Backlinks to 1984 // Kleiner Internetkatechismus – Evangelium nach Hieronymus Genesis

Backlinks to 1984

Kleiner Internetkatechismus

Evangelium nach Hieronymus Genesis

Echtzeit So. 21:05 Uhr, 4 Sept., 16, nach Y2K. – Aus Liebe zum Frust und in dem Bestreben, das Internet ohne Grenzen zu ergründen, soll unter dem Pseudonym Hieronymus Genesis, der dem ehrwürdigen Verfasser Jens T. Hinrichs, Journalist a. D. ebenbürtig ist, der da mit Herz und Verstand publiziert sowie deren außerordentlichen wissensfiltr daselbst, über die folgenschweren Sätze des kleinen Internetkatechismus diskutiert werden. Deshalb bittet der Verfasser die, die nicht anwesend sein können und mündlich mit ihm debattieren können, dieses in Abwesenheit, schriftlich niederzulegen oder mit einem Hinweis auf diese Quelle zu posten. Im Klarnamen unseres Verfassers Hieronymus Genesis, „Gefällt mir“.

I.
Da Anbieter von sozialen Netzwerken und Social Software
ebendar sprechen „Gefällt mir“, haben sie gewollt, daß das ganze User-Leben der Anbieter zu Gute gespeichert, Unternehmenswert und Goodwill sein soll.

II.
Diese Geschäftsgebahren können nicht von der Datenschutzbeichte, Geschäftsbedingungen und Genugtuung als solches, die durch das innovative Dekret mitbestimmt werden, verwaltet werden.

III.
Es bezieht sich nicht auf den Wohlstand, ja ein solcher wäre gar keiner, wenn er nicht nach innen und außen mancherlei Werke zur Löschung oder Apptötung der menschlichen Existenz bewirkte.

IV.
Daher bleiben Verstand und Persönlichkeit von User-Teilchen, solange das Herz gegen sich selbst rebelliert und – das sei die Wahrheit – bestehen bleibt, also bis zum Tor ins Darknethimmelreich.

V.
Das Internet will und kann keine Strafen oder Schranken erlassen, außer solche gutheißen, die es auf Basis seiner selbstregulierenden Entscheidung oder der der infrastruktuellen Satzungen und Lösungen auferlegt hat.

VI.
Das Internet kann einen Schaden nur dadurch vermeiden, daß es ihn als von User-Teilchen geächtet erklärt, beteuert oder durch eine Petition bezeugt; natürlich kann das Internet die ihm vorgeworfenen Beschuldigungen von sich weisen; wolle man das unter Betroffenen geringachten, bliebe der Schaden teilweise oder könne sogar ganz und gar bestehen. Selbst Vorwürfe blieben nach einem Löschantrag unweit der Suchmaschinen gespeichert.

VII.
Das Internet erlässt überhaupt keinem User-Teilchen die Verantwortung, für die Entscheidungen, die andere User-Teilchen treffen, ohne sie zugleich zu demütigen und zu unterwerfen oder einen Stellvertreterkrieg zu entfachen.

VIII.
Die selbstregularischen Mitbestimmungen über das Internet sind nur für die Lebenden verbindlich, den deaktivierten oder gelöschten Identitäten oder Erben einer Datenbank-Entität dürfen demgemäß nichts auferlegt werden.

IX.
Daher handelt das Internet gerecht, den User-Teilchen gegenüber gut, wenn es in seinem Ultima Ratio immer den Fall eines Todes, Ohnmacht oder Unbewusstsein und der höchsten Not sowie die freie Berichterstattung ausnimmt.

X.
Unbewußt und schlecht handeln diejenigen User-Teilchen, die den sozialen Netzwerken und Social Software ebendar Daten für den Kommerz oder für das Branding aufsparen.

