Welle 2.0 / User-Wordschatz / Digitale Ethik

Welle 2.0 User-Wordschatz

Digitale Ethik

NOUN. Eine legitime Digitale Ethik umfasst Vorschriften im Umgang mit dem Internet ohne Grenzen ausschließlich zum Schutz der Privatsphäre und zum Schutz der Zivilgesellschaft vor zu viel Einflussnahme von Internetkonzernen und Internetkartellen ohne Verlust freier Meinungsäußerung und fehlender Aufklärung der Informationsgesellschaft – anders als nach der verallgemeinerten Auffassung, Regeln für Menschen im Umgang mit sozialen Medien und dem Internet zu schaffen und User im Hinblick auf Gefahren durch die frühzeitliche Vermittlung von Medienkompetenzen zu sensibilisieren. Eine legitime Digitale Ethik muss den Grad der Technizität, die Abhängigkeit eines Menschen oder der Gesellschaft vom Stand der technischen Entwicklung, den Stand der Vollbeschäftigung, den Sozialabbau und die Sozialverträglichkeit von Arbeitsplätzen und Arbeitsteilung in Bezug auf die Digitalisierung und die individuelle Wertschätzung des wesentlichen Nutzungsverbesserung mitberücksichtigen. Anregungen für eine legitime und für die Gesellschaft konforme Digitale Ethik findet man unter anderem im kleinen Internetkatechismus und seinen 97 Thesen nach Hieronnymus Genesis, der als kostenfreies E-Book erhältlich ist sowie in der interdisziplinären Interaktionstheorie von Jens T. Hinrichs. recorded: 23. Oktober 2016, 20:00 Uhr

Autor: hieronymus

Ich bin zutiefst gekränkt von einem Idealbild des Internets. Meine Blickwinkel sind aber auch auf die zeitgenössische Tyrannei gerichtet und richte über jene, die selbst wie ich unsichtbar, aber dennoch teil unserer Wirklichkeit und Wahrnehmung sind. Meine Scheuklappen sind sperrangelweit offen für den Tellerrand, der die Mitte der Gesellschaft verwässert und die lokale Atmosphäre verdunkeln will.