Welle 2.0 / User-Wordschatz / Schlachthofrufe

Welle 2.0 User-Wordschatz

Schlachthofrufe

NOUN. Satyre. Daz Quieken bzw. Erquicken vom Hinterhof. Die ausufernde Wut vermeintlicher sozialer Unterschichten, gerne auch von Delegierten in den Mund genommen oder gerappte Unworte. Beispiele: „Kartoffeln satt, statt Döner platt“, „Hätten sie gerne Brust oder lieber doch die Keule?“, „Keule schwingen, statt heulend klingen!“, „Des Bachmanns Sieg, ist das Petry Heil.“, „Abfackeln, statt Kerzen!“, „Wir brauchen keine Schlagbäume. sondern Schießbefehle“, „Lügenpresse“, „Wir sind das Volk“, „America First“, „U are fake-news“, „… alternative facts“, „Der Islam gehört nicht zu Europa!“ u.s.w.. recorded: Sonntag, 4. Februar 2017, 16:02 Uhr

Autor: en bloc thesis

Jens T. Hinrichs, Journalist, a.D. (außer Dienst) und Selbstverlag (dauerhaft geschlossen). Glaube fest an den Grundsatz “The answer how to question something is whistleblowing. The rest will be killed by free speech.”