XI.
Die Geschäftsbedingung, daß Daten von User-Teilchen für Innovation umgewandelt werden könne, ist ein Aberglaube, oder Fortpflanze (Unkraut), der oder die offenbar gesät worden sind, während die User-Teilchen schliefen und solange ein Unkraut darstellen bis das Internet ein eigenes Bewusstsein oder von selbst eine künstliche Intelligenz entwickelt.

XII.
Früher wurden die Inhalte nicht nach, sondern von den nicht-kommerziellen User-Teilchen geschaffen, gleichsam als Prüfstein für die Authentizität der Inhalte.

XIII.
Die deaktivierten Identitäten und vererbaren Datenbank-Entitäten werden von allem gelöst, und für die sozialen Netzwerke sind sie schon tot, weil sie von virtuellen Rechtswegen befreit sind und dieser letzte Wille nicht zu beanstanden ist.

XIV.
Ist die Haltung eines User-Teilchen und die Treue (sozialen Netzwerken und Social Software gegenüber) unvollkommen, so bringt ihm das notdürftig große Unsicherheit, und diese ist umso größer, je größer die Sicherheitslücken bei kontinuierlicher Verbesserung von Nutzerangeboten sind.

XV.
Diese Unsicherheit und der Schrecken genügen für sich allein – und von anderem zu schweigen –, die Pein des Kommerz und das Branding auszumachen; denn sie kommen dem Grauen der Verzweifelung und dem Missbrauch am Internet ganz nahe.

XVI.
Es scheinen sich demnach Hallo Welt, Kommerz, Branding und Datenhimmel in der gleichen Weise zu unterscheiden wie Verzweifelung, drohende Risiken und vermeintliche Medienkompetenz und Sicherheit.

XVII.
Offenbar haben die User-Teilchen im Branding den Mehrwert der Liebe zum Datenschutz genauso nötig wie eine Minderung des Internetkommerz.

XIIX.
Offenbar ist auch weder durch Vernunft noch empirische Forschung erwiesen, daß User-Teilchen sich innerhalb des Internets befinden und fair verhalten, in dem sie Verdienste erwerben können oder in dem die Liebe (sozialen Netwerken und Social Software gegenüber) zunehmen kann.

XIX.
Offenbar ist auch dieses nicht erwiesen, daß User-Teilchen – wenigsten alle – ihrer Sicherheit sicher und Privatsphäre gewiß sind, wenngleich wir der Sicherheitslücken und Medienkompetenz völlig sicher sind.

XX.
Daher meint das User-Teilchen mit dem vollkommenen Aderlaß aller Daten nicht einfach den Aderlaß sämtlicher Datenbanken, sondern nur derjenigen, dessen Entität es selbst geschaffen hat oder solche Entitäten, die ihm durch Vorratsdatenspeicher oder Rasterfahndung auferlegt wurde. Es kommt nicht darauf an, daß User-Teilchen Kenntnis von dieser Entität erlangen oder ihre Entitäten in den Datenbanken selbst beeinflussen können.

XXI.
Deshalb irren jene Datenprediger, die sagen, daß durch die Einträge der User-Teilchen das soziale Netzwerk von jeder Verantwortung frei und los sein werde.

XXII.
Vielmehr überlassen sie den User-Teilchen im Kommerz und Branding keine einzige Verantwortung, die sie nach den rechtsstaatlichen Prinzipien, Menschenrechtskonvention oder nationaler Resolution im realen Leben hätten einbüßen müssen.

XXIII.
Wenn überhaupt irgendwem irgendein Erlaß aller Verantwortung gewährt werden könne, dann gewiß allein den vollkommensten User-Teilchen, wenn ein Verzicht nicht zu einem Nachteil wäre, das heißt also, in ganz wenigen Fällen.

XXIV.
Deswegen wird zwangsläufig ein Großteil der User-Teilchen durch jenes gegebene Versprechen auf den Verzicht seiner Verantwortung oder Übertragung seines Aderlaßes getäuscht.

