jahren und mehr Tage bricht es aus ihnen heraus – Bruder gegen Bruder.
Parolengebrüll und Blutlachen. Volksruf Nimmersatt, einfach huckepack.
Bürgerrechte erpressen alternative Naiven. Volksruf Nimmersatt, einfach huckepack.
Den Aberglauben an die Heerscharen, versprühen sie im Nu, quasi im Spaziergang.
Das kommt davon, wenn man aus Entnazifizierung nix als nur Asche macht.

Die Würfel sind gefallen.
Zynisches Bauchgefühl ist Überrest eines gereizten Blinddarms.
Nun manikürte Parteiendoktrin auf der Serviẹtte.
Doppelte Tinte darf nie trocken, auf dieser Et(h)ikette, die so groß ist,

wie das alte Leichentuch europäischer Geschichte.

Der Vorläufer war auch nur ein unscheinbarer Bierdeckel.

Nicht ausgeschlossen, auch das nicht ist, feilschen kann man immer noch.
Denn Parallelen in der Geschichte wischt man einfach weg. Tabula rasa!

Mit Wahlhalla kehrt nun ein,
Abendlandeuphemismus nach „White-Power“– Alchemie.
Geschichtsreform mit dem Radiergummi birgt neue Impulse für Pisa.
Bewusstsein stören bei den Lehrern.

Rechte Gelehrte behüteteten nicht, sie wüteteten.

Seht, wie sie Setzlinge pflanzten, bald schonungslos im Kindergarten.
Schüler schwatzen über nationalen Tellerrand.
Dunkles Kapitel ideologisch weggesprengt, soll im Snob verschwinden.

Schüler haben Mitgefühl, geschätzt überfordert, es ihnen bald aberzogen werden.
Fanatischer Kreationismus auch eine Form von Terror ist.
Aber Bürgerrechte huldigen diese Mittel – gaukeln Humbug.

Und kaum viel später, in einem Bildungsputsch.

In Natur-, Sozialkunde und der Biologie 300 Jahre Darwinismus ignorieren.
Wissenschaft zensieren und Lügenpresse verbannen.
In den Akademien wird nur noch herumgedoktert, einen Titel braucht man nicht mehr.
Reichstagsbranding ist ein so viel besseres Marketing.
Um den verlorenen Wählern einzubläuen: Gott sei ein weißer Mann.

Tergeo! Enervate! Kreativer Nationalsozialismus im Kunstunterricht.
Dort spinnt man Seemannsgarn und Leidfäden.
Nationalsozialismus aus den Büchern radieren, die sie sonst verbrennen würden.
Das Progrom ist eine ganz tolles Nomen.
Landratten lesen Uhren von rechts nach Backbord.
Beim Zusammenfügen gebrochener Teile

bleibt der Pressekodex eine Variable und nicht Konstante.
Das Wort Algebra bleibt jedoch arabisch.

Kreationismus bildet, wirkt wie eine Staatsreligion.
Gewaltenteilung ist nun intollerant.
Für Demokratie hat man nur noch nostalgische Sympathie übrig.
Denn die Demokratie wird nun beherrscht vom Abendland.

Hessen hat viel mit „Hess“ und „hassen“ gemein, nicht wahr?
Noch dürfen Bürger über solche Meinungssülze der Lügenpresse allein entscheiden.
Wer die Schulbank drückt lernt einfach, sich Rechte mit Unrechten einzuverleiben.
Doppeltes hält aber nicht immer was es verspricht.

Und deshalb haben die hiesigen Kommunalwahlen auch eine Signalwirkung.
Führen sie Massen, wie Motten vom Licht in Bann gezogen.
Die Entschlackungskur wird nie mehr vollzogen.

Am 67. Tag wahre Lüge, Frühlingsgefühle, es geht voran.
Ein flüchtiges Erdbeben spürt man, dagegen ist bereits das Soll erreicht.
Nachbeben des Nationalsozialismus waren nie verschwunden.
Unlängst prophezeiten wir neue Reichstage.
Wo Schüler ihr Abendgebet aus „Mein Kampf“ rezitieren.

Nicht mehr Amen sagen, sondern Achtundachzig.

Adebar gebärt keine Kinder; plötzlich ein weiblicher Storch im Nibelungenlied.
Hessisches Wahlhalla ein Phänomen mit phänomenaler Gänsehaut.
Arme Deutsche gegen schleichende Meute, dessen Beute sie nun sind.
Davor warnen wir! Bitte Ode an die freie Presse und schön die Deutschlandtakte auswendig lernen.

Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition // Servus, Solidarność

Postings gegen das Vergessen

Servus, Solidarność

Aus dem Beige Book „365 Tage mehr oder weniger Jahre Furcht und Elend in Europa in schrecklicher Tradition“

von Sharelog und Cybrfunkr

Am 362. Tag des Jahres 2015, ein Wink des Unheils
zieht die Schlingen enger um den langen Arm des Solidarność.
Solidarność war nur des Esel‘s Brückenkopf für NS und nicht NSZZ.

73 Tage kaum ein Hauch von Todesmut der Polen
Ohnmacht einer Welt unter unfreiem Himmlerselszelt gebannt.
Tertiäre Gewaltenteilung und Verfassungsgericht wird von Totalelitären abgebrannt.
Vergoren, fermentiert, gekeltert zu einer Schnapsideologie reduziert. Nastrowje!

Übertriebene Menschenwürde nun frisch verliebt.
Ausgelobt und verheiratet mit dem Nationalsozialismus,
bis das der Tod sie scheidet und nicht der Katholizismus.

Versprochenes ward nie mehr gebrochen.
Excusez-moi! Justizia.

Solidarisch, durchgestylt für n(e)ostalgische Schauprozesse.
Mit Wiedergeburt des parlamentarischen Widerstands aufzuhalten sind.
Polen braucht einen neuen Papst.

Dem sie einst die politische Weltbühne mit verdanken.
Polen führt Nächstenliebe ad absurdum. Justizia, par excellence!

Der 274. Tag des Jahres 2014 war vom Kalender gerissen.
Hyperlinke sahen Opposition gefährdet.
Legten Verfassungsbeschwerde ein, wollten doch nur Helfershelfer sein.
Nichts als Populismus nach freiem Ermessensspielraum.

Kaum 1 Jahr, 5 Monate und 10 Tage oder mehr als 1 Stunde ist es her.

Diese Notlösung öffne Einfallstor für Notstandsgesetzgebung,
würden nur Kritiker behaupten.
Die Linke in Europa zur Einfältigkeit vereint.
Gemeinsam schreiben sie die kommenden Geschichten.