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Welle 2.0 User-Wordschatz

pathologische Internetsucht

Fälschlicherweise und undifferenziert als Online- oder Internetsucht verallgemeinert.
Satyrische Übersetzung: Gefangensein (engl. LIS, locked-in syndrom) im Internet; Wellish: logged-internet syndrom
Identifizierung: Man versucht zunächst eine dysfunktionale Störung (zum Beispiel: Ruhelosigkeit, Konzentrationsstörung, Depression) auszumachen, die die Realbeziehung zwischen dem Betroffenen und seinem sozialen/familiären Umfeld beeinträchtigt. Was geschieht, sobald das Suchtmittel entzogen wird und wenn der Betroffene in der Ausübung seines „Computeralltags“ empfindlich gestört wird, wird entscheidende Hinweise für die Diagnose liefern. Verstärkende Wirkung kann das soziale Umfeld des Heranwachsenden haben. Manchmal spricht sogar eine genetische Veranlagung dafür, die dazu führt, dass der Betroffene auf sensible Reize plötzlich mit Aggression reagiert.
Siehe auch Instinct Particle „Gefangensein im Internet“ vom 14. Februar 2014

Symptome und begünstigende Umwelteinflüsse / Indizien aus der Sozioökonomie von Jens T. Hinrichs:

– empirisch nicht belegt –

  • au.to.play / au.to.pilot
  • Digitalis
  • Drohnen gebärden
  • Flatline
  • Inkogni.to.d
  • iPotenz
  • IPS – Internet-Parkingsson-Syndrom
  • Klaut Kompudding
  • Klebtomanie
  • passiver Daumen
  • Phonophobia / Handycapp
  • Profilneurosen
  • SMS – Sensomotorisches Medienstarre-Syndrom
  • Suchtmaschine
  • Tablet(ten)-Sucht
  • WANsinn
  • recorded: 6. Januar 2016, 21:29 Uhr

    Autor: en bloc thesis

    Jens T. Hinrichs, Journalist, a.D. (außer Dienst) und Selbstverlag (dauerhaft geschlossen). Glaube fest an den Grundsatz “The answer how to question something is whistleblowing. The rest will be killed by free speech.”