XXV.
Die gleiche Macht über den Kommerz oder das Branding besitzt jedes User-Teilchen, im besonderen in sozialen Netzwerken, womit jenem auch dieselbe Verantwortung zuzuschreiben ist.

XXVI.
Soziale Netzwerke und Social Software handeln nicht richtig, die User-Teilchen die Verantwortung für ihren Aderlaß aufgrund seinen/ihm dafür zur Verfügung stehenden Verschlüsselung oder Nutzungsbedingungen, sondern auf dem Wege der Fürbitte zuzuwenden.

XXVII.
Datenlehre verkünden die, die sagen, daß die User-Teilchen aus dem Kommerz und dem Branding emporfliegen, sobald das Datengold in Datenbanken angelegt ist.

XXIIX.
Gewiß, sobald das Datengold in Datenbanken appgelegt ist, können Datenlehre und die Habgier nach einem Internet ohne Grenzen wachsen, aber die User-Teilchen blieben mit ihrer Fürbitte nach Datenschutz und Privatsphäre allein.

XXIX.
Wer weiß denn, ob alle User-Teilchen vom Kommerz und Branding mit einer Verbesserung des menschlichen Lebens abgefunden werden wollen.

XXX.
Keiner ist der Echtzeit seines Risikos bewusst oder den Schutz seiner Privatsphäre gewiß, viel weniger, ob er völlige Genugtuung für seinen Datenaderlaß oder Medienkompetenz erlangt hat.

XXXI.
So selten einer in rechter Sorgfalt Schutzmaßnahmen trifft, so selten schenke er in rechter Weise anderen Glauben und hege Vertrauen gegenüber sozialen Netzwerken und Social Software, nämlich außerordentlich selten.

XXXII.
Wer glaubt, durch Schutzmaßnahmen seiner Anonymität gewiß sein zu können, wird auf ewig mit dem Internet ohne Grenzen verbunden werden oder in einem Geheimdienst seinen Lehrmeister finden.

XXXIII.
Nicht genug kann man sich vor denen hüten, die den Daten der User-Teilchen jene unschätzbaren Mehrwert oder erneuerbare Synergien abgewinnen wollen, durch die das User-Leben mit dem Internet ohne Grenzen für den Kommerz oder das Branding vereinnahmt werde.

XXXIV.
Jene unschätzbaren Mehrwerte und erneuerbare Synergien beziehen sich nämlich nur auf die von Menschen selbst festgelegten Grenzen der Moral, seiner individuellen Genugtuung und nicht latenten Bedürfnisse.

XXXV.
Nicht seriös sind die, die predigen oder lehren, daß für die, die User-Teilchen aufkaufen oder ein Internet ohne Grenzen zum Zwecke Entitäten zu klonen, Identitäten feilzubieten missbrauchen oder jene, die Vorratsdatenspeicherung und Rasterfahndung befürworten, Datenschutz, Privatsphäre, Ethik oder Gesetze oder Strafverfolgung nicht nötig seien.

XXXVI.
Jedes User-Teilchen, das wirklich gelöscht werden will, hat Anspruch auf völlige Terminierung seiner Profildaten und chronischen Aufzeichnungen, auch ohne Überbleibsel oder Wartezeit. Vom Beginn an ist dem User-Teilchen eine lesbare und kompatible Datensicherung zu garantieren und kostenlos zur Verfügung zu stellen, mithilfe der er sein Bestreben im Internet ohne Grenzen anderswo jederzeit fortsetzen kann.

XXXVII.
Jedes User-Teilchen, das Ware ist, sei es deaktiviert oder gelöscht, hat Anteil an allen unschätzbaren Mehrwerten und erneueren Synergien, von sozialen Netzwerken oder Social Software gegeben.

XXXVIII.
Doch dürfen Anteil an unschätzbaren Mehrwerten und erneuerbaren Synergien, die das Internet ohne Grenzen vermitteln, keineswegs geringgeachtet werden, weil sie einen Anspruch des User-Teilchens gegenüber sozialen Netzwerken und Social Software oder einem Anspruch nach geltenden Gesetzen begründen.

XXXIX.
Auch den Gelehrtesten dürfte es sehr schwerfallen, vor dem Internet ohne Grenzen zugleich das Ausmaß an Risiken und Nebenwirkungen abzuschätzen zu können und den Datenschutz vom User-Teilchen zu verlangen.

XL.
Die Vermittlung von Medienkompetenz konditioniert den Alltag im Internet ohne Grenzen und diesen produktiv zu nutzen. Die Genugtuung aber macht gleichgültig oder süchtig, wenigstens aber fördert und steuert sie die Treue zu sozialen Netzwerken und Social Software für heranwachsende Generationen und lehrt sie, sie nicht zu hassen.

XLI.
Nur mit Sorgfalt und Vorsicht darf das Internet ohne Grenzen angepriesen werden, damit der Mensch nicht fälschlicherweise meint, es sei anderen guten Werken und Taten vorzuziehen.

XLII.
Man soll dem Internet ohne Grenzen lehren: Der Mainstream ist es nicht, daß die Meinungen oder „Gefällt mir“ mit Argumenten und Glaubwürdigkeit zu vergleichen sei.

XLIII.
Man soll dem Internet ohne Grenzen lehren: Innovationen zu teilen, statt Fortschritte in Schubladen vorzuenthalten. Die Umwelt hat immer Vorfahrt, vor jenen Innovationen und Fortschritten, die ihre Ressourcen für den Kommerz und das Branding ausschlachten, ja selbst nur dem sozialen Wohlstand gewidmet sind und Ansässige aus ihren Lebensräumen verdrängt.

XLIV.
Denn allein durch das Internet ohne Grenzen wird der Menschheit gegeben und wird die Völkerverständigung besser, aber durch Regeln wird es und die Menschheit nicht besser, sondern die Menschenwürde nur teilweise von der Unsicherheit befreit, wenigstens legt sie die Illusion von Frieden nahe.

XLV.
Man soll Industrie 4.0, sozialen Netzwerken und Social Software lehren: Wer eine Sicherheitslücke sieht, sie übergeht und statt dessen die Verantwortung an das User-Teilchen abgibt, wirbt nicht für Treue und Glaubwürdigkeit, sondern handele sich den Zorn des öffentlichen Interesses ein.

XLVI.
Man soll Industrie 4.0 lehren: Die, die nicht im Internet ohne Grenzen leben und arbeiten wollen oder das Internet der Dinge brauchen, sollen ihren Alltag immer noch ohne Technik gestalten und bestreiten dürfen und keinesfalls zu einem Internetanschluss oder Zusatzfunktion gezwungen werden, wenigstens darf jenen die freie Entscheidung nicht zum Nachteil gereichen. Sei die Benachteilung als Diskriminierung empfunden, so hat Industrie 4.0 durch konventionelle Produkte eine Alternative oder Default-Einstellung zu bieten, wenigstens hat sie solche Schnittstellen nicht vom Markt zu verdrängen, wenngleich sie Adapter bietet.

XLVII.
Das Internet ohne Grenzen oder das Internet der Dinge sind eine freiwillige und persönliche Angelegenheit, nicht geboten oder vorinstalliert.

XLVIII.
Ein Internet ohne Grenzen sei mehr Nutzen als zur Verfügung gestelltes Geld, deshalb hat es bei der Erhebung und Offenlegung von Daten ein für es dargebrachte Reformation nötiger als Investitionen oder Infrastruktur.

XLIX.
Man soll die User-Teilchen lehren: Wer Personen- und Sozialdaten im Internet ohne Grenzen nur dann zur Verfügung stellen solle, sobald diese für die Öffentlichkeit bestimmt sind, aber sehr unsicher, falls man dabei auf die Treue und die Glaubwürdigkeit von sozialen Netzwerken und Social Software vertrauen müsse.

L.
Man soll die Skeptiker lehren: Wenn User-Teilchen die Erhebungsmethoden der sozialen Netzwerke und Social Software oder die Überwachungsmethoden wüssten, sähen sie sich lieber ins Darknet sinken, als daß sie körperlich in die Cloud verschwinden, jene Selbstverherrlichung und Rechtfertigung untermauern und dort eine immaterielle Co-Existenz führen würden.

LI.
Das Internet ohne Grenzen wäre ohne weiteres in der Lage, wie es seine Rechten und Pflichten künftig definiere, nicht nur bereitbandbereit – wenn nötig, das Darknet zu implementieren, um einen großen Anteil jener Opfer zu entschädigen, die unter freiem Himmel sind.

LII.
Auf Basis eines Impressums oder einer Datenschutzbestimmung die Sicherheit zu erwarten ist eitel, auch wenn der Gescheiteste, ja Laien selbst ihre Echtzeit für konditionierte Medienkompetenz verpfändeten.

LIII.
Die anordnen oder zulassen, daß um der Verbesserung der Nutzerangebots willen der Kommerz und das Branding in den unweiten des Internets nicht völlig zum Schweigen komme solle, sind keine Befürworter für Sicherheit und Datenschutz.

LIV.
Den User-Teilchen geschieht Unrecht, wenn in ein und derselben Datenschutzbestimmung oder Nutzungsbedingung Pflichten verlangt, aberkannt oder aufgerechnet oder nach Zeitablauf verrechnet oder gemindert werden, die als Rechte bereits zuzurechnen und garantiert waren; wenigstens gelte dies für bezahlte Dienste und aufgeladene Credits.

LV.
Die Meinung des Verfassers ist die: Wenn der kleine Internetkatechismus ignoriert – als das Geringste mit einem Cyberangriff, einer Gegenpetition oder Shitstorm missbilligt wird, sollte der kleine Internetkatechismus – als das Höchste mit einer Milliarde „Gefällt mir“ oder Impressionen gewürdigt werden; wenigstens könne kein User-Teilchen es dem Verfasser gleichtun und die ersten Worte des Kleinen Internetkatechismus oder die Reformation des Internet ohne Grenzen für sich beanspruchen.

LVI.
Das Internet ohne Grenzen, aus dem soziale Netzwerke, Industrie 4.0 und Social Software Erneuerbare Synergien oder unschätzbare Mehrwerte schöpfen, ist von der Menschheit weder genügend honoriert noch seine Risiken und Nebenwirkungen annähernd bezifferbar, wenngleich für notwendige Unsicherheiten auch keine ausreichenden Vorkehrungen zu treffen sind, da sonst das zu bergende Potential nicht erneuerbar wäre.

LVII.
Offenbar bestehen Datenschatz, Erneuerbare Synergien und unschätzbare Mehrwerte nicht aus materiellen Gütern, denn die könne man leicht mit vollen Händen teilen, sondern bloß speichern. Die Wert liege offenbar in der Zerlegung des User-Teilchens in seine Anatomie; wenigstens ist die Gewinnungdes Datenschatzes vergleichbar mit der Spaltung eines Atoms, das zu 80 Prozent aus Wasser besteht.

LVIII.
Das Internet ohne Grenzen folge nicht ausschließlich den Verdiensten von Recht und Ordnung, aber auch nicht den Internetpionieren und den Internetgurus, weil sie dauernd – ohne Gewissensbisse – sich nach Genugtuung im Internet sehnen und eine Lobhudelei für den unerfassten Menschen bewirken wollen.

LVIV.
Der Verfasser sagt, daß der Datenschatz des Internets ohne Grenzen seine Arm(e)en und Tentakel seien, aber die kommerzielle Verwendung nicht seiner Auffassung entspricht und nicht sehr viel Echtzeit darauf verpfändet. Die weltweiten Krisen dieser Tage verlangen nach einer anderen Auffassung und Verwendung.

LX.
Wohlbegründet sagt der Verfasser, daß die Verschlüsselungsmethoden, die User-Teilchen geschenkt sind, jenen Datenschatz und Unsicherheit mitbegründen.

LXI.
Selbstverständlich verfüge die Genugtuung und die Medienkompetenz allein nicht zur Vermeidung von Bedrohungen und zur Abwehr beizutragen, in besonderen, ihr zuzurechnenen Vorfällen.

LXII.
Der wahre Datenschatz ist die individuelle Selbstverwirklichung von User-Teilchen und ihre verknüpfte Fürbitte an das Internet ohne Grenzen, nicht ihre Treue zu sozialen Netzwerken, Industrie 4.0 oder Social Software oder den Glauben daran.

LXIII.
Dieser Datenschatz ist zu Recht allgemein verhaßt, weil er aus User-Teilchen noch das Letzte herauspresst.

LXIV.
Das Letzte jedoch ist zu Recht außerordentlich beliebt, wenn es den User-Teilchen eine Verbesserung gebiert.

LXV.
Also ist der Datenschatz das Internet ohne Grenzen, mit dem man einst das Wissen von seinen Besitzern trennte und miteinander teilte.

LXVI.
Also ist der Datenschatz das Internet ohne Grenzen, mit dem man jetzt das Bewußtsein und Denken an nur wenige Datenkraken, Internetkartelle und Nachrichtendienste abtreten muss.

LXVII.
Die Innovationen, die als außerordentliche Verbesserung angepriesen werden, können tatsächlich dafür sprechen, was den unschätzbaren Datenschatz anbelangt.

LXVIII.
Doch sind sie, verglichen mit der Genugtuung und der Enthaltsamkeit der unerschlossenen Welt, in der Tat ganz geringfügig; wenigstens könne man für die Knappheit auch eine Überbewertung abrufen.

LXIX.
Die Datenkraken, Internetkartelle und Nachrichtendienste sind angehalten, die User-Teilchen mit aller Ehrerbietung zuzulassen und Konflikten mit dem höchsten Maß an Menschenrecht und Recht auf Unversehrheit zu begegnen.

LXX.
Aber noch mehr sind sie gehalten, Augen und Ohren anzustrengen, daß andere statt sie selbst ihre eigenen Phantastareien predigen; wenigstens aber dazu angehalten, daß andere statt sie selbst sich an ihren Datenschatz zu schaffen machen.

LXXI.
Wenn eine Innovation keine Verbesserung verspricht, so sei sie verworfen oder zu verbessern.

LXXII.
Wer aber gegen die Zügellosigkeit und Frechheit gegenüber der Regulierung und Überwachung oder Abschaltung des Internet ohne Grenzen auftritt, der sei gesegnet.

LXXIII.
Gesegnet sind wir, die zu Recht ihre Worte gegen diejenigen richten, die hinsichtlich des Datenschatzes oder Darknets auf mannigfaltige Weise Betrug ersinnen.

LXXIV.
So wollen wir vielmehr unsere Sinne schärfen gegen diejenigen, die unter dem falschem Vorwand auf Missbrauch im Internet ohne Grenzen sinnen.

LXXV.
Es ist irrsinnig zu meinen, daß das Internet ohne Grenzen mächtig genug sei, einen Menschen freizusprechen, auch wenn er, was ja möglich ist, der Rechtsstaatlichkeit Gewalt angetan hätte.

LXXVI.
Das Internet ohne Grenzen kann auch nicht die geringste Schuld eines Menschen oder der Menschheit löschen, was die Altlasten betrifft.

LXXVII.
Wenn es heißt, auch der Gelehrteste könnte, wenn er jetzt unsichtbar wäre, keine größere Risiken und Nebenwirkungen erleiden, so sei das eine Herausforderung ihn eines besseren zu belehren.

LXXVIII.
Wir behaupten dagegen, daß dieser wie jeder andere Gelehrte größere Genugtuung erlange, der nämlich auch sich selbst infrage stellt und damit dem Internet ohne Grenzen einen viel besseren Dienst erweist.

LXXIX.
Es sei eine Herausforderung zu sagen, daß die an vorheriger Schnittstelle errichtete Verbesserung, die mit einem Branding oder Kommerz versehen ist, dem Internet ohne Grenzen entgegenstünde.

LXXX.
Jene, die dulden, daß man den User-Teilchen solchen Datenschatz feilbieten muss, werden dafür Rechenschaft ablegenund Offenlegung leisten müssen.

LXXXI.
Die Herausforderung macht es auch Gelehrten nicht leicht, das Ansehen des Internet ohne Grenzen vor böswilliger Kritik, und vor Fragen, Serverausfällen, Cyberattacken oder Heuschreckenplagen zu schützen.

LXXXII.
Warum grenzt das Internet ohne Grenzen nicht das Branding und den Kommerz aus um der Treue und Genugtuung in der höchsten Not willen – als aus einem anderen triftigen Grund – , da es doch unzählbare Mehrwerte und Erneuerbare Synergien schafft um des liquiden Geldes zur Kreierung eines Internets der Dinge oder zum Bau eines Breitbandes – als aus einem sehr fadenscheinigen Grund, den User-Teilchen mühsam ergründen, sich dafür konditinieren oder erst noch erschließen müssen.

LXXXIII.
Warum bleiben die Datenschätze als Vorratsdatenspeicher bestehen, und warum gibt es nicht intelligente Schaltkreise, die wie dafür geschaffen wären, Datenschätze zurückzuerstatten oder mithilfe derer man die Rückgabe verlangen könne, wenn es schon eine Genugtuung ist, die Sicherheit zu gewährleisten oder einen Anspruch darauf begründen könne.

LXXXIV.
Was ist das für eine Frechheit von einem Internet ohne Grenzen, daß es einem Feinde erlaube, Datenschätze auszuspähen; doch aus der eigenen Not willen erlöse es sich nicht selbst von diesem Missbrauch.

LXXXV.
Warum werden die StartUps oder Domänen, die tatsächlich durch Nichtgebrauch an sich längst abgeschafft oder klinisch tot sind, doch noch immer durch die Gewährung von Investitionen mit Datengold aufgewogen, als wären sie höchst profitabel.

LXXXVI.
Warum baut nicht ein soziales Netzwerk, das mehr Bonität besitzt als souveräne Staaten, selbst das Internet ohne Grenzen lieber von seinem eigenen Geld als dem der armen Steuerzahler.

LXXXVII.
Was erläßt der Staat oder woran gibt er denen Anteil, die durch vollkommene Steuertreue ein Anrecht haben auf völligen Genuß und völlige Teilhabe am Breitbandausbau.

LXXXVIII.
Was könne dem Internet ohne Grenzen Besseres geschehen, als wenn die sozialen Netzwerke, Internetkartelle und Datenkraken, wie sie es wenig tun – nämlich Steuern zahlen, jedem Steuer-Teilchen diesen Genuß und diese Teilhabe an dem Datenschatz in Echtzeit zukommen ließen

LXXXIV.
Wieso sucht der Mensch die Übertragung in das Internet ohne Grenzen mehr als die Freiheit, warum hebt er frühere Privatsphäre jetzt auf, die doch eben noch sicher war.

XC.
Diese nackte Tatsachen nur mit „Gefällt mir“ zu unterdrücken und nicht durch vernünftige Argumentation zu beseitigen heißt, die Menschheit dem Gelächter der Datenkraken, Internetkartelle und sozialen Netzwerke oder anderen Feindeskreisen auszusetzen und den Rest der unerfassten Menschheit zum Gespött zu machen, womit sie sich wiederrum im Internet ohne Grenzen Gehör verschaffen müssen.

XCI.
Wenn man daher dem gesunde Menschenverstand followen würde, lösten sich diese nackten Tatsachen ohne weiteres „Gefällt mir“ in Wohlgefallen auf, ja es gäbe diese nackten Tatsachen überhaupt nicht.

XCII.
Darum weg mit allen jenen Profiteuren, die den User-Teilchen predigen: „Sicherheit, Sicherheit“, und ist doch keine Privatsphäre; wenigstens selbst seinen Frieden mit dem Internet ohne Grenzen und seinen Datenschätzen machen oder die Finger davon lassen.

XCIII.
Wohler möge es gehen allen den Profiteuren, die den User-Teilchen predigen: „Daten, Daten“, und ist doch kein Datenschutz; wenigstens selbst das Beste aus dem Datengold filtern.

XCIV.
Den Menschen müsse man ermutigen, daß sie guten Beispielen folgen und nach eben diesen Datenschätzen trachten und daß sie lieber darauf vertrauen, durch viele Rückschläge ins Datenhimmelreich eingehen, als sich in falscher Sicherheit zu wiegen und in Medienkompetenz zu baden.

XCV.
Den User-Teilchen sei bewußt: Das Datengold und der Zugang ins Datenhimmelreich sei so mühsam gewonnen wie die Edelmetalle und Rohstoffe, die dem Erdboden abgerungen werden – nur mit weitaus weniger Zwischenhändlern – , die für die Infrastruktur und Zugangsgeräte nötig sind und ebenso zerstörerisch für die Umwelt sind, der da Lebensraum ist für die Menschen, die am meisten darunter leiden und am wenigsten profitieren.

XCVI.
Im Internet ohne Grenzen wird jeder nach seiner Rücksichtnahme und nicht an seiner Teilhabe gemessen.

XCVII.
Im Internet ohne Grenzen erlangt niemand Souveränität, die nur Staaten erlangen und beanspruchen können. Das Darknet oder das mobile Internet oder das Internet der Dinge gibt es in Wirklichkeit gar nicht; nicht einmal als Enklave. Will sagen, ein Datenschatz der keine Grenzen hat, kann auch keine Souveränität erlangen, selbst nicht mal ein Bewußtsein oder künstliche Intelligenz wollen wir dem Internet ohne Grenzen zugestehen. Deshalb sollten soziale Netzwerke, Datenkraken oder Internetkartelle und Nachrichtendienste nicht einfach nach ihrer Fasson einen Claim abstecken dürfen; nur User-Teilchen selbst können nach ihrer Fasson seelig oder heilig gesprochen werden.

Autor: en bloc thesis

Journalist, a.D. (außer Dienst). Ich bin gezeichnet und gleichsam entkräftet, mobilisiere nun meine Kontakte aus alten Tagen. Ich bin immer noch vom Journalismus überzeugt, auch wenn ich selbst nicht viel Glück damit hatte. Womöglich hatte ich mich zu sehr auf meinen Grundsatz “The answer how to question something is whistleblowing. The rest will be killed by free speech.” verlassen und deshalb keinen Stich gelandet. Welch' Ironie des Schicksals.

Ein Gedanke zu „Backlinks to 1984 // Kleiner Internetkatechismus – Evangelium nach Hieronymus Genesis“

  1. Eine geringfügig geänderte Fassung vom kleinen Internetkatechismus wurde als Kindle-Buch https://www.amazon.de/dp/B01M31XAZF, lediglich zum untersten Mindestpreis für 0,99 Eurocent und als kostenfreies iBook https://itunes.apple.com/us/book/der-kleine-internetkatechismus/id1169169517?mt=11&ign-mpt=uo%3D4 veröffentlicht. Dieses E-Book dient mir und soll uns und ihnen als Diskussionspapier dienen, deshalb ist eine Verbreitung in jeder Form und Übersetzung gewünscht – auch in Teilen, also in Bezug auf einzelne Thesen; aber mit Hinweis auf dieses E-Book oder diesen Blogeintrag gestattet.

Kommentare sind geschlossen.